Zuschüsse erhöht

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Görlitz (SN/bn). Auf seiner 112. Sitzung hat der Kulturkonvent des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien am 20. November die Beschlussvorlagen sämtlicher Tagesordnungspunkte einstimmig verabschiedet. Neben der Anpassung der Satzung, durch welche die Stadt Görlitz als freiwilliges Mitglied des Kulturraumes bestätigt wurde, stimmte das Gremium der Förderliste für das Jahr 2019 zu. Insgesamt stehen etwa 672 000 Euro für 38 Projekte respektive Veranstaltungen zur Verfügung. So sind zum Beispiel für das vom Bund der Lausitzer Sorben Domowina veranstaltete 13. Internationale Folklorefestival Lausitz 54 000 Euro und für die 54. Musikfesttage Hoyerswerda gut 18 000 Euro vorgesehen.

Gemeinsame Sitzung beider Räte

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Zu einer gemeinsamen Sitzung haben sich die Räte für sorbische Angelegenheiten Sachsens und Brandenburgs Anfang­ des Monats in der sächsischen Landeshauptstadt getroffen.

Dresden (SN/MkWj). Die jeweils fünf Mitglieder der Räte und die Abgeordneten beider Landtage, die als sorbenpolitische Sprecher ihrer Fraktionen fungieren, wurden zu Beginn vom Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, begrüßt. Er verwies auf den kulturellen Reichtum des sorbischen Volkes und die Bemühungen um den Erhalt der sorbischen Sprache, die in beiden Ländern verfassungsrechtlichen Schutz hat.

Anerkennung und ein interessanter Vortrag

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Bautzen (SN/at). Die Jahresendveranstaltungen der Domowina-Regionalverbände widerspiegeln in gewisser Weise auch den Altersdurchschnitt der Mitglieder. Unter diesem Aspekt erwies sich die Veranstaltung des Regionalverbandes „Jan Arnošt Smoler“ Bautzen am 6. Dezember als Treffen langjährig aktiver Domowina-Mitglieder. Das drückte sich auch darin aus, dass der Regionalvorstand Helmut Gros aus Singwitz und Georg Hanto aus Bautzen zur 70-jährigen Mitgliedschaft in der sorbischen nationalen Organisation gratulierte. Ein Leben lang sich für sorbische Interessen einzusetzen, gehört zur Maxime von Rosemarie Pinkau aus Wurschen. Was wäre das Martin-Nowak-Museum in Nechern, Stadt Weißenberg, ohne sie? Dafür ehrte die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange (SPD) Rosemarie Pinkau mit der „Urkunde für verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit zur Förderung des sächsischen Museumswesens“. Da sie an der Festveranstaltung im Oktober nicht teilnehmen konnte, überreichte ihr Lenka Thomas vom Regionalvorstand diese Urkunde.

Neues Domizil für Hort übergeben

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Sozusagen als schönes Weihnachts­geschenk hat kurz vor dem Fest eine große Investition in der Gemeinde Panschwitz-Kuckau­ ihren offiziellen Abschluss gefunden.

Handlungsbedarf in Sachsen

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:
Görlitz (SN). Die Auswirkungen des 2014 novellierten Sorben-Gesetzes im Land Brandenburg erörterten die Beauftragten für sorbische/wendische Angelegenheiten der Landkreise Görlitz, Bautzen, Dah­me-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und der kreisfreien Stadt Cottbus am 12. Dezember in Görlitz. In diesem Zusammenhang forderten die beiden Beauftragten aus der Oberlausitz, dass nach 20 Jahren auch das sächsische Sorben-Gesetz von 1999 dem seither weiterentwickelten europäischen Minderheitenrecht anzupassen sei.

Gesetzgeber muss handeln

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Die Ergebnisse der externen Evaluierung sorbischer Angebote in der Primar­stufe in Brandenburg sind nun öffen­tlich. Sie wurde im Auftrag des brandenburgischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport erarbeitet.

Cottbus (SN/MiR). Der geschäftsführende Direktor des Instituts für Sorabistik an der Leipziger Universität sowie Leiter des Projekts Prof. Dr. Eduard Werner hatte das Dokument Anfang Dezember im Cottbuser Stadthaus vorgestellt. Eingeladen hatte das Staatliche Schulamt Cottbus, von Seiten des Ministeriums war niemand anwesend. Die Wissenschaftler hatten den Stand, Verständnis sowie Gewinn der Sprache untersucht. 2017 lag das Dokument vor, nun wurden die Ergebnisse vorgestellt.

Züge auf neuer Strecke auch mit sorbischem Namen

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Niesky (SN/BŠe). Nach acht Jahren Bauzeit verkehren ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember zwischen Görlitz und Hoyerswerda wieder Züge. „Für die Re­gion ist dies ein Gewinn an Mobilität. Nur 18 Minuten Fahrzeit braucht der Zug von Görlitz nach Niesky. Damit sind wir konkurrenzlos gegenüber dem Auto“, unterstrich der Geschäftsführer und Sprecher der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) Arnulf Schuchmann in Niesky, wo die zum großen Teil neugebaute Strecke am 3. Dezember offiziell eingeweiht wurde. Und weil sich das Unter­nehmen klar zur Region bekennt, war es auch wichtig, für diese Linie RB 64 zum Anlass einen passenden Namen zu finden. Mit diesem soll sich die Region identifizieren. In einem Wettbewerb setzte sich schließlich „Seenland-Neiße Shuttle“ durch. Das ist auch in sorbischen Lettern „Shuttle jězorina-Nysa“ auf dem Regionalzug zu lesen.

In der überfüllten Bautzener Michaeliskirche erlebten begeisterte Zuhörer am Sonnabend vor dem dritten Advent das tra­di­tionelle Weihnachtskonzert des Chores der 1. Sorbischen Kulturbrigade. Unter der musikalischen Leitung des Kirchenmusik­direktors Friedemann Böhme erklangen Werke sorbischer und anderer Komponisten wie die Antiphonie „Rosujće, njebjesa, na ze­mju dele“. Eine exellente Begleiterin war den Sängern erneut die Pianistin Gina Hentsch. Umrahmt wurde das Konzert von den jungen Solisten Thea Zschorlich, Elisabeth Wirth, Sophie Heiduschka und David Schäfer. Foto: SN/Matthias Bulang

Wochenende für junge Familien

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Bereits das zehnte Mal lud das Sorbische Familien- und Bildungszentrum LIPA Schmerlitz junge sorbische Fa­milien am ersten Adventswochenende im Bischof-Benno-Haus Schmochtitz zu einer Dreitageveranstaltung ein. Diese war durchaus gelungen.

Schmochtitz (aha/SN). Mit ihren 23 Kindern verbrachten acht Elternpaare gemeinsam ein lehr- und erlebnisreiches Wochenende. Die Kinder, das Jüngste noch nicht zwei Jahre alt, wurden von drei Erzieherinnen betreut. Die Mütter und Väter befassten sich mit Fragen zur Familienerziehung. Hierzu vermittelte die Fachberaterin für Kitas in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hoy­ers­werda Barbara Köppel Denkanstöße zum Thema „Rituale in der Familie“.

Mirko Schenk war bereits 2014 und erneut das ganze vergangene Jahr mit seiner Frau und zwei Kindern in Australien unterwegs. Er verstand in Schmochtitz gut, die Kinder inhaltlich zu begeistern und in das Gespräch einzubeziehen. Dies vermochte ebenso Andreas Neck, der die Familien durch die Domschatzkammer in Bautzen führte.

Ereignisse im Ort dokumentieren

Donnerstag, 27. Dezember 2018 geschrieben von:

Säuritz (aha/SN). Bereits seit mehreren Jahren organisiert der Domowina-Regionalverband „Michał Hornik“ Kamenz re­gel­mäßig Veranstaltungen für Ortschronisten. Um sich erneut auszutauschen, fand ein solches Treffen Ende November in der Galerie des sorbischen Holzschnitzers Alois Scholze in Säuritz statt.

Die Teilnehmer folgten gern der Ein­ladung des Gastgebers, sich dessen dort ausgestellte Werke anzusehen. Die vorwiegend aus Baumwurzeln geschnitzten Exponate sind fast ausschließlich aus einem­ Stück. In all seinen Werken steht das Gesicht des Menschen im Mittelpunkt. Ganz aussagekräftig und aktuell ist seine letzte Arbeit: ein Boot, geschnitzt aus einer langen Wurzel, mit Migranten, darunter eine Vielzahl Kinder. In jedem Gesicht ist Angst, aber auch Hoffnung zu erkennen. Mit viel Geschick vermag der Künstler totes Holz zum Leben zu erwecken.

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  • Serbske Nowiny-LND-Tuchmacherstr. 27 02625 Bautzen: Jolka 12.01.2019
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