SSW zur Wahl zugelassen

srjeda, 28. julija 2021 spisane wot:

Flensburg (SN/at). Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) ist erstmals seit 60 Jahren wieder zur Bundestagswahl am 26. September zugelassen. Das bestätigte der Bundeswahlausschuss beim Bundestag am 8. Juli. „Für uns als Minderheitenpartei ist das ein historischer Tag“, wird SSW-Vorsitzender Flemming Meyer in diesem Zusammenhang zitiert.

Indes ist die Partei der Dänen und Friesen in Schleswig-Holstein gut auf die Wahlen vorbereitet. Die bestätigte Landesliste umfasst jeweils sieben Kandidatinnen und Kandidaten. Auf Listenplatz 1 gesetzt ist Stefan Seidler, in der Kieler Staatskanzlei zuständig ist für die deutsch-dänische Zusammenarbeit. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die im September 2020 gewählte stellvertretende Parteivorsitzende Sybilla Lena Nitsch und Maylis Roßberg, Vorsitzende der Jugendorganisation SSW Ungdom.

Die Personen auf der Landesliste sind in ganz Schleswig-Holstein wählbar. In den fünf nördlichen Wahlkreisen tritt der SSW mit direkten Kandidaturen an. Ein Mandat in Berlin sei sehr wohl erreichbar, ist man sich beim SSW sicher.

Kahnfahrt ins Reich der Sagen

srjeda, 28. julija 2021 spisane wot:
Auf eine besondere Kahnfahrt ins Reich der Sagen begaben sich rund 60 Teilnehmer des Dorfvereins „Domizna“ Crostwitz und des Domowina-Regionalverbandes ­„Michał Hórnik“ Kamenz am 17. Juli von Burg im Spreewald aus. Sie lockte ein ­Angebot des niedersorbischen Kulturvereins „Studnja“. Unterwegs in drei Kähnen, erlebten die Obersorben Sagengestalten wie das Irrlicht, den Wassermann und die Mittagsfrau sprechend und singend, zum Teil auch in Niedersorbisch. Zurück im Hafen spielte die Gruppe Kula Bula niedersorbische, deutsche und englische Lieder, Tanzpädagoge Michael Apelt bat die Ausflügler zum Tanz. Eine andere sorbische ­Region zu besuchen ist ganz im Sinne des am gleichen Tag begonnenen „Jahres der Domowina-Regionalverbände“. Foto: Katharina Jurk

Länder gehen unterschiedlich vor

srjeda, 28. julija 2021 spisane wot:

Für sorbische/wendische Projekte im Rahmen des Strukturwandels in den Kohleregionen stehen von 2022 bis 2038 in Brandenburg 19 Millionen Euro und in Sachsen 42,5 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber informierten die zuständigen Landesministerien.

Erfolgsidee gewinnt Wettbewerb

srjeda, 28. julija 2021 spisane wot:

Wittichenau (SiR/SN). In absehbarer Zeit könnten sich die Krabatstele am Markt in Wittichenau als Ausgangspunkt und weitere angrenzende Sehenswürdigkeiten und Gebäude wohl in neue Besuchermagnete verwandeln. Möglich wird dies durch einen Wettbewerb, der vom Leader-Management OHTL ins Leben gerufen wurde. Grundanliegen war es, Ideengeber zu finden, die mit ihren Visionen die touristische Infrastruktur im kleineren Rahmen positiv weiterentwickeln und stärken können. „Wir waren von der großen Resonanz sehr positiv überrascht. Insgesamt wurden zweiundzwanzig Beiträge aus der gesamten Region eingereicht, die größtenteils einen historischen Ansatz hatten. Die kreativen Ideen reichten von der Errichtung einer Fahrrad-Erlebniswelt bis zur Einrichtung von thematischen Radwegen oder der Aufwertung von bestehenden Naturpfaden. Eine Wiederholung ist unbedingt erwünscht“, erklärte Vereinsvorsitzender des OHTL Marko Kowar.

Internationaler Verein entsteht

srjeda, 28. julija 2021 spisane wot:
Nebelschütz (SN/MWj). Ein „Treffen der Partnergemeinden“ soll vom 31. Juli bis 1. August in Nebelschütz stattfinden. Darüber informiert Bürgermeister Thomas Zschornak (CDU). Nach der Ankunft der Gäste am Nachmittag steht am frühen Abend ein Rundgang im soziokulturellen Zentrum am Krabatstein in Miltitz auf dem Programm. Später ist eine Filmvorführung vorgesehen. Nach dem sonntäglichen Festgottesdienst soll ein neues-gebrauchtes Feuerwehrlöschfahrzeug aus der Partnergemeinde Barleben gesegnet werden. Höhepunkt ist am ­Mittag die Gründung eines internatio­nalen Vereins und die Vorstellung der Vereinssatzung unter dem Motto ­„Sowuto – Zukunft – Přichod.“

Ein Preis für mehr Raum der Spree

srjeda, 28. julija 2021 spisane wot:
Der sächsische Umweltminister Wolfram Günther (links, Grüne) hat den Beteiligten rund um den Leiter des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft Torsten Roch (Mitte) den UN-Dekadepreis für biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz für die Redynamisierung der Spree überreicht. Eindrucksvoll wurde bewiesen, dass viele Akteure miteinander zusammenarbeiteten und der Spree wieder mehr Raum gaben. Das ermöglicht entlang des Gewässers nicht nur eine Artenvielfalt, sondern ist auch ein natürlicher Hochwasserschutz. Gerade in diesen Zeiten wird uns bewusst, dass Flüsse ihre eigenen Regeln haben. Foto: SN/Hana Schön

Brösa (CS/SN). Nicht nur die Kinder aus den beiden Guttauer Kindereinrichtungen haben am 14. Juli etwas dazugelernt. Auch so mancher Erwachsene hatte bei der Einweihung des Brösaer Baumlehrpfades ein Aha-Erlebnis. Denn wer kennt sich schon perfekt mit den einheimischen Baumarten aus? Das fängt schon damit an, dass viele den Unterschied zwischen Robinie und Akazie nicht kennen. Auf dem etwa 950 Meter langen Abschnitt des Weges zwischen Brösa und Spreewiese weist eine Tafel darauf hin, dass hierzulande nur die Robinie ansässig ist. Dafür ist diese aber äußerst wuchsfreudig. Oder wer hat schon einmal von einem Baum namens Speierling gehört? Wie auf der entsprechenden Tafel zu lesen ist, kommt dieser Baum, der der Eberesche ähnelt, nur äußerst selten in Ostsachsen vor. Er wurde 1993 zum Baum des Jahres in Deutschland gewählt. Seitdem gibt es viele Bemühungen, ihn weiter zu verbreiten. Der Lehrpfad erläutert nicht nur die dort angepflanzten 30 Baumarten, sondern auf den Tafeln findet man auch Hinweise, wo besondere Exemplare zu finden sind, so zum Beispiel die Rieseneiche in Niedergurig.

„Napoléon & die Agentin“, so der Titel der diesjährigen Inszenierung des Sorbischen National-Ensembles unter freiem Himmel auf dem Hof des Schmochtitzer Bildungsgutes Sankt Benno. Sie begeisterte Anfang Juli insgesamt etwa 250 Zuschauer. Die Hauptrolle der Charlotte Gräfin von Kielmannsegge verkörperte Anna Thalbach als Gast. Das „kammermusikalische Hörstück mit ­Ballett“ und Musik unter anderem von Heinz Roy, Ulrich Pogoda und Detlef Kobjela war die erste Produktion unter der künstle­rischen Leitung des sich als „kommenden Intendanten des SNE“ vorstellenden Thomas Kreibich-Nawka. Foto: SN/Hana Schön

„Eine ergiebige Veranstaltung“

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An den ersten drei Wochenenden des Juli richtete der Sorbische Künstlerbund (SKB) erstmals einen Kompositionsworkshop aus. Unter der Leitung von Jan Cyž feilten insgesamt sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihren musikalischen Fertigkeiten.

Bautzen (SN/bn). „Die Veranstaltung war kurz gesagt ergiebig und alles andere als einseitig. Schließlich bin ich kein Dozent, und ein Workshop ist kein Studienseminar. Ich konnte Wissen vermitteln, habe aber auch selbst so einiges dazugelernt. Es war ein wechselseitiges Geben und Nehmen“, fasst Jan Cyž zusammen.

Festkonzerte zu zwei Jubiläen

srjeda, 28. julija 2021 spisane wot:

Sorbische, deutsche und französische Werke in drei Lausitzer Kirchen

Kamenz/Zittau/Löbau. „Jubiläen bieten die Möglichkeit, im Alltag innezuhalten und vor dem Hintergrund der Vergangenheit neue Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Mit unseren Konzerten laden wir Sie ein, die slawische und sächsische Geschichte unserer Städte und des Sechsstädtebundes zu betrachten.“ Dies schreibt der Kirchenmusikdirektor des evangelischen Kirchenbezirks Löbau-Zittau im Programmheft zu den drei Jubiläumskonzerten, die unter seiner Leitung Anfang Juli in der Kamenzer Hauptkirche St. Marien, der St. Johanniskirche in Zittau und der Löbauer Nikolaikirche stattfanden. Anlass waren die Gründung des Oberlausitzer Sechsstädtebundes vor 675 Jahren sowie das 800. Jubiläum der urkundlichen Erst­erwähnung Löbaus.

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