Mit Frauenpower erfolgreich

srjeda, 28. apryla 2021 spisane wot:

Zwei Jugendclubs in den Regionalverband Kamenz aufgenommen

Crostwitz (SN/JaW). Der Domowina-Regionalverband „Michał Hórnik“ Kamenz hat eine neue Vorsitzende. Die Delegierten wählten Diana Schäfer auf der Jahreshauptversammlung des Verbandes am 23. April in Crostwitz mit einer großen Mehrheit in dieses Ehrenamt. Wie der Vorsitzende des Wahlausschusses Christian Koreng bekanntgab, stimmten „54 für Diana Schäfer, was 96,4 Prozent ausmacht. Zwei Delegierte haben sich enthalten, Gegenstimmen gab es keine.“

Eindrucksvolle Premieren

srjeda, 28. apryla 2021 spisane wot:

Online-Forum, Filmpräsentation „Sorbenkind“ und Simultanübersetzung

Etwa 320 Interessenten verfolgten am 8. April das erste Online-Forum der Redaktion Serbske Nowiny. „Das ist ein wirklich toller Erfolg“, so Chefredakteur Janek Schäfer, „obwohl ich recht angespannt war, ob dieses Angebot gut läuft.“ Gemeinsam mit SN-Redakteur Bosćan Nawka übersetzte er simultan in die deutsche Sprache – eine weitere Premiere. Bisher wurde nur ein Online-Forum in Sorbisch und Deutsch gleichzeitig präsentiert. „Das war schon ein Abenteuer. Abschließend kann ich sagen, dieses neue Angebot ist gelungen. Nun geht es darum, uns darin zu üben und es beim nächsten Mal besser zu machen“, erklärt Bosćan Nawka. Journalist Jakub Schäfer als Moderator meinte: „Für mich war es eine interessante Erfahrung. Ich hatte die Chance, mich auf diesen Abend intensiv vorzubereiten und die Fragen gemeinsam mit Dr. Cordula Ratajczak zu besprechen. Erste Reaktionen bestätigen die gute Vorbereitung. Darüber hinaus freue ich mich, dass alles ohne größere Fehler oder technische Probleme abgelaufen ist.

Wie können in der Stadt die Rechte und die Wirkungsmöglichkeiten des Arbeitskreises für sorbische Angelegenheiten beim Stadtrat und eines für die Thematik Verantwortlichen in der Stadtverwaltung gestärkt werden? Antworten gab eine Videokonferenz mit Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD).

Bautzen. Den Austausch regten Vertreter von Landesvereinigungen an, die sich in der SPD, bei den Grünen und der Linken in Sachsen für sorbische Anliegen einsetzen. Benedikt Dyrlich (SPD), Robert Schneider (Grüne) und Heiko Kosel (Die Linke) waren Ende März im virtuellen Gespräch mit Alexander Ahrens, welches beide Seiten als freimütig, kritisch, herzlich und für die weitere Zusammenarbeit als „grundsätzlich optimistisch“ einschätzten.

Wie die sorbischen Teilnehmer informierten, waren sich die Gesprächspartner darüber einig, dass für einen Mitarbeiter in der Bautzener Stadtverwaltung, der mit den sorbischen und deutsch-sorbischen Themen befasst ist, eine Vollzeitstelle die optimale Lösung wäre. In der Stadt Cottbus wird seit dreißig Jahren so verfahren.

KiJu-Netzwerk bleibt aktiv

srjeda, 28. apryla 2021 spisane wot:

Sorbische Begleiter für beliebte Sommerferiencamps gesucht

Bischofswerda (SN/MiR). Die diesjährige Radtour rund um den Butterberg muss ausfallen. Dabei hatte Andreas Mikus, der Leiter des Bischofswerdaer Netzwerkes für Kinder und Jugendarbeit e.V. (KiJu), fest damit gerechnet. Corona jedoch verhindert diesen Höhepunkt Anfang Mai. Deshalb konzentriert sich die Einrichtung, die in diesem Jahr 30 Jahre besteht, auf das Angebot für Jugendliche, sich im sozialen Bereich zu engagieren. Gesucht sind junge Leute, die sich nach Beenden der Schule beruflich orientieren wollen. „Wir haben gute Kontakte, vor allem in soziale und Bildungseinrichtungen. Junge Menschen können dort im Freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD) mehr über sich selbst erfahren“, erläutert Birgit Pietrobelli, beim KiJu zuständig für Finanzcontrolling und Leitung Freiwilligendienst. Bereits jetzt können sich Jugendliche um die begehrten Stellen ab September bewerben.

Innenansichten des Sorbischen

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Politisches Bildungsforum Sachsen möchte Wissen um Minderheit mehren

Unter der Überschrift „Die Sorben in der Lausitz – Ein schlummernder Schatz in Sachsen?“ veranstaltete das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung ein vierteiliges, ab dem 31. März wöchentlich digital realisiertes Kolloquium, welches das seines Erachtens rudimentäre Wissen der deutschen Bevölkerung um das kleinste der slawischen Völker mehren sollte. Großes Interesse weckten die Veranstaltungen aber auch unter den Sorben, die etwa die Hälfte und in einem Fall gar die Mehrheit der jeweils bis zu 80 Teilnehmenden stellten.

Bezaubernd schöne Frauen

srjeda, 28. apryla 2021 spisane wot:

Eine junge Frau sehnt sich nach ihrem Liebsten. Sie steht im Brautkleid am Meer, der Schleier weht im Wind, in der Ferne schwimmt das Segelboot mit ihrem Mann. Dort hinten ist das Wasser ruhig, aber an der Seite wölben sich die Wellen bedrohlich auf. Ein einziges Bild von Jutta Mirtschin lässt gleich eine Geschichte im Kopf entstehen. Es ist das erste Bild in einem Buch, das im Domowina-Verlag in Bautzen erschienen ist, mit über 500 Seiten und mehr als 2 000 Werken der Künstlerin.

Telegramm (28.04.21)

srjeda, 28. apryla 2021 spisane wot:

Minderheitenpreis für Merkel

Heidelberg. Mit dem diesjährigen Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel am 28. April geehrt. Sie habe sich seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2005 in besonderer Weise dafür eingesetzt, dass nach dem Holocaust an den 500 000 Sinti und Roma im NS-besetzten Europa die Rechte der Minderheit und ihre über 600-jährige Geschichte in Deutschland und Europa bewusster wahrgenommen werden.

Vorschlag von der Domowina

Bautzen. Der sorbische Dachverband Domowina wolle sich um einen gesetzlich gültigen Vorschlag für die Vertreterin oder den Vertreter der Sorben im MDR-Rundfunkrat kümmern, wie ihr Vorsitzender Dawid Statnik in einer Pressemitteilung betonte. Die Domowina habe den demokratisch legitimierten Auftrag dazu. Zuvor hatte bereits der Serbski Sejm aufgerufen, geeignete Personen für diese Funktion zu benennen.

Stiftung besetzte neue Position

Viel Holz soll verbaut werden

srjeda, 28. apryla 2021 spisane wot:

Bis zum Sommer 2027 soll das neue „Sorbische Wissensforum am Lauenareal“ in Bautzen fertig sein.

Bautzen (SN/JaW). Über den aktuellen Stand der Planungen zum „Sorbischen Wissensforum am Lauenareal“ informierte die Mitglieder des Domowina-Bundesvorstandes auf ihrer letzten Sitzung am 12. März der Direktor der Stiftung für das sorbische Volk Jan Budar.

„Mittlerweile haben wir den Antrag dem Sächsischen Ministerium für Kultur und Tourismus eingereicht. Bis Juni muss nun Sachsen den Antrag auf Förderung dem Bund weiterreichen“, bestätigte der Stiftungsdirektor auf Anfrage. ­Zugleich ist ebenfalls die Projektkonzeption fertig und die Aussichten auf Bewilligung stehen nicht schlecht. Wie Direktor Budar in seiner Online-Präsentation erörterte, werde derzeit mit Gesamtbaukosten in Höhe von 30 Millionen Euro gerechnet. Diese teilen sich der Bund zu 90 und das Land Sachsen zu 10 %.

Bautzen (SN/bn). Zum 30. Juni endet das von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) initiierte und teilfinanzierte Projekt der Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK). In den vergangenen gut 25 Jahren wurde in diesem Rahmen die Medienkompetenz zunächst vor allem von Kindern und Jugendlichen und zuletzt auch von Erwachsenen gefördert. Des Weiteren wurden an landesweit insgesamt neun festen Standorten inklusive Studio sowie mittels eines mobilen Teams Journalisten und Pädagogen weitergebildet. Außerdem entstanden in Zusammenarbeit etwa mit Schulen, Bibliotheken und Museen zahlreiche neue Teilprojekte, deren Schwerpunkte unter anderem das Lernen und die Wissensvermittlung im digitalen Zeitalter waren.

Abschied nach 45 Jahren im Vorstand

srjeda, 28. apryla 2021 spisane wot:

Bautzen (SN). Für die Vorstandsmitglieder des Domowina-Regionalverbandes „Jan Arnošt Smoler“ begann die monatliche Beratung, erneut als Telefonkonferenz, am 14. April mit einem etwas außergewöhnlichen Tagesordnungspunkt: Sie verabschiedeten aus diesem Gremium nach 45-jähriger Mitarbeit den 85-jährigen Klaus Petrenz. Als stellvertretender Vorsitzender der Domowina-Ortsgruppe wurde er 1976 erstmals in den damaligen Domowina-Kreisvorstand Bautzen gewählt. Seitdem vertrat er die nordöstlich von Bautzen gelegene Region Malschwitz nicht nur in diesem Gremium, sondern sorgte auch dafür, dass Domowina-Mitglieder und weitere Interessenten aus der Gemeinde zentrale Veranstaltungen des sorbischen Dachverbandes in guter Zahl besuchten.

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