Eine Stadt entwickelt sich. Da gibt es Neubau und auch Verfall. Veränderungen, die in unserem Gedächtnis verblassen, je länger sie zurückliegen. Das Heute ist präsent, doch wie sah das Gestern aus? Diese Frage weckt nicht nur Neugier nach dem, was einst war, sondern ist eine ausgezeichnete Begleiterin durch die neue Sonderausstellung „Rolf Dvoracek. Die Suche nach dem perfekten Augenblick. Bautzen in Fotografien aus sechs Jahrzehnten“ im Museum Bautzen.

Die Ausstellungsmacher Hagen Schulz und Ulrike Telek konnten auf das reiche Archiv des Bautzener Bildjournalisten Rolf Dvoracek zurückgreifen, der im vergangenen Jahr seinen 80. Geburtstag feierte. Dvoracek ist nicht nur älteren Lesern der hiesigen Sächsischen Zeitung oder der sorbischen Zeitung Nowa doba ein Begriff für fotojournalistische Qualitätsarbeit. Seine einfühlsamen Porträtfotografien von bedeutsamen Zeitgenossen waren ebenso ein Markenzeichen in der Bautzener Kulturschau.

Die Arbeit fängt nun erst an

srjeda, 30. měrca 2016 spisane wot:
Axel Arlt

Not macht erfinderisch. So lautet ein altes Sprichwort, das mir im Zusammenhang mit der Berufung von sachkundigen sorbischen Einwohnern in vier beschließende Ausschüsse des Kreistages Bautzen in den Sinn kommt.

Die Forderung, dass sorbische Bürger an der Arbeit des Kreistages nachhaltig beteiligt werden, erreichte Anfang 2016 eine bisher nie gekannte Deutlichkeit und kulminierte auf der Beratung des Arbeitskreises für sorbische Angelegenheiten. Das Modell eines Sorbischen Ausschusses, wie es im Landkreis Spree-Neiße erfolgreich praktiziert wird, überzeugte Landrat Michael Harig (CDU) nicht. Jedoch konnte er sich nicht länger den Argumenten der Beauftragten für sorbische Angelegenheiten und des Arbeitskreises verschließen. So schlug der Landrat nach Prüfung der Sächsischen Landkreisordnung einen Kompromiss vor, sachkundige sorbische Einwohner in die Ausschüsse zu berufen.

Spiele werden im Internet gezeigt

srjeda, 30. měrca 2016 spisane wot:

Nebelschütz (SN/JaW). Die beiden sorbischen Fußballauswahlen der Herren und der Damen werden im April und Mai jeweils zwei öffentliche Testspiele bestreiten. Darauf haben sich die Mitglieder des Vorbereitungsausschusses für die Europeada – die Fußballeuropameisterschaften der nationalen Minderheiten, die vom 18. bis zum 26. Juni in Südtirol stattfinden werden – und die Verantwortlichen beider Mannschaften am 14. März in Nebelschütz geeinigt. Wie der Vorsitzende des Vorbereitungsausschusses Marko Kowar auf Anfrage bestätigte, findet das letzte Testspiel der Männermannschaft vor der Europeada am 25. Mai in Kamenz statt. „Dort werden auch beide Teams auf einer Pressekonferenz vorgestellt und die Fußballer und Fußballerinnen in die Mannschaften berufen“, kündigte er an. Die sorbische Frauenauswahl bestreitet ihr letztes Vorbereitungsspiel voraussichtlich am Sonnabend, dem 14. Mai.

Doch wie fing alles an?

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

25 Jahre Smolerjec kniharnja/Smoler‘sche Verlagsbuchhandlung

Große Schaufenster laden dazu ein, einen Blick ins Innere zu werfen. Auf den Regalen sind, thematisch geordnet, Bücher aufgereiht. Aber auch CD‘s, DVD‘s und andere Publikationen kann das geübte Auge entdecken. Ja, hier ist eine Buchhandlung. Wer durch die schwere grüne Tür eintritt, dem erschließt sich eine besondere, weil sorbische literarische Welt. Diese Welt ist gewissermaßen überschaubar. Neben vielen treuen sorbischen und deutschen Kunden jedoch ist sie Sorabisten und Slawisten aus vielen Ländern der Erde eine wichtige Adresse: Die Smoler‘sche Verlagsbuchhandlung als Teil des Domowina-Verlages GmbH in Bautzen. Am 4. März, einen Tag nach dem 200. Geburtstag des sorbischen Patrioten Jan Arnošt Smoler, besteht diese außergewöhnliche Einrichtung ein Vierteljahrhundert. Die Buchhandlung präsentiert stets das derzeitige gesamte Angebot an sorbischer Literatur in sorbischer und deutscher Sprache und das zeichnet sie aus seit 25 Jahren.

Doch wie fing alles an?

Auf sichere Beine gestellt

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk bis 2020 gesichert

Berlin (SN/JaW). Die Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk ist bis 2020 gesichert. Das wurde am 15. Februar in Berlin bekräftigt, als Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sowie die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg Stanislaw Tillich (CDU) und Dietmar Woidke (SPD) das Abkommen des Bundes mit den beiden Bundesländern unterzeichneten.

Umfangreiche Aktivitäten

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Hauptversammlung des Cyrill- und Methodius-Vereins e.V. in Radibor

Radibor (SN/MkWj). Die Mitglieder des Cyrill- und Methodius-Vereins e.V. (sorb. TCM) haben auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung am 22. Februar in Radibor den bisherigen Vorsitzenden, den 69jährigen Georg Spittank aus Siebitz, erneut in dieses Amt gewählt. Ihm werden in den nächsten drei Jahren im Vorstand sechs Mitglieder zur Seite stehen: Thomas Retschke, Rolf Rehor, Guido Gärtner, Alfons Korjenk, Monika Krahl a Pfarrer Gabrisch Nawka. Gut dreißig Mitglieder waren zur Hauptversammlung in den Pfarrsaal gekommen.

Bildungspolitische Angelegenheiten der Sorben in der Ober- und Niederlausitz waren der Schwerpunkt der vergangenen Beratung des Domowina-Bundesvorstandes am 30. Januar in Cottbus. Dabei wurde auch eine Ungereimtheit aufgedeckt, die einige der Bundesvorstandsmitglieder für einen Skandal halten.

Cottbus (SN/JaW). Das Sorbische Sprachzentrum WITAJ will seine Aktivitäten in der Ober- und Niederlausitz ausbauen. Darüber informierte die Leiterin der Institution Dr. Beate Brězan den Bundesvorstand der Domowina am 30. Januar in Cottbus. Zugleich stellte sie die Arbeit des vergangenen Jahres vor. In diesem Jahr führt das Sprachzentrum mit der Sächsischen Bildungsagentur Bautzen die erste Fachkonferenz zum Bildungskonzept 2plus am 22. Oktober in Crostwitz durch. Weiterhin soll ein Pilotprojekt in der Niederlausitz starten. Laut Brězan will man erreichen, dass an einer Schule alle Kinder auch Sorbisch lernen. Derzeit laufen erste Gespräche mit möglichen Schulen. Konkreter wollte sich die Frau Brězan nicht äußern.

Korrektur

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:
In der Februar-Ausgabe der deutschsprachigen SN haben sich in den Bericht über die Initiativgruppe für eine legitimierte sorbische Volksvertretung – Serbski sejm Satzfehler eingeschlichen. Grund dafür waren technische Probleme in der der Redak­tion, mit denen der Autor des Beitrages nichts zu tun hat. Wir bitten diese Unkorrektheiten zu entschuldigen. SN

Förderverein als Arbeitgeber

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:
Bautzen (SN). Der Förderverein Sorbisches Museum Bautzen wirkt erstmals als Arbeitgeber. Darüber informierte dessen Vorsitzende Dr. Annett Brězan auf der Hauptversammlung des Verein am 22. Februar in Bautzen. Ein Sonderprogramm des Bundes bildet die Grundlage dafür, die Bautzenerin Irene Kasper im Museum zum 1. März für drei Jahre anzustellen. Sie wird sich um das Archiv und das Magazin kümmern. Schon längere Zeit bemühe sich das Museum um eine Hilfe. Es ist deshalb wichtig, dass der Verein das Museum dabei unterstützt Projekte wie auch den Ankauf von Objekten zu finanzieren, so Brězan.

Hilfe nötig

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Cottbus (HA/SN). Kinder aus Raddusch sollen demnächst in Missen zur Schule gehen. Das möchte die Stadt Vetschau erreichen. Darüber informierte eine Vertreterin der Vetschauer Schulkonferenz den Domowina-Regionalverband Niederlausitz auf seiner Beratung am 10. Febrauar im Cottbuser Wendischen Haus.

Die Schule in Missen bietet jedoch keinen Sorbischunterricht an. Somit können die Kinder, die im Kindergarten bereits Niedersorbisch lernen, in der Grundschule die Sprache nicht weiter lernen. Hier will und muss der Dachverband der Sorben helfen und sich der Sache annehmen, so Regionalverbandsvorsitzender Harald Konzack. Deswegen hält er es für gut, dass die Domowina in Brandenburg ihr Recht an Schulkonferenzen beteiligt zu sein nicht nur hat, sondern auch rege nutzt. Auf dem Niedersorbischen Gymnasium sowie an sechs Grundschulen, an denen Sorbisch mit Hilfe des Projektes WITAJ vermittelt wird, sitzen seit dem vergangenen Jahr Vertreter der Domowina in den Schulkonferenzen mit am Tisch.

nawěšk

  • Sernjany su swoju róčnicu prěnjeho naspomnjenja wsy před 600 lětami z wosebitym wjesnym swjedźenjom wuspěšnje woswjećili. Tule nańdźeće někotre fotowe impresije wo tym:
Zerna feierte unlängst die Ersterwähnung des Ortes vor 600 Jahren mit einem beson

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