Mit Karl Vouk und offenen Augen auf eine Reise durch die Lausitz gehen

srjeda, 27. meje 2015
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Karl Vouk  Foto: Carmen Schumann Karl Vouk Foto: Carmen Schumann

Es ist keine Reise in eine andere Welt. Es ist eine Reise in unsere Welt – in diejenige, in der wir leben. Karl Vouk, Architekt und Künstler aus Klagenfurt, führt uns vor Augen, was wir einfach nicht sehen wollen, wovor wir uns fürchten und dessen wir uns schämen. Alle wissen wir vom Verlust unserer Heimat, doch wir wollen es nicht glauben, dass sie uns verlustig geht. Schließlich sichern uns Gesetze unsere Zukunft – schwarz auf weiß. Doch wer genau hinter das schaut, was schwarz auf weiß in den Verfassungen des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen steht, erschrickt, sobald er dem die Realität entgegensetzt. Und genau das macht der Kärntner Slowene Karl Vouk – er schaut dahinter. Das Sorbische Museum in Bautzen stellt derzeit seine Arbeiten aus, gewidmet der Lausitz, ihrem Gewinn und Verlust. Er ist es, der uns ganz direkt, mit großer Sanftheit zu Gedanken bewegt, die bisher schliefen. Es sind geschlossene Augen, die uns als Betrachter bisher daran hinderten, die Zukunft unserer Heimat wahrzunehmen.

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