Endlich wieder Ostern

srjeda, 27. apryla 2022
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Tausende Schaulustige säumten die Routen der neun Oster- und Kreuzreiterprozessionen in der Oberlausitz. Die Prozession aus Crostwitz hatte dieses Jahr etwas Besonderes zu feiern: Zum 125. Mal ritt der Zug auf seinem Weg in die Nachbargemeinde Panschwitz-Kuckau durch Siebitz. Darauf wiesen die Einwohner auf einer eigens dafür angefertigten Tafel hin.  Foto: SN/Hana Schön Tausende Schaulustige säumten die Routen der neun Oster- und Kreuzreiterprozessionen in der Oberlausitz. Die Prozession aus Crostwitz hatte dieses Jahr etwas Besonderes zu feiern: Zum 125. Mal ritt der Zug auf seinem Weg in die Nachbargemeinde Panschwitz-Kuckau durch Siebitz. Darauf wiesen die Einwohner auf einer eigens dafür angefertigten Tafel hin. Foto: SN/Hana Schön

Insgesamt 1 389 Reiter verkünden Osterbotschaft in neun Prozessionen

Bautzen/Schwarzkollm/Schleife (CS/SN/bn/JaW). Nach zwei Jahren ohne Os­tern erlebte Bautzen als selbsternannte Osterhauptstadt endlich wieder Ostern und das mit einem regelrechten Ansturm an Touristen. Besonders am Ostersonntag waren Tausende in die Spreestadt gekommen, um den Ausritt der Osterreiter zu erleben. Danach gab es auf dem Protschenberg einen Ostermarkt sowie ein Bühnenprogramm, das auch der Chor des Sorbischen National-Ensembles mitgestaltete. Höhepunkt war das Eierschieben mit dem Eierjokel Heiko Harig.

In den sorbischen Kirchgemeinden haben dieses Jahr 1 389 Reiter in neun Prozessionen hoch zu Pferde die Osterbotschaft verkündet. Das waren 94 weniger als 2019 vor der Corona-Pandemie. In vielen Zügen zeigten die Reiter mit Bändern, Schleifen oder Ansteckern bzw. Gebeten ihre Solidarität mit der Ukraine. Auch in Ostritz haben die Saatreiter nicht nur für eine reiche Ernte gebetet, sondern auch für das Ende des Ukraine-Konflikts.

wozjewjene w: SN Deutsch
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