Mittwoch, 27. März 2024

Brief an Putin und Selenskyj: Wie der Krieg beendet werden kann

Bautzen/Budyšin (SN/mb). Dem Töten und dem Hass wollen zwanzig verdiente sorbische Persönlichkeiten mit Blick auf den Krieg in der Ukraine mit ihrem Aufruf zum Frieden Einhalt gebieten. Dazu haben sie in einem Schreiben an die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Putin und Selenskyj, das den Botschaften beider Staaten in Berlin zugeschickt wurde, einen konkreten Vorschlag für die Beendigung des Krieges unterbreitet. Die Initiative hat Marko Suchy auf den Weg gebracht. Der ehemalige Direktor der Stiftung für das sorbische Volk, derzeit Vorsitzender des Rates für sorbische Angelegenheiten Sachsens, ist Sprecher der Gruppe, die zurzeit übers Internet weitere Unterstützer-Unterschriften sammeln (https://www.serbja.info/namolwa-za-mer sorbisch und deutsch) möchte.

Mittwoch, 27. März 2024

Auf dem Tisch liegt ein rosafarbener Briefumschlag. Neugierig frage ich mich: Was mag wohl in ihm verpackt sein? Ist das etwas nur für Frauen und Mädchen? Nein! Im Umschlag verbirgt sich die feministische Anthologie „AUFBRUCH IST WEIBLICH“. Gemeinsam mit sieben sorbischen Jugendlichen beschäftigt sich die Herausgeberin des Buches Jessy Jame­s LaFleur mit der Frage, wie das Leben einer jungen Frau in der Lausitz aber auch generell in unserer Welt aussieht. Die Einblicke, welche die Frauen vermitteln, sind oftmals scharf wie die Klinge eines Messers, das tief in das männliche Ego sticht. Es entsteht der Eindruck, dass die Poetinnen mit diesem Buch endlich einmal abrechnen wollten: Mit ihrer Frustration auf die Gesellschaft, aber auch mit einem System, welches sie als Frauen konsequent benachteiligt.

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