Bei dem Sinfoniekonzert des Sorbischen National-Ensembles wurde am 12. April im Deutsch-Sorbischen Volkstheater die Sinfonie Nr. 6 Op. 166 von Heinz Roy (rechts) uraufgeführt. Die Komposition besteht aus fünf Sätzen. Drei teils überraschend dissonante „Elegien“ flankieren ein klassisch anmutendes „Nocturno“ sowie ein spätromantisch geprägtes „Scherzo – Tristesse“. ­Außerdem erklangen Werke von Benjamin Britten, Karl Jenkins und Georg Friedrich Händel. Foto: SN/Matthias Bulang

Sorbische Kunst im Schloss

Mittwoch, 25. April 2018 geschrieben von:

Die traditionsreichen Musikfesttage Hoyerswerda finden dieses Jahr zum 53. Mal statt. Zwei der insgesamt zwölf Veranstaltungen haben einen sorbischen Schwerpunkt.

Hoyerswerda (SN/bn). Der erste von zwei sorbischen Beiträgen im Rahmen der diesjährigen 53. Musikfesttage Hoy­erswerda war das literarisch-musikalische Programm „Bin Hanka aus dem Sorbenland, so nennen alle mich ...“. Im Saal des Schlosses der Stadt musizierten die Pianistin und Dozentin an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Christine Hesse sowie die Violinistin der Dresdener Staatskapelle Annette Thiem, während Ines Hommann, ebenfalls aus der sächsischen Landeshauptstadt, moderierte und rezitierte.

Mit Krabat auf der Ortenburg

Mittwoch, 25. April 2018 geschrieben von:

Das 17. Krabatfest fand zum ersten Mal in Bautzen statt

Bautzen (SN/bn/MiR). Bereits zum 17. Mal fand das Krabatfest statt. Erstmals richteten der Krabat-Verein, der Förderverein Brauchtumspflege, das Sorbische Museum Bautzen, das Sorbische National-Ensemble (SNE), das Deutsch-Sorbische Volkstheater (DSVTh) sowie der Landkreis die Veranstaltung am 15. April in Bautzen aus. Auf der Ortenburg traten verschiedene sorbische Gruppen, darunter die Schwarzkollmer Brauchtumsgruppe „Krabat“, die Schmerlitzer Volkstanzgruppe und das Folkloreensemble Sprjewjan, mit Volksliedern und -tänzen auf. Das Programm moderierte die Leiterin des Regionalstudios des MDR Bogna Koreng. Regionale Erzeuger landwirtschaftlicher sowie handwerklicher Konsumgüter präsentierten ihr Angebot, das von Molkereiprodukten bis hin zu Spezialitäten der Braukunst reichte.

Kurzfilme in der Röhrscheidtbastei

Mittwoch, 25. April 2018 geschrieben von:

Bautzen (SN/MiR/bn). Das Cottbusser Filmfestival (CFF) gastierte am 19. April zum ersten Mal in Bautzen. Unter der Überschrift „Lausitzer Filmtalente“ erlebten im Saal der Bautzener Röhrscheidtbastei etwa 40 Zuschauer insgesamt neun Kurzfilme. Alle Beiträge waren entweder im Wettbewerb „Cottbusser FilmSchau“, der alljährlich im Vorfeld des CFF stattfindet, ausgezeichnet oder im Rahmen der Sektion „Heimat – Domownja – Domizna“ des CFF aufgeführt worden.

Unter den gezeigten Werken waren auch der von der Stiftung für das sorbische Volk ausgezeichnete Film „A serb­sce – Und auf Sorbisch“ von Erik Schie­sko sowie der unlängst auf dem Wettbewerb „Kurzsuechtig“ in Leipzig und mit dem Senftenberger Findlingscup 2018 prämierte Film „Zmij – Der Drache“ von Angela Schuster. Im sich anschließenden Publikumsgespräch wurde die Situation des sorbischen Films erörtert. Regisseure wie Besucher waren sich einig, dass er stärker im Fokus stehen müsse.

Politik – Schritt für Schritt

Mittwoch, 25. April 2018 geschrieben von:
Milenka Retschke

Sollte der Titel des ersten sorbischen Digitalen Lehrbuchs „Sorbisch Schritt für Schritt lernen – Rechtschreibung und Grammatik“ wegweisend für die Zukunft sein? Vor allem sorbische Besucher erlebten ein ungewöhnlich großes Aufgebot von Politikern. Sie wollten die Vorstellung des neuen Lehrbuchs erleben. Das gab es in Sachsen bisher eher selten.

Ausstellung zum Jubiläum

Mittwoch, 28. März 2018 geschrieben von:

Vor 70 Jahren beschloss der Sächsische Landtag das erste Sorbische Gesetz

Dresden (SN/at). Mit einer Ausstellung „Die Sorben: Kultur und Recht im Selbstverständnis“ erinnert die Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag gemeinsam mit der Domowina gegenwärtig an das erste Gesetz zur Wahrung der Rechte der sorbischen Bevölkerung. Dieses hatte der Sächsische Landtag am 23. März 1948 einstimmig beschlossen. Die informative Schau wurde am Vorabend des Jubiläums im Landtag in Dresden vor einem interessierten Publikum aus Sachsen, Brandenburg und Tschechien feierlich eröffnet. Domowina, die Stiftung für das sorbische Volk, das Sorbische Museum und die gastgebende Linksfraktion haben das Projekt gemeinsam realisiert.

Nicht zum Nulltarif

Mittwoch, 28. März 2018 geschrieben von:

Modellprojekt Witaj ist seit 20 Jahren erfolgreich und wurde gefeiert

Cottbus (SN/MiR). Das Modellprojekt Witaj ist in der Lausitz und darüber hinaus anerkannt. Das wurde am Tag des 20-jährigen Gründungsjubiläums der ersten Witaj-Tagesstätte „Mato Rizo“ in Cottbus-Sielow deutlich. Am 1. März, auf den Tag genau 20 Jahre nachdem alles begann, wurde damit zugleich an die Einführung dieses Modells zum Spracherwerb im alltäglichen Bildungs- und Erziehungsprozess in der zweisprachigen Lausitz erinnert. Mehr als 150 Gäste, eingeladen hatte der Sorbische Schulverein (SSV), trafen sich im Cottbusser Stadthaus, um das Erreichte zu würdigen und zu feiern.

Geradezu historisch war ein Ereignis am vorletzten Februartag in der tschechischen Hauptstadt Prag: Der Senat, die zweite Kammer des Parlaments, befasste sich ganz offiziell mit sorbischen Angelegenheiten.

Prag (SN/MkWj). Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung behandelte der Senat am 27. Februar die Belange des sorbischen Volkes in Deutschland. Die Veranstaltung fand auf Initiative des Senatsausschusses für „Brüder im Ausland“ statt – so nämlich werden die Sorben im Nachbarland betrachtet.

Organisiert hatte die Sitzung im großen Saal des Palais Waldstein auf der Prager Kleinseite der stellvertretende Ausschussvorsitzende Jaromír Jermář, ein langjähriger Freund der Sorben, der die Sitzung zugleich leitete. Mit ihm gemeinsam hatte auch der Prager Verein der Freunde der Lausitzer Sorben mit seinem Vorsitzenden Lukáš Novosad die Anhörung vorbereitet. Die ganztägige Veranstaltung zielte darauf, den Senatoren und Gästen sorbische Angelegenheiten umfangreich vorzustellen.

„Unser eigentlicher Mangel“

Mittwoch, 28. März 2018 geschrieben von:

Aus dem Interview Stanislaw Tillichs mit der sorbischen Abendzeitung

Auf einige Aspekte seiner 3 486 Tage im Amt des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen blickte Stanislaw Tillich (CDU) im Gespräch mit der sorbischen Abendzeitung zurück, das am 9. März in der Wochenendbeilage der Serbske Nowiny unter der Überschrift „Serb a wjesnjan na čole kraja stał“ (Ein Sorbe aus einem Dorf stand an der Spitze des Landes) veröffentlicht wurde.

Der wichtigste Lausitzer Poet

Mittwoch, 28. März 2018 geschrieben von:

Anlässlich des 80. Geburtstags von Kito Lorenc, den der im Herbst letzten Jahres verstorbene sorbisch-deutsche Lyriker, Schriftsteller und Wissenschaftler Anfang März gefeiert hätte, haben mehrere Institutionen ein gemeinsames Gedenken veranstaltet.

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  • Serbske Nowiny-LND-Tuchmacherstr. 27 02625 Bautzen: Jolka 12.01.2019
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