Haushaltsplan gebilligt

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:

Bautzen (SN/JaW). Der Rat der Stiftung für das sorbische Volk hat den Haushaltsplan der Stiftung für 2021 am 8. Dezember einstimmig gebilligt. Die Mitglieder folgten den Prioritäten, die die sorbischen Mitglieder zusammengestellt hatten. Wie Stiftungsdirektor Jan Budar mitteilte, will die Stiftung ihre Maßnahmen zur Stärkung regionaler Sprachräume, zur Weiterführung der Digitalisierung und Marketing-Professionalisierung ausweiten. Zusätzliche Maßnahmen sind möglich, da alle Geldgeber – der Bund, Brandenburg und Sachsen – ihre Zuwendungen erhöhen wollen. Der Bundestag hat, ebenso wie der Landtag Brandenburg, die Erhöhung bereits beschlossen. Sachsen ist noch in der Planungsphase und muss seinen Doppelhaushalt 2021/2022 erst beschließen. „Dass wir Planungssicherheit haben und in neuen Bereichen tätig werden können, ist eine große Motivation“, unterstreicht der Direktor.

Räckelwitz/Bautzen (SN/JaW). Insgesamt 321 der 1 131 Einwohner zählenden Gemeinde Räckelwitz haben am 4. Dezember die Gelegenheit genutzt und haben sich beim ersten Corona-Massentest des Landkreises Bautzen testen lassen. 34 Personen nahmen die Möglichkeit wahr, ihren Abstrich einem mobilen Testteam abzugeben. Wie das Landratsamt Bautzen informierte, ist dieser erste Massentest ein Erfolg. „Das ist mehr als wir erwartet haben, da der Test freiwillig war.“ Sieben Leute wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Sie wurden an Ort und Stelle nach dem Schnelltest „noch einmal mit dem genaueren PCR-Test untersucht“, hieß es aus dem Landratsamt Bautzen. Alle sieben Infektionen wurden später bestätigt. Unter den Freiwilligen, die sich dem Corona-Schnelltest unterzogen hatten, war auch der CDU-Abgeordnete des Sächsischen Landtages Aloysius Mikwauschk. Wie er mitteilte, war es ihm „als Räckelwitzer eine Selbstverständlichkeit, sich testen zu lassen“.

Vertragsentwurf weiter erörtert

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:

Im Rahmen einer Videokonferenz führte der Serbski Sejm am 12. Dezember seine letzte Sitzung im Jahr 2020 durch. Ursache, aber kein Hindernis war die anhaltende gespannte Lage wegen der Corona-Pandemie.

Bautzen/Nebelschütz (SN/at). Die Arbeit am Entwurf für einen Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg mit dem sorbischen Volk erwies sich am zweiten Sonnabend im Dezember erneut als Schwerpunkt der Beratung. Zuvor jedoch befassten sich die Mitglieder des Gremiums mit den Berichten über Gespräche mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, zu Fortschritten bei der Umsetzung der im sächsischen Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen festgeschriebenen Vorhaben über sorbische Interessen sowie zum bei der Stiftung für das sorbische Volk eingereichten Antrag, um eine Sejm-Geschäftsstelle zu finanzieren. Darüber informiert der Serbski Sejm in einer Pressemitteilung.

Sprachraum nicht länger halbieren

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:

Ein Jahr ist die sächsische Staatsregierung aus CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Amt. Das war dem SPD-Landesarbeitskreis „Sorben/Wenden“ ­Anlass, sich darüber zu verständigen, inwieweit die Vorhaben aus dem ­Abschnitt „Sorben“ des Koalitions­vertrages bereits bearbeitet werden.

Bautzen/Dresden (SN/at). Wie steht es mit der Verwirklichung der Koalitionsvereinbarungen zu sorbischen Themen? Das fragten sich die Teilnehmer einer Videokonferenz des Landesarbeitskreises „Sorben/Wenden“ der sächsischen SPD am 10. Dezember. Das Projekt Lauenareal war für die Öffentlichkeit eine beachtenswerte Neuigkeit. In den Bereichen Sorbisch als zweite Fremdsprache und sorbische Selbstbestimmung bewegt sich kaum etwas, wie zu hören war.

Informationstafel für Zejler-Stein

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:
Was hat Königswartha (Rakecy) mit dem sorbischen Dichter und Pfarrer Handrij Zejler gemein, dass ihm im Ort ein Gedenkstein gewidmet ist? Eine bislang vermisste öffentliche Antwort liegt nun in Form einer Informationstafel in deutscher und sorbischer Sprache vor. Die Firma Israel aus Hoyerswerda stellte sie Ende November am sogenannten „Zejler-Stein“ am Gutsplatz auf. Swen Nowotny (CDU), Bürgermeister von Königswartha, beseitigte den Reif, um sich vom nun kompletten Erinnerungsort an den sorbischen Patrioten zu überzeugen. Foto: SN/Hana Schön

Die Lausitz braucht Impulse

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:

Bautzen (SN/MkWj). Im Hinblick auf den Strukturwandel in der Lausitz im Zusammenhang mit dem Ende der Braukohleverstromung verlangt der Bautzener CDU-Abgeordnete im Sächsischen Landtag Marko Schiemann, Hürden abzubauen und die Planungsvorgänge zu beschleunigen. Er könne nicht akzeptieren, dass sich Planungen und Genehmigungen über Jahre hinziehen. „Wir brauchen ein Konzept für 10 000 neue und attraktive Arbeitsplätze“, sagte er bei einem Pressegespräch in Bautzen, das als Telefonschalte durchgeführt wurde. Mittelständische Unternehmen, die sich in der Lausitz ansiedeln wollen, sollten wirksame Unterstützung erhalten, auch im Hinblick auf Investitionen. Auch bei den Forschungseinrichtungen braucht die Lausitz neue Impulse. Diese könnten jungen Facharbeitern aus der Lausitz eine Chance bieten, schließlich braucht man dort nicht nur Wissenschaftler, sondern auch andere Arbeitskräfte.

Angesichts der Corona-Lage bittet Schiemann die Einwohner eindringlich, alles zu tun, um das weitere Ausbreiten des Virus zu verhindern.

Melde- und Standesamt ebenerdig

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:

Anfang Dezember sind die letzten der 24 Mitarbeiter des Verwaltungsverbandes Am Klosterwasser in das sanierte Bürogebäude in Panschwitz-Kuckau eingezogen. Serbske Nowiny haben sich das umgebaute Haus etwas näher angesehen.

Panschwitz-Kuckau (SN/MWj). Ein großer sorbischer und deutscher Schriftzug, fünf Wappen der Mitgliedsgemeinden, auffällige Jalousien vor den Fenstern und ein umgebauter Haupteingang sind die äußeren Zeichen des sanierten Gebäudes des Verwaltungsverbandes Am Klosterwasser in Panschwitz-Kuckau. Bis auf Kleinigkeiten ist der Umbau des Hauses abgeschlossen, bestätigt der Verbandsvorsitzende Mirko Domaschke. Etwa 1,2 Millionen Euro haben die fünf Mitgliedsgemeinden in das Projekt investiert.

Ziel ist aktive Zweisprachigkeit

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:
Görlitz (SN). Ungeachtet des gegenwärtigen Lehrermangels bekennt sich der Landkreis Görlitz fest dazu, die sorbische Sprache zu fördern und zu stärken. „Dazu gehört gleichzeitig, das schulübergreifende Konzept 2plus an der Grund- und Oberschule Schleife fortzuführen. Mit den Schulleitern wie auch mit der Domowina arbeiten wir eng zusammen“, unterstrich Marlies Wiedmer-Hüchelheim, Leiterin des Schul- und Sportamtes des Landkreises Görlitz unlängst auf der Sitzung des Kreistages. Das Ziel werde beibehalten: Alle Kinder am Deutsch-Sorbischen Schulzentrum Schleife sollen unabhängig von ihrem sprachlichen Grundniveau die aktive sorbisch-deutsche Zweisprachigkeit erreichen.

Nebelschützer Produkt überzeugte

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:

Der Ostdeutsche Sparkassenverband hat die Weda Metall GmbH für ein neues Produkt ausgezeichnet. Dieses entstand aus der Corona-Krise, hat aber auch unabhängig davon eine Zukunft.

Nebelschütz (UM/SN). Als sich im März die erste Corona-Welle ausbreitete, wurden – ebenso wie manches andere – die Desinfektionsmittel-Spender knapp. Auch David Wenk versuchte vergeblich, einen zu kaufen. „Also sagte ich mir: Da müssen wir eben selber so etwas bauen.“ Nun ist das leicht gesagt, doch im Falle von David Wenk stimmten die Voraussetzungen. Schließlich ist er Handwerksmeister und Geschäftsführer einer Metallbaufirma, die über alle notwendigen Kompetenzen zur Herstellung solcher Gegenstände verfügt. Und so begann das Entwicklerteam der Weda Metall GmbH, die Idee des Chefs in die Tat umzusetzen.

Betreutes Wohnen am Ort der Druckerei

srjeda, 30. decembera 2020 spisane wot:

Bautzen (CS/SN). Auf dem Gelände des ehemaligen Lausitzer Druckhauses an der Bautzener Töpferstraße 35 zieht wieder Leben ein. Nachdem die Baugenehmigung für eine Neubebauung im Juni vorlag, wurden die Planungsarbeiten in Angriff genommen, die im November abgeschlossen werden konnten. Die Wohnquartier LISA GmbH & Co. KG plant, hier eine Seniorenwohnanlage des Betreuten Wohnens zu errichten. Insgesamt entstehen 88 Wohneinheiten in zwei Gebäuden. Für das nahe der alten Stadtmauer gelegene Gebäude in Villenform wurde Mitte November die Baugrube ausgehoben. Anfang Dezember stellte man einen Baukran auf, mit dessen Hilfe nun bereits der Keller gebaut wird. Dieser soll später Lager- und Technikräume aufnehmen. Die Arbeiten kommen gut voran. Das Hauptgebäude des Wohnquartiers wird sich entlang der Straße erstrecken. Dort wird unter anderem eine Tagespflege eingerichtet. Die Arbeiten an diesem Gebäude sollen Ende des I. Quartals 2021 starten. Geplant ist, dass das gesamte Objekt Ende 2022 bezugsfertig wird.

nawěšk

SERBSKE NOWINY podpěruja:

Novi Sad – kulturna stolica Europy

nowostki LND