In vielen Orten der zweisprachigen Oberlausitz wurde in diesen Tagen der sorbische Brauch des Maibaumwerfens gepflegt. Junge­ Paare, meist in sorbischer Tracht, tanzten um den geschmückten Baum herum. Nach dem Werfen des Maibaumes bestimmten die Jugendlichen mittels Wettrennen zu dessen Spitze den Maikönig. In Ralbitz tanzten zehn Paare um den Maibaum auf dem Dorfplatz. Maikönig wurde Simon Bulang. Zu seiner Königin wählte er Alexandra Lippitsch. Foto: Jan Scholze

Šwjela-Preis für Saskia Krüger

srjeda, 25. meje 2016 spisane wot:

Die Maśica Serbska, die niedersorbische Abteilung der wissenschaftlichen Vereinigung Maćica Serbska, verlieh auf ihrer Hauptversammlung am 20. Mai im Wendischen Haus in Cottbus­ eine besondere Auszeichnung.

Prag (SN/CoR). Nach der Leipziger ist die Prager Buchmesse der zweite Termin im Frühling, den der Domowina-Verlag nutzt, um Neuerscheinungen der sorbischen Literatur einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Vom 12. bis 15. Mai präsentierten drei Verlagsmitarbeiter im historischen Messepalast auf dem Ausstellungs- und Messegelände „Výstaviště“ in Prag-Holešovice das aktuelle Angebot.

Zum 22. Mal fand die Messe „Svět knihy“ (Bücherwelt) inzwischen statt, und das mit zunehmender Beteiligung aus aller Welt. Ehrengäste waren in diesem Jahr die Länder Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, thematischer Schwerpunkt „Das Phänomen Krimi“ sowie „Die Stadt als literarische Kulisse“.

Eine der interessantesten Baustellen der zweisprachigen Gemeinden ist sicherlich die neue Crostwitzer Kindertagesstätte. Äußerlich fällt ihre ungewöhnliche Form auf. Serbske Nowiny hat sich näher umgeschaut.

Crostwitz (SN/MWj). Weil ein Kindergarten kein Einfamilienhaus ist, hatte Architekt Marko Zieschwauck bei seiner Arbeit mehr Freiheiten. Das Ergebnis am Rande von Crostwitz kann sich sehen lassen. Ein Flachdach und „runde Ecken“ sind die äußeren Merkmale der neuen Kita in Trägerschaft des Sorbischen Schulvereins. Bürgermeister Marko Kliemann (CDU) sowie dem Großteil des Gemeinderates gefällt diese Form.

Nicht nur schmückendes Beiwerk

srjeda, 25. meje 2016 spisane wot:

Bautzen (CK/SN). In Bautzen geschieht „insgesamt zu wenig“ zur Förderung der deutsch-sorbischen Bikulturalität in der Stadt. Das geht aus dem Bericht des Arbeitskreises für sorbische Angelegenheiten an den Stadtrat hervor. Zwar dringe zu Ostern das sorbische Element deutlicher denn je ins Bewusstsein. Doch damit allein sei es nicht getan. „Wir wuchern mit den Pfunden der schönen Traditionen der hier ansässigen Minderheit, aber aktiv ihre Sprache zu lernen oder sie wenigstens bei jeder Gelegenheit, die sich uns bietet, sichtbar zu machen, das scheint uns nicht der Mühe wert“, erklärte Dr. Susanne Hose (CDU), die Sprecherin des Arbeitskreises. Der bemüht sich seit Jahren um Zweisprachigkeit in der Beschriftung. Im Mai 2014 beschloss der Stadtrat, dass die innerörtliche Wegweisung mit Hinweiszeichen in Bautzen in deutscher und sorbischer Sprache erfolgen soll. Komplett sei die Umsetzung dessen kurzfristig nicht möglich, da nach Aussage der Verwaltung kein Geld dafür zur Verfügung steht. „2016 werden, wenn alles gut geht, zehn Schilder überarbeitet sein“, so Dr. Susanne Hose.

Bundestagsabgeordnete Maria Michalk (CDU) war dabei, als Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) gemeinsam mit Intendant Lutz Hillmann, dem Vorsitzenden des Deutschen Bühnenverein Landesverband Sachsen Dr. Christoph Dittrich und dem Bautzener Landrat Michael Harig (CDU) (v.li.) am 18. Mai das 9. Sächsische Theatertreffen im Bautzener DSVT eröffnete. Das Begleitprogramm zum Thema Asyl sowie die „Bautzener Erklärung“ stießen auf gute Resonanz. Foto: SN/Matthias Bulang

Forderungen ans Schulgesetz

srjeda, 25. meje 2016 spisane wot:

Spätestens zum Jahresende soll das neue sächsische Schulgesetz beschlossen sein. Dies ist das Vorhaben der sächsischen Staatsministerin für Kultus Brunhild Kurth (CDU).

Institutstag für Deutsche

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Bautzen. Um auch interessierte Deutsche mit dem Schaffen des Sorbischen Instituts in Bautzen näher vertraut zu machen, fand am 29. April der alljährliche Institutstag zum zweiten Mal in deutscher Sprache statt. „Wer nicht digital vertreten ist, wird heute nicht mehr wahrgenommen. Daher müssen wir in den neuen Medien präsent sein, um unser sorbisches Kulturerbe und die Ergebnisse unserer Forschungen auch der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln“, sagte Dr. Hauke Bartels. Besonders die digitale Erfassung der niedersorbischen Sprache ist weit fortgeschritten.

Viele Ehrungen für Jurij Brězan

srjeda, 25. meje 2016 spisane wot:

Am 9. Juni wäre der sorbische Schriftsteller Jurij Brězan 100 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums finden in den nächsten Wochen interessante Veranstaltungen statt.

Bautzen (SN/at). Den Auftakt im unmittelbaren Umfeld des Jubiläums gab Prof. Dr. Dietrich Scholze bereits am 24. Mai in der Stadtbibliothek Bautzen, als er dem hiesigen Publikum sein Buch „Jurij Brězan. Leben und Werk“ vorstellte.

„Kusk žiwjenja – Stück des Lebens“ betitelt­ nun das Sorbische Museum Bautzen seine Sonderausstellung, die am 8. Juni um 17 Uhr auf der Empore eröffnet wird. Sie widmet sich dem Menschen, Schriftsteller und Philosophen Jurij Brězan. Zu sehen sind seine Werke, Dokumente und Exponate aus seinem Privatbesitz, wie Kuratorin Andrea Paulik informiert.

Am Geburtstag selbst, dem 9. Juni, veranstaltet die Smoler’sche Verlagsbuchhandlung um 19.30 Uhr den Abend „Zeitzeugen und literarische Texte“. Freunde, Kollegen und Verehrer erinnern sich an Brězan und lesen aus seinen Werken.

Proschim/Welzow (SN/BŠe). Mehr als 3 500 Aktivisten aus ganz Europa haben im Rahmen des Lausitzer Klimacamps am Pfingstwochenende gegen die Kohleverstromung protestiert. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis Ende Gelände, welches schon im Vorfeld verschiedene Aktionen unter dem Deckmantel zivilen Ungehorsams angekündigt hatte.

nawěšk

  • Sernjany su swoju róčnicu prěnjeho naspomnjenja wsy před 600 lětami z wosebitym wjesnym swjedźenjom wuspěšnje woswjećili. Tule nańdźeće někotre fotowe impresije wo tym:
Zerna feierte unlängst die Ersterwähnung des Ortes vor 600 Jahren mit einem beson

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