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srjeda, 29. septembera 2021

Stehende Ovationen nach der Premiere der Pop-Oper „Carpe noctem“

Bautzen (SN/bn). Vier ausverkaufte Vorstellungen, insgesamt zirka 1 600 Zuschauer, stehende Ovationen und der dreifache Lobgesang „Sława!“ des Publikums: Die Uraufführung sowie die folgenden Darbietungen der sorbischen Pop-Oper (formal eher ein Melodram respektive Musical) „Carpe noctem – Unendliche Nacht“ in der Crostwitzer Mehrzweckhalle „Jednota“ als überaus erfolgreich zu bezeichnen erscheint mehr als angemessen.

srjeda, 29. septembera 2021

Lehrjahre sind keine Herrenjahre! Was allerdings früher in Bautzen üblich war, ist dann doch erstaunlich. Jürgen Njek, 1947 geboren, kam aus Crostwitz und war Lehrling beim Uhrmachermeister Ernst Scholze auf der Reichenstraße. Kaum war er aus dem Bus raus, da hatte er quer durch Bautzen Semmeln zu holen und sie dem Chef in die Wohnung auf der Seminarstraße zu bringen. „Ernst Scholze, für mich immer der Meister, hing zu dieser Zeit schon in seinen Ringen und machte Morgensport“, berichtet Jürgen Njek. Als Lehrling musste er danach den knapp halben Kilometer rennen, um auf der Reichenstraße pünktlich die Werkstatt und den Laden anzuheizen. Denn wenn der Meister und seine Gesellen kamen, sollte es warm sein. Davon erzählt er nun im Buch „Was wir in uns tragen“ von Christian Schneider aus dem Domowina-Verlag. 13 Porträts hat der freischaffende Autor aus Grubschütz bei Bautzen geschrieben und darin die Lausitzer im Alter von 20 bis 90 selbst zu Wort kommen lassen.

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