Von Helfern und Verrätern – eine berührende Geschichte aus Horka

Mittwoch, 25. November 2020
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Hana ist ein schönes Mädel, das findet mancher im Dorf. Sie lebt auf einem Hof in Horka bei Kamenz und hilft ihren sorbischen Stiefeltern in der Landwirtschaft. Ihre richtigen Eltern kennt sie kaum, die wohnen in Dresden und haben sie als Kind aufs Land gebracht, weil sie dachten, sie wäre dort sicherer als in der Großstadt. So scheint es auch über eine lange Zeit. Hana wächst heran, lebt die sorbischen Bräuche und trägt Tracht. Viele Menschen im Dorf wissen, dass sie Jüdin ist und später katholisch getauft wurde. Das spielt keine große Rolle, aber bald mehren sich die Anzeichen, dass es gefährlich wird für die junge Frau. Die Geschichte beginnt 1939, führt bis zum Sommer 1943, als sie Mitte 20 ist, und endet tragisch. Jurij Koch hat sie geschrieben: „Hana. Eine jüdisch-sorbische Erzählung“, die gerade beim Hentrich & Hentrich Verlag Berlin/Leipzig erschien.

Veröffentlicht in Tipp des Monats
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