Nach dem Lernen zum Ausflug nach Liberec

Mittwoch, 29. August 2018
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Abschluss vom Tschechischkurs auf dem Ještěd, dem Hausberg von Liberec. Das hatten sich die Teilnehmer verdient.  Foto: Anna Schneider Abschluss vom Tschechischkurs auf dem Ještěd, dem Hausberg von Liberec. Das hatten sich die Teilnehmer verdient. Foto: Anna Schneider

Crostwitz (SN/MiR). In der letzten Fe­rien­woche lernten neun Erwachsene bei Jan Breindl Tschechisch. Der Kurs, gefördert vom tschechischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MŠMT), hat Tradition. Es schickt junge Lehrer für jeweils­ zwei Jahre ins Land der Sorben. Vom 6. bis zum 11. August war auf dem Crostwitzer Pfarramt vorwiegend die tschechische Sprache zu hören. Jan Breindl arbeitete nach dem Prinzip der Immersion – der Lernende taucht ein in eine andere Sprache. Nur in Ausnahmefällen wurde ins Deutsche übersetzt. Jeden­ Nachmittag übermittelte er Vokabeln und übte Kommunikation. Welche Ausdrücke und Worte sind nötig, um mit Tschechen ins Gespräch zu kommen? Welche sprachlichen Ähnlichkeiten zwischen der sorbischen und der tschechischen Sprache können zu Stolperfallen werden? „Mir war es wichtig Sprachfähigkeit zu trainieren. Die Kursteilnehmer sollen sich unterhalten können, müssen die Sprache jedoch nicht beherrschen“, so Jan Breindl. Nach einer kurzen Pause trafen sich alle zum Abendprogramm. Dabei wurde gekocht und gesungen.

Veröffentlicht in SN Deutsch
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