Eine außerordentliche Frau

Mittwoch, 28. August 2019
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Gedenken zum 75. Todestag von Dr. Maria Grollmuß in Radibor: Festrednerin Cosima Stracke-Nawka, die in die Öffentlichkeit zurückgekehrte Grollmuß-Büste und Pfarrer Benno Jakubasch bei der Andacht auf dem Friedhof (v.l.). SN/Matthias Bulang Gedenken zum 75. Todestag von Dr. Maria Grollmuß in Radibor: Festrednerin Cosima Stracke-Nawka, die in die Öffentlichkeit zurückgekehrte Grollmuß-Büste und Pfarrer Benno Jakubasch bei der Andacht auf dem Friedhof (v.l.). SN/Matthias Bulang

Die heutige Sicht auf Dr. Maria Grollmuß, der sich sehr für Politik interessierenden Katholikin und Antifaschistin, stand im Mittelpunkt von Veranstaltungen des Gedenkens anlässlich ihres 75. Todestages am 6. August 1944 im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück nördlich von Berlin.

Vinzenz Baberschke, der Bürgermeister von Radibor, brachte es am Abend des 6. August schnell auf den Punkt: „So ein Gedenken hätten wir als Gemeinde allein nicht auf die Beine stellen können.“ Acht Partner fanden sich auf Initiative der Regionsgeschäftsführerin Dana Dubil des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Ostsachsen zusammen, um ein würdiges Erinnern zu organisieren. Neben der Gemeinde und dem DGB gehörten die Domowina, die Maćica Serb­ska, das Sorbische Institut, die Stadt Bautzen, die dortige Fraueninitiative und die SPD Bautzen dazu.

Festrednerin Cosima Stracke-Nawka in der Gaststätte „Meja“ und zuvor Pfarrer Benno Jakubasch am Gedenkstein auf dem Friedhof von Radibor vermittelten so nicht gekannte Anregungen, sich heute mit der Person Dr. Maria Grollmuß neu zu befassen.

Veröffentlicht in SN Deutsch
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