Sprachkurs für unterwegs

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:

Trilex-Triebwagen als Botschafter der sorbischen Sprache unterwegs

Die Imagekampagne für die sorbische Sprache „Sorbisch? Na klar.“ geht auf die Schiene. Ganz in ihrem Sinne ist ein Trilex-Dieseltriebwagen der Länderbahn gestaltet, der seit dem 9. Februar auf der Strecke zwischen Görlitz und der sächsischen Landeshauptstadt verkehrt. An eben diesem Tag wurde der interessierten Öffentlichkeit der Zug vorgestellt, der dazu in den Bahnhof Bautzen eingefahren war.

In memoriam Peter Čačko

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:

Schriftsteller, Übersetzer, Kulturmittler – Abschied von einem Freund

Der slowakische Schriftsteller und Freund des sorbischen Volkes ­Peter Čačko ist im Alter von 85 Jahren aus der Welt geschieden. Lesen Sie hier Worte der Würdigung des sorbischen Dichters und ehemaligen Chefredakteurs der Serbske Nowiny Benedikt Dyrlich sowie der langjährigen Geschäftsführerin des Domowina-Verlags Maria Matschie.

Wir, etliche sorbische Autorinnen und Autoren, haben einen wunderbaren Freund und unermüdlichen Förderer in der Slowakei verloren: Der herausragende Publizist, Literaturkritiker, Lektor, Verleger und Nachdichter Peter Čačko ist am 6. Februar 2021 in Bratislava verstorben.

Netzwerk im Entstehen

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:

In oder ohne Tracht: Wie modern soll das Sorbische in Erscheinung treten?

Cottbus (SN/bn). Unter der Überschrift „Sorbisches / Wendisches auf modernen Festivals“ haben seit Jahresbeginn diverse Lausitzer Veranstalter, Künstler und Kulturschaffende bislang zwei Mal digital getagt, um die Frage zu erörtern, wie die Präsenz der Sorben und ihrer Kultur etwa im Rahmen von Open-Air-Konzerten erhöht werden könnte. Weitere Schwerpunkte der Treffen waren potenzielle Synergien und Kooperationen sowie Konzepte zur pandemiekonformen Organisation von Festivals.

Große Schleifen in Rosa und Gelb, mit Blüten verziert, Tücher und Hauben, kunstvoll bestickt, mit Perlen und sogar Münzen versehen: Der slowenische Maler Ante Trstenjak (1894–1970) beeindruckt mit einer Fülle von Gemälden, auf denen Sorbinnen in Trachten zu sehen sind. 1928 kam er das erste Mal nach Bautzen und erkundete schließlich fast die gesamte Lausitz. Insgesamt sieben Mal reiste er in die Region. „Tatsächlich kann ich sagen, dass mich alle Lausitzer Sorben kennen, weil ich während meiner Arbeit die ganze Gegend durchwandert habe und es wahrscheinlich keinen Bauernhof gab, den ich nicht besucht habe“, ist von ihm überliefert.

Telegramm (24.02.21)

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:

Preis für niedersorbischen Film

Moskau. Beim Internationalen Filmfestival Esoterik in Moskau wurde der niedersorbische Beitrag „Jajo“ der Regisseurin Nora Wendt mit dem Preis für die beste Kameraführung ausgezeichnet. Der von einem internationalen Team und Absolventen des Niedersorbischen Gymnasiums Cottbus realisierte Kurzfilm verleiht dem traditionellen Eier­verzieren aus feministischer Perspektive eine neue tiefe Dimension.

Zum Gespräch eingeladen

Nebelschütz. In einem Brief hat der Rechtsausschuss des Serbski Sejm den Domowina-Bundesvorstand zum Gespräch eingeladen. Neue konkrete Anknüpfungspunkte für inhaltliche Gespräche und für ein Zusammenarbeiten würden sich bezüglich der Zukunft von Mühlrose beim Braunkohleausstieg oder der Unterstützung sorbischer Protestanten und Katholiken bei den kirchlichen Strukturreformen ergeben, betont Ausschussvorsitzender Heiko Kosel.

Familiennamen online

Endlich wieder in die Schule! Darüber freuten sich auch die Kinder der 1. Klasse der Sorbischen Grundschule Ralbitz. Zum ­ersten Schultag am 15. Februar begrüßte die Beauftragte für sorbische Angelegenheiten des Landkreises Bautzen Halena Janze ­(hinten 2. von links) die Kinder mit kleinen Geschenken zurück in die Schule. Auch die Lehrerinnen, unter ihnen Franziska Rachel, erhielten ein Begrüßungsgeschenk. Da gleichzeitig Rosenmontag war, wurde auch ein bisschen Fasching gefeiert. Foto: Felix Haase

Judith Kubitz verlässt das SNE

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:

Intendantin sieht keine Zukunft zur Verwirklichung ihrer Ansprüche

Bautzen (SN/JaW). Die Intendantin des Sorbischen National-Ensembles (SNE) Judith Kubitz verlässt die einzige sorbische professionelle Kulturinstitution zum 31. Juli dieses Jahres. Das bestätigte auf Anfrage von Serbske Nowiny der Direktor der Stiftung für das sorbische Volk Jan Budar. Bereits am 16. Februar erläuterte Budar der Belegschaft auf einer Betriebsversammlung die weiteren Schritte. Wie der Stiftungsdirektor mitteilte, übernimmt bis zum Weggang der Intendantin am 31. Juli und somit „bis zum Ende der laufenden Spielzeit der Vertreter der Intendantin Thomas Kreibich-Nawka die wichtigsten internen Aufgaben“. Dazu muss er sich eng mit der Intendantin abstimmen.

Osterreiten mit Auflagen gestattet

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:
Die traditionellen Osterreiterprozessionen in der Oberlausitz (wie hier 2019 aus Radibor in Storcha) dürfen dieses Jahr stattfinden. Das war die Hauptbotschaft, die den Prozessionsleitern der Verantwortliche für sorbische Angelegenheiten des Bistums Dresden-Meißen, Dekan Veit Sćapan, zur Beratung am 18. Februar in Radibor überbrachte. Voraussetzung sind vertretbare Corona-Infektionszahlen. Das heißt, dass die Prozessionen zu Ostern noch abgesagt werden können. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, wobei mehrere Hygienekonzepte zu erstellen sind. Das Osterreiten bzw. Kreuzreiten ist ein hochreligiöser Ritus vor allem sorbischer Katholiken in der Oberlausitz und wird seit fast fünf Jahrhunderten gepflegt. Letztes Jahr waren die Prozessionen wegen der Corona-Pandemie untersagt. Foto: Archiv SN/Hana Schön

Mehr sorbische Projekte

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:
Bautzen (SN/MkWj). Ein recht umfangreiches Programm hatten sich die Mitglieder des Parlamentarischen Beirates der Stiftung für das sorbische Volk für ihre Online-Sitzung am 22. Februar vorgenommen. Das Gremium unter dem Vorsitz des Bautzener Landtagsabgeordneten Marko Schiemann (CDU) befasste sich unter anderem mit der finanziellen Ausstattung der Stiftung. Die Parlamentarier des Bundestages, des Sächsischen und Brandenburger Landtages diskutierten mit Vertretern beider Landesregierungen außerdem über den Strukturwandel in der Lausitz und darüber, wie sorbische Projekte stärker als bisher eingebunden werden könnten. Stiftungsdirektor Jan Budar informierte über die bisherigen Fortschritte bei der Digitalisierung, die dank zusätzlicher Mittel seit 2015 vorangetrieben wird, und gab einen Ausblick. Kritisch blickte man auf den unzureichenden Nachwuchs an sorbischen Lehrern und Erziehern und darauf, dass sich die Situation in den nächsten Jahren verschärfen dürfte. Hier sollen beide Landesregierungen stärker in die Pflicht genommen werden.

Domowina bekommt neue Stellen

srjeda, 24. februara 2021 spisane wot:

Bautzen (SN/JaW). Die Domowina will mit den Vorständen des Sorbischen Evangelischen Vereins (SEV) und des Cyrill-und-Methodius-Vereins (TCM) aktuelle Entwicklungen in kirchlichen Strukturen in der Lausitz erörtern. Darauf einigte sich der Domowina-Bundesvorstand auf seiner Sitzung am 29. Januar in Bautzen. Auslöser dafür war die Kirchgemeinde Göda, wo die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens bei der Schaffung neuer Strukturen sorbische Belange nicht ausreichend beachtet hatte.

Wie Domowina-Vorsitzender Dawid Statnik erklärte, hatte die Entscheidung, dass sich die Gödaer Kirchgemeinde mit weiteren in einen Verbund zu begeben hat, Proteste hervorgerufen. Statnik hat bereits mit dem Vorsitzenden des SEV Mato Krüger gesprochen. „Die Position der Domowina ist klar. Die Evangelische Kirche muss die Regelungen zum Schutz der Sorben berücksichtigen“, so Statnik.

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