Osterprozessionen finden statt

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:
Nachdem die Osterprozessionen 2020 wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten, wird es dieses Bild, wie hier 2019 in Radibor, wieder geben. Die Oster- und Kreuzreiter dürfen die Auferstehung Jesu Christi verkünden. Das hat das Landratsamt Bautzen am 30. März entschieden. Grundlage dafür ist das Recht auf Religionsfreiheit nach Artikel 4 des Grundgesetzes. Es müssen aber strenge Hygienemaßnahmen eingehalten werden, die Abritt- und Ankunftszeiten sowie die Strecken der Prozessionen wurden geändert und werden nicht kommuniziert, um Menschenansammlungen zu verhindern. Zudem sollen sich alle Reiter einem Corona-Selbsttest unterziehen. Foto: Archiv SN/Hana Schön

Aufatmen und positive Stimmung

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:

Das neue Finanzierungsabkommen für die Stiftung für das sorbische Volk kann bald unterzeichnet werden.

Dresden/Bautzen (SN/JaW). Sachsen stimmt dem neuen, vierten Finanzierungsabkommen der Stiftung für das sorbische Volk zu. Das hat das Kabinett am 23. März beschlossen, verkündete die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch (CDU) auf einer Pressekonferenz in Dresden.

Die drei Vertragspartner haben sich im auf Grundlage einer Bedarfsanmeldung der Stiftung auf die Höhe der Zuwendungen geeinigt. „Die Fördersumme – und ich glaube, das ist ein sehr gutes Zeichen – wurde im Vergleich zum dritten Abkommen um insgesamt 5,3 Millionen auf nunmehr 23,92 Millionen Euro pro Jahr erhöht. Der Anteil des Freistaates Sachsen steigt somit auf 7,9 Millionen Euro (+1,77 Mio.) jährlich“, erklärte Klepsch. Den Löwenanteil des Stiftungsetats sichert der Bund mit 11,96 Millionen Euro (+2,66 Mio.); 3,99 Millionen Euro (+0,89 Mio.) steuert das Land Brandenburg bei.

Neue Version für bekannte App

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:

Bautzen (SN/at). Die Applikation „Soblex – Prawje pisać“ (Soblex – Richtig schreiben) liegt für androide Smartphones und Tablets bei Google Playstore in der neuen Version 1.2 vor, wie die Stiftung für das sorbische Volk informierte.

Mit der App besteht Zugang zum Online-Wörterbuch soblex.de, und das ist selbst ohne Internet möglich. Mit der Aktualisierung greift die App auf weitere Wörterbuchtypen zu. Die Erneuerung bringt Verbesserungen für den Offline-Modus. Wie gegenwärtig schon in der ­Internetanwendung, sind 66 000 Einträge des zweibändigen Deutsch-Sorbischen Wörterbuchs 1989/1991, 2 000 Einträge im Wörterbuch der deutsch-sorbischen Exonym-Datenbank (https://www.serbski-institut.de/os/Geografiske-mjena-hor-njoserbsce) und 11 500 zusätzliche sorbische Wörter über die App direkt auf mobilen Geräten zugänglich.

Dieser Service steht für das Betriebssystem iOS noch nicht zur Verfügung. Nutzer solcher Geräte mögen sich etwas gedulden, denn auch die überarbeitete App „Prawje pisać“ (Richtig schreiben) soll in diesem Jahr noch verfügbar sein.

Blaudruck mit österlichen Motiven gehört einfach zum Programm der Blaudruckwerkstatt von Cordula Reppe in Pulsnitz. Hier zeigt sie einige Modeln mit Motiven, die dabei zum Einsatz kommen und mit Blumendekors ergänzt werden. Ihre Blaudruckstoffe mit sorbischen Mustern kaufen besonders die Schneiderinnen aus der Spreewaldregion gern. Foto: SN/Hana Schön

Hauptversammlung in Schleife

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:

Bautzen (SN/JaW). Die 20. Domowina-Hauptversammlung findet im Deutsch-Sorbischen Schulzentrum Schleife statt. Das hat der Bundesvorstand des Dachverbandes auf seiner Beratung am 12. März in Bautzen und online beschlossen. Somit ist nach Festlegung auf den 12. Juni auch der Versammlungsort der Haupt- und Wahlversammlung klar.

Beschlossen hat das Gremium nach kurzer Diskussion zwei Änderungen im Entwurf der Arbeitsrichtlinien der Domowina für die Jahre 2021 bis 2023. Als erste Änderung hat der Wissenschaftsverein Maćica Serbska vorgeschlagen, in die Richtlinien den Widerstand, in der Lausitz ein Atommüllendlager zu errichten, aufzunehmen. „Obwohl die Domowina vergangenes Jahr öffentlich ihre Stellungnahme kommuniziert hat, ist es wichtig, dass sie sich auch in den nächsten Jahren dazu äußert und weiter protestiert. Schließlich ist es eine politische Entscheidung. Nur wenn wir ausdauernd und lautstark protestieren, können wir verhindern, dass solch ein Lager bei uns gebaut wird“, heißt es unter anderem in der Begründung des Vereins.

Ermöglichen Begegnungen online

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:
In Zeiten der Corona-Pandemie versucht die Radiborer Elterninitiative, Begegnungen online zu organisieren. Dazu gibt es wöchentliche sorbischsprachige Angebote. Für die technische Übertragung in die Elternhäuser wird die Initiative durch den Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) in Bautzen unterstützt. Und so trafen sich Familien zum Ostereierverzieren unter fachlicher Anleitung. Zudem wurde auch schon online mit Ernährungsexpertin Raphaela Lehmann gekocht. Mit dem Elternrat des sorbischen katholischen Kinderhauses wurde ein Puppentheaterstück aufgeführt und zuletzt wurde gemeinsam gebastelt. Foto: Michael Ziesch

Entscheidung im Konsens treffen

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Dresden (SN/at). Als erstes Länderparlament beschloss der Sächsische Landtag am 24. März den novellierten Rundfunkstaatsvertrag für den MDR. Die Fraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen stimmten zu, die Linksfraktion enthielt sich und die der AfD votierte dagegen. Notwendig ist dieser Schritt auch in den Landtagen von Sachsen-Anhalt und Thüringen, ehe den Sorben ein fester Platz im Rundfunkrat endgültig gewährleistet wird.

Der Serbski Sejm stellte in diesem Zusammenhang auf seiner digitalen Beratung am 12. März fest, dass mit einem sorbischen Rundfunkratsmitglied potenziell eine verbesserte Berücksichtigung sorbischer Anliegen möglich werde. Der Kultur- und Bildungsausschuss des Sejm sammelt nun Personalvorschläge für diese Funktion und lädt alle sorbischen Institutionen ein, unter der E-Mail-Adresse „geeignete Kandidat*innen“ zu benennen. „Eine Entscheidung soll – soweit möglich – im Konsens mit der Domowina getroffen werden“, heißt es in einer Information des Serbski Sejm.

Neue Schule in Staatsträgerschaft

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:

Der Dachverband sorbischer Vereine Domowina hat die Schulnetzplanung des Landkreises Bautzen geprüft und sieht Verbesserungsbedarf.

Bautzen (SN/MiR). Bei der Schulnetz­planung des Landkreises Bautzen soll stärker auf positive demographische Entwicklung in den sorbischen Dörfern geachtet werden. Das fordert der Domowina-Vorsitzende Dawid Statnik.

Die gleichbleibende bzw. steigende Entwicklung der Schülerzahlen an sorbischen und Schulen mit sorbischem Bildungsangebot sind besonders im Sorbischen Gymnasium in Bautzen erkennbar. „Vor allem fehlen Unterrichtsräume, wodurch die Gruppenbildung nach Sprachkenntnissen im Bereich des Models 2plus nicht genügend berücksichtigt wird. Der Bedarf ist an mehreren Standorten sichtbar, am Sorbischen Gymnasium aber am offensichtlichsten“, so Dawid Statnik. Die zweizügige Schule braucht mehr Räume, um allen Kindern, die ab der 5. und 6. Klasse dort lernen möchten, entsprechen zu können.

Schulverein mit Geschäftsführer

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:

Bautzen (SN/JaW). Der Sorbische Schulverein (SSV) hat ab dem 1. April wieder einen Geschäftsführer. Wie die Vorsitzende des Bildungsvereins, Katharina Jur­k, mitteilte, übernimmt zum genannten Zeitpunkt Markus Bensch das Amt. Darauf hat sich der Vorstand des SSV auf seiner Online-Beratung am 22. März geeinigt. Der 35-Jährige hatte sich gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. „Der aus dem sorbischen Ort Cunnewitz (Gemeinde Ralbitz-Rosenthal) stammende Diplompädagoge hat in den vergangenen Jahren im Ausland gelebt und gear­beitet. Unter anderem war er für die internationale Bildungsorganisation Coa­ches Across­ Continents tätig. Dort war der Sorbe für Koordinierungs-, Beratungs-, Bildungs- und Managementaufgaben zuständig, welche er in Eigenregie wahrgenommen hat“, ­heißt es dazu in einer Pressemitteilung des SSV.

Mit Fördermitteln vieles bewirkt

srjeda, 31. měrca 2021 spisane wot:

Ohne Fördermittel wären viele ­Gemeinden nicht in der Lage, ihre ­Projekte zu verwirklichen. Eine dieser Möglichkeiten ergibt sich aus dem ­Europäischen Programm Leader.

Königswartha (SN/BŠe). Neulich hat das Regionalmanagement der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (OHTL) die kommunalen Politiker der Region über die Fördermittelperiode unterrichtet, welche zum Ende des Jahres 2020 geendet hat. Eigentlich wird diese Konferenz einmal jährlich an einem bestimmten Ort veranstaltet. Der Coronapandemie wegen musste der Austausch online erfolgen, informiert Regionalmanager André Köhler vom Büro in Königswartha.

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