Sorbische Tracht richtig anlegen

srjeda, 27. měrca 2019 spisane wot:
Die sorbische Tracht der Region Hoyerswerda aufbewahren und richtig anziehen, darum ging es am 20. März im Hoyerswerdaer Domowina-Haus. Kirsten Böhme hatte vorbereitet, wie eine Konfirmandin bzw. eine Ostersängerin angekleidet werden. Sie beschrieb nicht nur die 14 Teile der Tracht, wie und in welcher Reihenfolge diese angelegt werden sollen, sondern fügte auch alle sorbischen und deutschen Begriffe hinzu. Tabea Domaschke und Annemarie Nasdala (2. und 4. von links) standen als Models zur Verfügung. Ihnen durften die Anwesenden unter der fachlichen Anleitung von Renate Scharf (rechts) und Annett Sarodnick (links) die Trachten selbst anziehen. Foto: Alfons Handrick

Crostwitz (JK/SN). Für den Umbau der ehemaligen Mittelschule in Crostwitz zu einem Gemeinde- und Kulturzentrum muss die Gemeinde 65 000 Euro mehr einsetzen als geplant. Auf ihrer Sitzung im März beschlossen die Gemeinderäte wohl oder übel diese zusätzliche Belastung des Gemeindeetats. Gespannt und verwundert nahmen sie zuvor die Erklärung von Bürgermeister Marko Klimann (CDU) über die Ursachen dieser Kostenexplosion zur Kenntnis.

Tosender Beifall für zwei Virtuosen

srjeda, 27. měrca 2019 spisane wot:

Bautzen (SN/bn). Ein besonderes Konzert unter der Überschrift „Melancholie und Aufbruch“ veranstaltete das Sorbische National-Ensemble (SNE) am 10. März in Bautzen. Gastdirigent war der international renommierte Peter Biloen aus Amsterdam. Im Laufe mehrerer Wochen hatte er mit dem Orchester des SNE drei Stücke erarbeitet, wobei er die sogenannte historische Aufführungspraxis konsequent hintanstellte. Die „Serenade E-Dur für Streicher op. 22“ von Antonín Dvořák kam somit zu einer eher expressionistisch denn romantisch anmutenden Aufführung. Franz Schuberts noch stark von der Wiener Klassik beeinflusster 5. Sinfonie B-Dur hingegen gab er eine spätromantische Note. Vor allem im abschließenden 4. Satz „Allegro vivace“ trieb er die Musiker zu Höchstleistungen, wofür die Zuhörer ihm sowie dem Orchester tosenden Beifall spendeten.

In Bautzen: Jazz trifft Bach

srjeda, 27. měrca 2019 spisane wot:

Bautzen (CRM/SN). Das Interesse an der Musikvesper in der Bautzener Liebfrauenkirche vor dem ersten Fastensonntag war ziemlich groß. „Lassen wir uns zum Nachdenken ermuntern“, sagte der Dompfarrer, Dekan Veit Sćapan, zur Eröffnung sorbisch und deutsch begrüßend. Natürlich wirkten auch die Interpreten wie ein Magnet. Neben Anne Batz (Gesang), Philipp Adam (Gitarre) und Terence Lohr (Schlagzeug) waren dies vorrangig Jan Bresan am E-Piano, Josef Bresan als weiterer Gitarrist und der Organist Friedemann Böhme. Zugleich war das Konzert eines von vielen Beiträgen zum umfangreichen ökumenischen Projekt „Lichtkreuze“, das noch bis zum 9. Juni in der Spreestadt stattfindet.

Mit beliebten und teils bekannten Titeln wie „Warwick Avenue“, „No Love Dying“ und „If Ain’t Got You“ fesselte die Band die Zuhörer intensiv und versuchte ihnen auch immer den geistig-religiösen Sinn der Lieder nahezubringen.

Mit welcher Idee sind Sie dabei?

srjeda, 27. měrca 2019 spisane wot:
Axel Arlt

Die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung hat ihre Arbeit getan. Nun ist der Blick auch aus der Lausitz nach Berlin gerichtet, wo die Bundesregierung recht bald die gesetzliche Grundlage für den Braunkohle-Ausstieg vorlegen will.

Signal der Zusammenarbeit

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Regionalverbandsvorsitzender überraschte Mitglieder des Serbski Sejm

Zeißig (SN/at). Nur gemeinsam können die sorbische Sprache und Kultur in Zukunft bewahrt werden. Dessen sind sich die Mitglieder des Serbski Sejm ebenso bewusst wie der Vorsitzende des Domowina-Regionalverbandes „Handrij Zejler“ Hoyerswerda, Marcel Braumann. Er war eingeladen, auf der Sitzung der neuen sorbischen Vertretung am 9. Februar in Zeißig über die Vorhaben seines Verbandes zu sprechen. Die Worte „Als Sorben werden wir nur erfolgreich sein, wenn wir ein Signal der Kooperation aus­sen­den“ am Ende seines Vortrags waren ein so nicht erwartetes Angebot, die Kräfte zu bündeln. Alterspräsidentin Edith Penk sprach daraufhin von „einem ersten Punkt der Gemeinsamkeit von Domowina und Serb­ski Sejm“.

Zweisprachigkeit erlebt

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Sachsens Kultusminister Piwarz zu Besuch in sorbischer Oberschule

Räckelwitz (SN). Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat am 25. Januar die sorbische Oberschule „Michał Hórnik“ in Räckelwitz besucht. Er folgte somit der Einladung des CDU-Abgeordneten des Sächsischen Landtages Aloysius Mikwauschk, des Schulleiters Christian Koreng sowie der Lehrer und Elternvertreter. Gründe, die Schule zu besuchen, gab es einige. Einerseits müssen dringend die baulichen Bedingungen des Hauses für die Schüler und Lehrer verbessert werden, andererseits brauche man vor Ort eine Prognose zum Personal, besonders zur Sicherung der Teamteaching-Stunden. Der Minister nahm am Unterricht der 10. Klasse teil, wo man sich gerade mit Populismus beschäftigte. Piwarz hatte so Gelegenheit zu erleben, wie Unterricht in Sorbisch auf hohem Niveau abgehalten wird. Nach der Stunde nutzten die Schüler die Gelegenheit und stellten sowohl dem Minister Piwarz als auch dem Abgeordneten Mikwauschk Fragen.

Vertrauen auf politische Hilfe

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Die Kameraden der Crostwitzer Feuerwehr waren im Gespräch mit dem Chef der sächsischen Staatskanzlei. Dabei ging es zwar herzlich, aber räumlich recht beengt zu.

Crostwitz (JK/SN). Die Einsatztechnik der Crostwitzer Feuerwehr ist technisch auf dem neuesten Stand, auch die Ausrüstung entspricht den Anforderungen einer­ schnellen Hilfstruppe. Nur stehen im Gerätehaus der Feuerwehr beide Fahrzeuge so dicht beieinander, dass kaum ein Blatt dazwischen passt. Auch der Aufenthaltsraum der Kameraden verdient diese Bezeichnung kaum. Ma­ximal 12 Kameraden können am Tisch Platz nehmen, Wasser kommt aus Plastekanistern und sanitäre Einrichtungen sucht man vergebens.

Silberinszenierung geglückt

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Crostwitzer Laienensemble überzeugt mit leichter Komödie

Die Crostwitzer Laientheatergruppe hat im 42. Jahr ihres Bestehens ihre inzwischen 25. Inszenierung erfolgreich vorgestellt. Unter dem Titel „Čeplski recept“, was übersetzt in etwa „Das teuflische Rezept“ bedeutet, kam eine Komödie von Heinz-Jürgen Köhler zur Aufführung. Das deutschsprachige Original „Rezept mit Folgen“ hatte Jandytar Hajnk-Förster ins Sorbische übertragen.

Die Premiere fand am 9. Februar in Crostwitz statt. Im restlos ausverkauften Saal der Familie Krause begrüßte der Vereinsvorsitzende der Gruppe Tobias Bulank die Gäste und dankte allen Unterstützern und Förderern. Vor allem hob er Jandytar Hajnk-Förster sowie Thomas Ziesch hervor. Letzterer ist Schauspieler am Bautzener Deutsch-Sorbischen Volkstheater und hatte als Regisseur wiederholt die künstlerische Leitung inne.

Die Angst als Unwille sich festzulegen

srjeda, 27. februara 2019 spisane wot:

Oftmals führt das Aufzählen diverser Refe­renzen im Zusammenhang mit neu erscheinenden Tonträgern bei bemusterten Rezensenten zu erhöhter Wachsamkeit. Stets steht der Verdacht im Raum, mittels des neudeutsch so genannten Namedroppings soll vom eigentlichen Inhalt abgelenkt werden. Ob also Maik Krahl tatsächlich der „talentierteste Trompeter seiner Generation“ ist, kann der Autor dieser Zeilen weder bestätigen noch dementieren. Dennoch besteht angesichts dieses Zitats von Till Brönner, möglicherweise der Kapazität des deutschen Jazz, kein Grund zur Besorgnis. Zweifelsohne ist Maik Krahl ein Meister seines Fachs, der nun das überzeugende Debüt des nach ihm benannten Quartetts vorgelegt hat.

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Novi Sad – kulturna stolica Europy

  • Serbska lajska dźiwadłowa skupina Šunow-Konjecy je swoju nowu komediju "Ludźo njedźiwaće so" 9. nowembra prapremjernje w Šunowskej Fabrikskej hospodźe předstajiła. tule namakaće někotre impresije z inscenacije. 

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