Crostwitz (MaU/SN). Feste soll man feiern, wie und wann sie fallen. So jedenfalls wirbt ein altes Sprichwort um Gemeinsamkeit. Zugleich ist es auch ein Fingerzeig darauf, dass sich nichts im Leben wiederholt. Gerade deshalb hatten das WITAJ-Sprachzentrum Bautzen und der Regionalverband der Domowina „Michał Hórnik“ Kamenz großes Glück. Gemeinsam mit mehr als 250 Gästen feierten sie das unterdessen 10. Fest für Familien. Am 1. März nachmittags leuchteten auf der Geburtstagstorte zehn Kerzen. Doch erst nach Geschichten um Max und Moritz mit Peter Ziesch war Zeit, die feine Süßigkeit zu probieren. Die Kerzen waren ausgepustet und es schmeckte – Kindern, Eltern, Großeltern sowie Mitarbeitern. Dann jedoch ging es an die einzelnen Stationen. Für die einen war es wichtig schick zu sein. Deshalb wurden kleine Mädchen und Jungen zu Raubtieren, bunten Faltern oder miauenden Vierbeinern. Andere wiederum zog es an lange Tische, um zu basteln. Für jede Altersgruppe gab es besondere Basteleien. Auch die angrenzende Grundschule hatten sich die kleinen Gäste ganz schnell erschlossen.

„Unseren Reichtum zeigen“

srjeda, 25. měrca 2020 spisane wot:

Nach drei Monaten Renovierungsarbeiten bei laufendem Betrieb wurde am 8. März im Heimatmuseum Dissen die neue Dauerausstellung der Öffentlichkeit übergeben.

Chorprobe digital

srjeda, 25. měrca 2020 spisane wot:

Panschwitz-Kuckau/Crostwitz (MeB/SN/CoR). Die Kulturbetriebe sind geschlossen, Veranstaltungen und Versammlungen zwecks Corona-Infizierungsvorsorge verboten, das Kulturleben macht Viruspause und findet höchstens, wie auch organisiertes schulisches Lernen, noch im digitalen Raum statt. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die wöchentlichen Chorproben weiterzuführen, schalten einige sorbische Chöre nun ebenfalls von analog auf digital um.

„Sorbisch? Na klar.“

srjeda, 26. februara 2020 spisane wot:

Imagekampagne reagiert auf Akzeptanzprobleme der Deutschsprachigen

Sachsens neue Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) hat die Kampagne „Sorbisch? Na klar.“ am 6. Februar in Bautzen gestartet. Ziel ist es, Aufmerksamkeit für die sorbische Sprache zu erzeugen, Wissen zu verbreiten und die Akzeptanz sowie die Wertschätzung ihres Gebrauchs in der Öffentlichkeit zu steigern. „Unsere Vision ist eine Lausitz, in der Sorben und Deutsche einander mit Offenheit, Respekt und Toleranz begegnen. Wir möchten die gesamte Bevölkerung der Lausitz dazu aufrufen, die sorbische Sprache als gemeinsamen Schatz zu betrachten. Schon wenn diejenigen, die das Sorbische nicht verstehen, im Alltag sagen können: ‚Ihr könnt in meiner Gegenwart über eure Themen ruhig sorbisch reden oder sorbisch telefonieren. Das stört mich nicht‘, dann haben wir einen guten Schritt in Richtung Wertschätzung der sorbischen Sprache und Ermutigung zu deren Gebrauch getan“, betonte Barbara Klepsch.

In Schleife geht ein wichtiges Bauvorhaben zu Ende – nicht ohne Streit. Der deutsch-sorbische Schulkomplex Schleife ist bezugsfertig. Einen offiziellen Einweihungstermin gibt es derzeit noch nicht.

Slepo (AK/SN/MiR). Wolfgang Goldstein nimmt Abschied. Der langjährige Leiter der Schleifer Oberschule „Dr. Maria Grollmuß“ übergibt am 28. Februar den Staffelstab an seinen Nachfolger Jan Rehor und geht in Rente. Seit Montag haben die Schleifer Ober- sowie Grundschule ein neues Domizil. Nach mehrjähriger Bauzeit sind Schüler, Lehrer und weitere Mitarbeiter in den Deutsch-Sorbischen Schulkomplex umgezogen, von der Dorfmitte an die Peripherie. Mehr als 25 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Nun lädt die Oberschule Schleife am 28. Februar ab 10 Uhr zur Einweihung des Schulbetriebs ein.

Er blieb seinen Idealen treu

srjeda, 26. februara 2020 spisane wot:

Familienangehörige, Bekannte, frühere Mitarbeiter der Domowina und enge Wegbegleiter waren am 31. Januar in die Trauerhalle des Bautzener Taucherfriedhofes gekommen, um sich in Achtung und Anerkennung von Jurij Grós zu verabschieden. Der aus Wendischbaselitz gebürtige Sorbe, der sein Leben in den Dienst seines Volkes gestellt hatte, war am 28. Dezember 2019 im 89. Lebensjahr gestorben.

Erstmalig in der Öffentlichkeit

srjeda, 26. februara 2020 spisane wot:

Bautzen-Kenner auch in Brandenburg haben mit großem Interesse zur Kenntnis genommen, dass das dortige historische Bahnhofsgebäude wieder an Schönheit gewonnen hat. Aber auch in der Niederlausitz ist einer der vielen Bahnhöfe, die leider in den Jahren nach 1990 an Glanz und Bedeutung verloren haben – u. a. in Forst und Guben – wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt.

Gemeint ist der Großenhainer Bahnhof direkt neben dem neu gestalteten Cottbuser Hauptbahnhof. Von ihm fuhren ab 1870 Züge nach Großenhain als direkte Zugverbindung nach Sachsen. 1873 entstanden dann das Empfangsgebäude, die wichtigsten Räume im klassizistischen Stil, teilweise mit Stuck an den Decken. Doch diese Strecke wurde 1882 wieder eingestellt, das rotbraune Gebäude blieb als technisches Denkmal erhalten. Jetzt hat ein Cottbuser Bauunternehmen in das historische Bahnhofsgebäude wieder Leben gebracht. Es entstanden zwei Kunstgalerien – die „Galerie S“ und die „Galerie Brandenburg“.

Telegramm (26.02.20)

srjeda, 26. februara 2020 spisane wot:

Ortsgruppe verjüngt

Malschwitz. Die Domowina-Ortsgruppe Malschwitz hat Zuwachs bekommen. Auf der vorgestrigen Hauptversammlung nahm der Vorsitzende Klaus Petrenz fünf neue Mitglieder auf. Zugleich hat sich die Gruppe verjüngt. Domowina-Regionalsprecherin Katja Ließner wertete den Einsatz des Motivators für die Region als großen Erfolg. Lucian Kaulfürst konnte viele Menschen wieder für das Sorbische begeistern.

Personalpolitik ändern

Bautzen. Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar forderte der Domowina-Vorsitzende Dawid Statnik eine Stärkung der sorbischen Sprache in der Öffentlichkeit. Um auf Ämtern mit den Angestellten in Sorbisch kommunizieren zu können, sei es notwendig, dort die Personalpolitik zu ändern. Es dürfe nicht länger dem Zufall überlassen bleiben, ob auf dem Amt jemand Sorbisch beherrscht.

Erweiterten Kader nominieren

Mode, Musik und Tanz, geschöpft aus den sorbisch-deutsch-polnischen Traditionen des Dreiländerecks, neu gestaltet und ­präsentiert von Jugendlichen aus Jelenia Góra sowie Bautzen und Umgebung – dafür ernteten die Mitwirkenden der Modenschau „Szenische Musik – Hip.Fancy. Art“ am 21. Februar im Steinhaus Bautzen viel Beifall. Foto: SN/Hana Schön

Erneut Übergriffe

srjeda, 26. februara 2020 spisane wot:

Domowina hofft auf Gerichtsurteile mit abschreckender Wirkung

Schönau (SN/JaW). In der Oberlausitz ist es erneut zu Übergriffen auf sorbische Jugendliche gekommen. Wie die Polizei bestätigte, kam es am 8. Febraur in Schönau (Gemeinde Ralbitz-Rosenthal) zu „verbalen Auseinandersetzungen und Körperverletzungen“. Wie der erste Polizeihauptkommissar und Leiter des Görlitzer Direktionsbüros André Schäfer mitteilte, „wurden der Polizei in der Nacht zum Samstag körperliche Auseinandersetzungen an einer Lokalität in Schönau gemeldet“. Dabei wurden ein 20- und ein 21-Jähriger leicht verletzt.

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