Moderatoren aus Tschechien

srjeda, 30. nowembera 2022 spisane wot:

Noch im vergangenen Jahr konnten auf Grund der Corona-Pandemie nur die am Programm beteiligten Akteure und Akteurinnen die Schadźowanka, das Treffen der sorbischen Studenten, in Präsenz feiern. 2022 jedoch kamen wieder alle Besucherinnen und Besucher am 19. November in die Bautzener Stadthalle „Krone“. Hier erwartete sie ein vielseitiges Programm.

Weitere Förderung ist unklar

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Das Bildungsprojekt des LaSuB mit dem SSV endet im Dezember – vorerst

Bautzen. Das sächsische Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) fördert mit finanzieller Unterstützung der Sächsischen Landesanstalt für Medien ein besonderes Bildungsprojekt. „Sinn dieses Angebotes ist es, Schülern sowie Lehrer/innen den Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln“, so Michael Ziesch, Medienpädagoge beim Sorbischen Schulverein (SSV) in Bautzen. „Diese bieten mit (Schul)Radio, Podcasts, Youtube-Videos, Posts im World Wide Web, beispielsweise auf Social Media Plattformen, dem täglichen Konsum von Computerspielen oder auch dem altbekannten linearen Fernsehen ausreichend Angebote für Kinder und Jugendliche, sich mit der digitalen Welt kritisch auseinanderzusetzen sowie den reflektierten und sicheren Umgang zu erlernen.“ Dies passiert u. a. beim Produzieren von eigenen Hörgeschichten, Trickfilmen, journalistischen Wortbeiträgen oder auch beim Erstellen eigener Lernspiele.

Sprachkurs „Sorbisch in der Kirche“

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In der obersorbischen Sprache liegen Glaube (wěra) und Vertrauen (dowěra) nah beieinander. „Vollendeter Glaube ist Vertrauen“, bringt es Dr. Christiana Piniekowa, Mitglied der Arbeitsgruppe wendischer Gottesdienst in Cottbus/Chóśebuz, auf den Punkt. „Die sorbische Sprache ist eine sehr freundliche, menschenbezogene Sprache. Viele Wörter hängen zusammen. So unter anderen duch (Geist) und duša (Seele).“ Ebenso strowić (grüßen) und strowy (gesund) sowie Bóh (Gott) und zbožo (Glück).“ Gespannt hören die Teilnehmer des Anfänger-Kurses „Sorbisch in der Kirche“ in der Šwjela-Scheune Nochten zu.

Versuch der Demütigung

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Vier Wegkreuze in der Pfarrgemeinde Wittichenau wurden geschändet

Als einen Angriff auf den gelebten, lebendigen christlichen Glauben werten Betroffene die Schändung von vier Weg-kreuzen nahe Saalau und Sollschwitz. „Was diese Leute dazu antreibt – mit Vorsatz fremdes Eigentum zu zerstören, da fehlen mir die Worte. Die erneute Zerstörung von Wegkreuzen – dazu noch in dem Ausmaß – ist ein Drama“, meint Gabriš Nawka, Pfarrer in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt Wittichenau, mit Blick auf frühere Vorfälle. Stadtrat Georg Szczepanski (CDU) aus Saalau, seit 2011 stellvertretender Bürgermeister, hatte in der vergangenen Ratssitzung zu den Vorkommnissen informiert. Sie ereigneten sich in der Nacht vom 21. zum 22. Oktober.

Der Tag der offenen Tür am Sorbischen Gymnasium in Bautzen erwies sich für viele Interessenten als starker Magnet.

Bautzen (JK/SN). Einige Jahre schon öffnet das Sorbische Gymnasium seine Türen am Vorabend des Buß- und Bettages, um Interessierte einmal auch hinter die Kulissen schauen zu lassen. So war es erneut in diesem Jahr.

Waren am Vormittag die Schüler und Lehrer noch unter sich – teils noch im regulären Unterricht, teils schon in Gedanken bei der Präsentation ihrer Bildungseinrichtung –, so kamen sie am späten Nachmittag kaum zur Ruhe, so groß war der Andrang. Immer wieder kamen Interessierte, Eltern mit Geschwistern der Schüler der Bildungsstätte, ehemalige Schüler und Lehrer, aber auch Leute, die sich halt nur einmal einer Einblick verschaffen wollten.

Telegramm (30.11.22)

srjeda, 30. nowembera 2022 spisane wot:

Erfolgreiche Uraufführung

Straupitz. Das Sorbische National-Ensemble hat seine „Niedersorbische Weihnachtskantate“ am letzten NovemberSonntag erfolgreich uraufgeführt. Der Premiere in Straupitz, an der unter anderem Oksana Weingardt, Komponistin der Kantate, der Librettist Bernd Pittkunings und der Chor Łužyca beteiligt waren, wohnten etwa 70 Zuhörer bei. Im Dezember sollen drei weitere Vorstellungen in Königswar­tha, Schleife und Peitz folgen.

Fachtreffen der Theater

Brest. Auf dem Treffen des internationalen Theaterprojekts „Phōnē – Minderheitensprachen eine Stimme geben“ am ersten Novemberwochenende im französischen Brest berieten Vertreter der Marketingbereiche der beteiligten Bühnen über „Kommunikationsstrategien“ und stellten die Internetseite des Projekts vor. Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen repräsentierte Anna Mirtschin.

Europeada 2024 im Grenzland

Änderungen dringend notwendig

srjeda, 30. nowembera 2022 spisane wot:

Der Bundesvorstand der Domowina berief die nächste ordentliche Hauptversammlung des Bundes Lausitzer Sorben für den 22. April 2023 nach Cottbus ein. Damit folgte das Gremium auf seiner Sitzung am 25. November in Bautzen einem Vorschlag des Domowina-Präsidiums.

Bautzen (SN/at). Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Beratung im neuen Chorsaal des Sorbischen National-Ensembles war das Resümee der sorbischen/wendischen Mitglieder im Rat der Stiftung für das sorbische Volk über ihr Wirken in der 2023 endenden Wahlperiode.

„Sorbisches Kino“ im Bautzener Filmpalast

srjeda, 30. nowembera 2022 spisane wot:

Bautzen (SN/bn). Unter der Überschrift „Serbske kino (Sorbisches Kino)“ hat der Domowina-Regionalverband „Jan Arnošt Smoler“ am 15. November den ersten cineastischen Tag im Bautzener Filmpalast veranstaltet. Vormittags erlebten Mädchen und Jungen aus drei Kindergärten der Spreestadt im voll besetzten Saal Trickfilme, wie zum Beispiel „Myškolinka“. Der Familiennachmittag mit der sorbisch synchronisierten Produktion „Die kleine Hexe“ lockte rund 25 Interessenten an. Doppelt so viele Besucher wurden beim Abendprogramm mit insgesamt vier Beiträgen gezählt. Zuerst wurden die Dokumentationen „Serbscy ludowi hercy (Sorbische Volksmusikanten)“ über die hiesige Musiktradition und typische sorbische Instrumente sowie „Njepřetrachu jenož mólby (Es überstanden nicht nur Gemälde)“, ein Porträt des tschechischen Künstlers, Volkskundlers und Freundes der Sorben Ludvík Kuba, gezeigt.

Brennendes Thema erneut behandelt

srjeda, 30. nowembera 2022 spisane wot:

Bautzen (CS/SN). Nachdem in der letzten Sitzung des Arbeitskreises für sorbische Angelegenheiten der Stadt Bautzen festgestellt worden war, dass es in der Spreestadt ein erhebliches Defizit an den deutschen Schulen gibt, was das Wissen über die Sorben angeht, stand das Thema bei der Beratung am 9. November erneut auf der Tagesordnung. Domowina-Referentin Katrin Suchy-Zieschwauck sagte, die Stadt als Trägerin der meisten Schulen müsse an die Schulleitungen herantreten, um sie für das Thema zu sensibilisieren. Vorgeschlagen wurde, eine Gesprächsrunde mit Schulleitern einzuberufen. Oftmals hänge es vom Willen und von der Initiative der einzelnen Lehrer ab, wie das Sorbische den Schülern vermittelt wird, konstatierten die Anwesenden. Schließlich könnten Wandertage genutzt werden, um an einer speziellen Stadtführung teilzunehmen. Hierauf gab es den Einwand, dass acht Euro pro Schüler für eine Stadtführung zu teuer seien. Aber immerhin sei der Besuch im Sorbischen Museum für Schüler kostenlos.

Wichtiges Fest im Jahresverlauf

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Etwa 90 Gäste erlebten am 15. November das Kirmesfest des Kamenzer Regionalverbandes der Domowina in Horka. Nach zweijähriger Pause konnte dieses gesellige Treffen von Mitgliedern der Ortsgruppen und Kulturvereine wieder organisiert werden, wie die Vorsitzende Diana Schäfer sagte. Das Programm gestaltete das Gesangsquartett PoŠtyrjoch mit einem Ausschnitt seines Repertoires aus bearbeiteten Volksliedern und Neudichtungen. Anschließend herrschte tolle Stimmung beim gemeinsamen Singen, welches von Akkordeon, Trompete und Klavier begleitet wurde. Kulinarisch wurden die Gäste unter anderem mit Kürbissuppe verwöhnt, die die Frauen des Horkaer Dorfklubs gekocht hatten. Foto: Felix Haase

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