Stabwechsel in Hoyerswerda

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:
Hoyerswerda/Wojerecy (SN/mb). Birgit Hančikowa aus Zeißig/Ćisk heißt die neue hauptamtliche Domowina-Regionalsprecherin für die Hoyerswerdaer Region. Sie tritt ihren Job als Nachfolgerin von Sonja Hrjehorjowa offiziell Anfang Januar an, die neue Verantwortung im großen Sprach-Revitalisierungsprojekt ZARI des sorbischen Dachverbandes übernommen hat. Ein geselliger Abend des „Sprach-Leuchtturms Hoyerswerda“ kurz vorm dritten Advent bot Mitgliedern des Domowina-Regionvorstands mit den beiden ehrenamtlichen Vorsitzen Gabriela Linakowa und Marcel Brauman gute Gelegenheit, die neue Regionalsprecherin herzlich zu begrüßen und ihrer Vorgängerin für die an der Basis geleistete Arbeit zu danken. Birgit Hančikowa hat zuletzt beim Statistischen Landesamt in Kamenz gearbeitet. Ehrenamtlich machte sie sich besonders für die Weiterführung der dörflichen Traditionen des Trachtentragens zu besonderen Anlässen stark. Sie ist in Region und sorbischer Familientradition verwurzelt und spricht fließend sorbisch.

Aus dem Leben eines Künstlers

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:
Der Komponist Jan Cyž (links) war Gast auf der Jahresabschlussfeier des Domowina-Regionalverbands „Jan Arnošt Smoler“ am 5. Dezember im Bautzener Haus der Sorben. Im Gespräch mit Leńka Thomasowa (rechts), der Vorsitzenden des Regionalverbands, berichtete Cyž aus seinem Künstlerleben. Nach dem Studium in Dresden/Drježdźany wirkte er seit 1973 am Sorbischen National-Ensemble bzw. dessen Vorgänger, dem Staatlichen Ensemble für sorbische Volkskultur, wo er seine Karriere als Chorsänger begann. Leńka Thomasowa betonte, dass Cyž in seinen Stücken Ironie und Scherz einbeziehe, und wollte wissen, warum auch Sprachspiele in seinen Kompositionen ständig dazugehören. Foto: SN/Bojan Benić

Planungen können beginnen

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:

Potsdam/Podstupim/Bautzen/Budyšin (SN/at). Die Planungsarbeiten für das „Sorbische Wissensforum am Lauenareal“ in Bautzen können beginnen. Die Vorbereitungen dazu sind abgeschlossen, informierte die Stiftung für das sorbische Volk nach der Herbst-Sitzung des Stiftungsrates am 28. November in Potsdam. Stiftungsdirektor Jan Budar ist bevollmächtigt, die entsprechenden Verträge mit dem Münchener Architekturbüro bogevischs buero sowie den Fachplanern Jäger Ingenieure Radebeul für die Statik, Günther Ingenieure aus Dresden/Drježdźany für Heizung, Belüftung und Sanitär wie auch Teamplan Ingenieure, ebenfalls aus der sächsischen Landeshaupstadt, für die Elektrik zu unterschreiben. Die Planungen sollen 2024 im September abgeschlossen sein. Auf ihrer Grundlage ist vorgesehen, daraufhin den Antrag auf Fördermittel bei der Sächsischen Aufbaubank zu stellen.

Das „Sorbische Wissensforum am Lauenareal“ ist eines der Schwerpunktprojekte des Freistaates Sachsen auf Basis des Strukturstärkungsgesetzes nach dem Ende der Braunkohlenförderung.

Das zehnte Benefizkonzert der sorbischen Gesangsgruppe „PoŠtyrjoch“ fand am 16. Dezember in der Scheune von Florian Rentsch in Jeßnitz/Jaseńca (Gemeinde Puschwitz) statt. Als Gäste traten die beiden Gesangsgruppen „Přezpólni“ und Wólbernosće“ sowie die Blaskapelle „Tutn und blasn“ auf. Mit dem Erlös wird eine Hilfsaktion der katholischen Kirche im russischen ­Bistum Marx unterstützt. Wie schon vor Jahren angekündigt, war es das letzte Benefizkonzert dieser Art. Foto: Feliks Haza

Erstmals, jedoch nicht einmalig

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:

Mitte Dezember tummelten sich trotz widriger Wetterverhältnisse 60 Schüler der 5. Klassen des Sorbischen Gymnasiums Bautzen im Steinbruch „Am Krabatstein“ in Miltitz.

Miltitz/Miłoćicy (SN/MiR). Bisher hatte die Bildungsstätte selbst die Inhalte des Moduls „Leben in der Jungsteinzeit“ vermittelt. „In diesem Schuljahr haben wir für den praktischen Teil erstmals einen Partner gesucht und beim Steinleicht Verein gefunden“, sagt Lehrerin Judith Smolina. Schulleiter René Wjacławk hatte die nötigen Kontakte geknüpft und mit dem Vereinsvorsitzenden Hubert Lange gesprochen.

18 000 Besucher im Waldbad

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:

Wittichenau/Kulow (AK/SN). Ins Wittichenauer Wald- und Strandbad kamen im Jahr 2023 18 000 Besucher. Das waren deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Darauf verwies Bürgermeister Markus Posch (CDU) zur Ratssitzung am 14. Dezember. „Dank der modernisierten Rutsche­ erfährt das Waldbad viel Zuspruch“, erläuterte er. „Im Jahr 2022 kamen 17 000 Besucher ins Waldbad; im Jahr 2021 waren es 11 500 Besucher.“

Die Besucher reisen bis aus Dresden an. „Bei einem Tageseintritt von 2,50 Euro pro Person ist das sicher nachvollziehbar“, so Markus Posch. „Das wird in Dresden nicht zu finden sein ….“ Das Waldbad, so führte er weiter aus, bleibt ein Zuschuss-Geschäft für die Stadt Wittichenau. Dennoch hält sie als Trägerin an der Einrichtung und an deren langfristigem Erhalt fest. Gilt doch das Freibad mit Schwimmmeister Uwe Mickel auch als wichtiger Garant für das Schwimmen-Lernen der Kinder. Der Bürgermeister unterstrich: „Wir wollen das Wald- und Strandbad beibehalten.“

Vorweihnachtsgeschenk für Kamenz

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:

Die Bautzener Kreisräte stimmten auf ihrer letzten Sitzung im Jahr 2023, am 4. Dezember, unter anderem auch über die Zukunft des Kamenzer Projektes „Lessingbad“ ab.

Bautzen/Budyšin (SN/MiP). „Wie offen sind wir für die Migrationsgesellschaft? – Darum geht es in unserer heutigen Abstimmung!“ Mit diesen Worten wies Roland Dantz, Oberbürgermeister der Stadt Kamenz und Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler, auf die große Bedeutung des Tagesordnungspunktes 7 auf der 22. Sitzung des Kreistages Bautzen hin. Abstimmen sollten die Kreisräte hier über die Gründung des „Zweckverbandes Lessingbad“. Für Dantz steigert das moderne Mehrzweck-Bad die Attraktivität der Region enorm und ist somit Garant für die Ansiedlung neuer Unternehmen in der Lausitz.

Ohne eigenes Werkzeug das Fahrrad reparieren

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:

Luppa/Łupoj. Diese Situation kennt wohl jeder, der ab und an mit dem Fahrrad unterwegs ist: Auf einmal fühlt sich der Untergrund seltsam schwammig an, und bald schon ist ein nerviges „Blop-Blop“ zu hören. Ganz klar: Der Schlauch hat den Geist aufgegeben und die Luft ist entwichen. Wer nördlich von Radibor unterwegs ist, kann jetzt am Luppaer Radler-Rastplatz die Panne auch ohne eigenes Werkzeug selbst beheben.

Mit vier ausverkauften Vorstellungen in Bautzen und Crostwitz haben insgesamt mehr als 150 Kinder und Jugendliche der „Łužičanka“ – unter diesem Namen vereint das Sorbische National-Ensemble seine Nachwuchsgruppen – aufgezeigt, was sie sich im Verlauf der vergangenen zwölf Monate erarbeitet haben. Das Programm umfasste unter anderem die Darstellung sorbischer Bräuche und Motive aus der Lausitzer Sagenwelt. Foto: Maćij Bulank

„Das Dröhnen besänftigen“

štwórtk, 28. decembera 2023 spisane wot:

Unter der Überschrift „spotlight“ will die Deutsche Fotothek das Schaffen ausgewählter Fotografen „in einen besonderen Fokus stellen“. Die jüngste Veranstaltung dieser Reihe fand in Bautzen statt.

Budyšin/Bautzen (SN/bn). Das Motto „Mit Bildern eine eigene Ordnung im Chaos der Welt schaffen“ fasst nach den Worten von Agnes Matthias, Kuratorin des Archivs der Fotografen Deutscher Fotothek, die Schöpferschaft des Bautzener Fotografikers Jürgen Matschie „hervorragend zusammen“. Deshalb „eignet es sich auch als Überschrift“ der inzwischen fünften Veranstaltung der Reihe „spotlight“, welche das genannte Archiv und dessen Träger, die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek SLUB, Ende November im Bautzener Sorbischen Museum veranstaltet haben. Anlass war die Übergabe eines weiteren Kontingents an Bildern aus dem Privatarchiv Matschies, das er der Fotothek überließ, sowie die aktuelle Sonderausstellung „Ducy domoj“, konzipiert als Retrospektive seines fünf Jahrzehnte umfassenden professionellen Wirkens.

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