Paulo, Fabian, Knop, Baltzke

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

Die Domowina-Ortsgruppe Trebendorf besteht ein Dreivierteljahrhundert

Die Domowina-Ortsgruppe Trebendorf im Regionalverband „Jakub Lorenc-Zalěski“ besteht 75 Jahre. Eigentlich wollten die 63 Mitglieder mit ihrer Vorsitzenden Angelika Baltzke dieses Jubiläum am 30. August in der neuen Ortsmitte, dem Schuster-Hof, mit Gästen, einem Konzert und vielen Gratulanten feiern. Die Bedingungen der Corona-Pandemie jedoch lassen das nicht zu.

Hoyerswerda (AK/SN/JaW). Die Stadt Hoy­ers­werda braucht konsequent eine wei­terentwickelte, zielgerichtete Wirtschaftsförderung. Dringend benötigt die Stadt eine­ bessere Verkehrs­an­bin­dung nach Dresden, Ber­lin und Leipzig. Ein klares Signal für die Zukunft kann der Zuse-Campus für IT-Studenten sein. Dies war am 24. August das Fazit der Podiumsdiskussion mit den fünf Kandidaten für die OB-Wahl. Claudia Florian (CDU), Dorit Baumeister (parteilos), Dirk Nasdala (parteiunabhängiger Kandidat), Torsten Ruban-Zeh (SPD) und Marco Gbureck (AfD) gehen am 6. September ins Rennen. Fällt noch keine Entscheidung, folgt am 20. September ein zweiter Wahlgang. Montagabend standen die Kandidaten den Bürgern im Lausitz-Center Rede und Antwort. Über 200 Einwohner kamen.

Neue Hortplätze geschaffen

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

Madeleine Rentsch ist in Radibor 100 Tage als Bürgermeisterin im Amt

Radibor (SN/mwe). Mehr oder weniger überraschend wurde Madeleine Rentsch (Wählervereinigung „Heimatfreunde Mil­kel“) am 9. Februar diesen Jahres zur neuen Bürgermeisterin in Radibor gewählt. Nach 100 Tagen im Amt zeigt sich die 43-Jährige mehr oder weniger zu­frieden. „Die Tage sind sehr schnell vergangen. Ich kann auf eine Zeit zurück­blicken, die positiv wie auch ne­ga­tiv behaftet ist. Da nenne ich nur Co­rona. Das war am Anfang eine schwierige Zeit“, denkt sie zurück. „Wir mussten uns mit den Mitarbeitern in kürzester Zeit finden, schnelle Entscheidungen treffen. Ich denke, wir haben das ganz gut gemeis­tert.“ Als Nächstes, mit dem die „Neue“ nicht gerechnet hat, waren in Radi­bor fehlende Hortplätze zu schaffen. „Auch das konnten wir lösen und können zum Schulanfang sagen, dass wir die 14 fehlenden Hortplätze anbieten können.“

Sorbische Serenade in Kamenz

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

Sechsstädtebundfestival „Kommen & Gehen“ mit Cottbuser Beitrag

In Kamenz wird nicht sehr oft sorbische Musikkultur dargeboten. Doch die Ini­tiatoren des Sechsstädtebundfestivals „Kommen & Gehen“, die in diesem Jahr zum dritten Male Veranstaltungen an den verschiedensten, zum Teil ungewöhnlichen Orten in der Oberlausitz durchführen, haben auch Berufs- und Laienkünstler aus Cottbus und Berlin eingeladen, die sorbische Musik aufgeführt haben. Veranstaltungsort war die Klosterkirche mit Sakralmuseum St. Annen in der ehemaligen Kreisstadt. Passend war diese Ortswahl allemal, denn schließlich gehörte Kamenz zum histo­rischen Sechsstädtebund und die altehrwürdige Kirche der Franziskaner diente nach der Aufhebung des Klosters bis in die­ 1920er-Jahre den evangelischen Sorben der Stadt und der umliegenden Dörfer für gottesdienstliche Zwecke.

Ein wunderschönes Fleckchen Erde

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

Aus der Vogelperspektive gesehen liegt Räckelwitz als herzförmiges Gebilde inmitten der anmutigen Landschaft „Am Klosterwasser“. Was Räckelwitz nicht nur Einheimischen, sondern auch Touristen zu bieten hat, das stellt in Wort und zahlreichen Bildern die Neuerscheinung aus dem Domowina-Verlag „Worklecy něhdy a dźensa – Räckelwitz einst und heute“ vor.

In dieser Gemeinde leben rund 1 200 Menschen, von denen die meisten die sorbische wie die deutsche Sprache gleichermaßen beherrschen. Dem trägt das Buch Rechnung, indem sich Texte auf Deutsch und Sorbisch abwechseln. Und selbst wenn der Tourist, der sich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Ge­mein­de erschließen möchte, kein Sor­bisch­ versteht, kann er sich doch an den zweisprachigen Bildunterschriften orientieren. Für Hiesige, die das Sorbische noch nicht so perfekt beherrschen, könnten die sorbischen Texte ein Anstoß sein, sich wieder intensiver mit der Materie zu beschäftigen.

Telegramm (26.08.20)

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

FUEN-Kongress abgesagt

Flensburg/Berlin. Die Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) hat ihren diesjährigen Kongress, der vom 15. bis 17. Oktober im italie­nischen Gorizia stattfinden sollte, aufgrund der andauernden Corona-Pandemie abgesagt. Als Ausgleich soll in diesem Jahr eine Delegiertenversammlung in Berlin stattfinden, wo die Mitgliedsvereine der FUEN die Tätigkeit der Union bilanzieren.

Im Sprach- und Ferienlager

Seifhennersdorf. Je 22 Mädchen und Jungen der 4. bis 9. Klassen beteiligen sich vom 21. bis 29. August am diesjährigen Sprach- und Ferienlager des Sorbischen Schulvereins in Seifhennersdorf. Obwohl aufgrund der Corona-Pandemie die Veranstaltung zunächst abgesagt war, widerriefen die Organisatoren dies. Im Querxenland Seifhennersdorf benötigen die Teilnehmer einen Mund-Nasen-Schutz und müssen untereinander den Sicherheitsabstand einhalten.

Lang erwartetes Gespräch

Gleich mehrere sorbische Trachten aus Regionen der Ober- und Niederlausitz waren am 22. August in der Crostwitzer Kirche zu sehen. Dort heiratete der Ökobauer Ignaz Wessela Anna-Rosina Selmer aus Laasow. Die Brauttracht aus dem kleinen Ort bei Vetschau hatte sich die Braut nach Fotos und teilweise nach Origina­len neu schneidern lassen. Auch Serbske Nowiny wünschen den Jungvermählten alles Gute und Gottes reichen Segen auf ihrem gemeinsamen Weg durchs Leben. Foto: SN/Hana Schön

Auf Corona vorbereitet

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

Sorbische Gesangvereine proben unter anderem auch virtuell weiter

Bautzen (SN/bn/JaW). Die sorbischen Laienchöre widmen sich wieder ihren Zielen und kehren allmählich auch zum Probenalltag zurück – soweit es möglich ist und soweit sie sich nicht mehr in der Sommerpause befinden. Die Gesangvereine richten sich dabei vorrangig nach den Vorgaben des Sächsischen Chor­verbandes. Unter anderem sollen die Sängerinnen und Sänger untereinander einen Abstand von mindestens zwei Metern­ einhalten. In geschlossenen Räumen darf maximal eine dreiviertel Stunde gesungen werden und danach muss 15 Minuten lang gelüftet werden. Alle Teilnehmer müssen sich in eine Teilnehmerliste eintragen.

Sich austauschen

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

Bautzen (SN/at). Am 24. Juli 2021 startet die Domowina in das „Jahr der Regio­nalverbände“ (Lěto župow), das bis 2022 andauert. Dazu konstituierte sich am 18. August ein Vorbereitungsausschuss, dem Vertreter der Domowina-Geschäftsstelle, der Regionalverbände wie auch des Sorbischen Instituts angehören.

Hintergrund ist das hundertjährige Ju­biläum des Beschlusses der Delegiertenversammlung sorbischer Vereine vom 24. Juli 1921, sogenannte Unter­verbände (sorbisch župy) zu gründen, um die Arbeitsstruktur der Domowina zu verbessern. So entstanden die heutigen Regionalverbände „Jan Arnošt Smoler“ Bautzen, „Handrij Zejler“ Hoyerswerda und „Michał Hórnik“ Kamenz, die sich somit auf ihr einhundertjähriges Bestehen vorbereiten. In der Niederlausitz sollte der Unterverband „Hendrich Jordan“ Cottbus entstehen. Dort jedoch wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitsfähige Domowina-Kreisverbände gebildet, so in Cottbus 1949/1950.

Gesprächskreis mit neuem Thema

srjeda, 26. awgusta 2020 spisane wot:

Der Gesprächskreis „Bautzener Land“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Sorbische dort wiederzubeleben, wo es kaum noch eine Rolle spielt. Das Hauptaugenmerk liegt im östlichen Grenzbereich des sorbischen Siedlungsgebiets.

Bautzen (SN/bn). Das erste Treffen des Kreises in diesem Jahr fand am 20. August in der Bautzener Sundowner-Bar statt. Den späten Termin bedingte die Corona-Krise, welche auch dafür verantwortlich zeichnet, dass bislang alle für 2020 geplanten Aktivitäten des informellen Zirkels ausfallen resp. verschoben werden mussten.

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