„Ein großer Sprung für die LEAG“

srjeda, 31. julija 2019
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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), der LEAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Helmar Rendez, der brandenburgische Wirtschaftsminister Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach und LEAG-Vorstandsmitglied Hubertus Altmann (von rechts) bei der Grundsteinlegung für die „BigBattery Lausitz“ in Schwarze Pumpe  Foto: Axel Arlt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), der LEAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Helmar Rendez, der brandenburgische Wirtschaftsminister Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach und LEAG-Vorstandsmitglied Hubertus Altmann (von rechts) bei der Grundsteinlegung für die „BigBattery Lausitz“ in Schwarze Pumpe Foto: Axel Arlt

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) war Anfang Juli in der Lausitz unterwegs. Eine Station war Schwarze Pumpe. Hier legte der Energie-Konzern LEAG den Grundstein für ein intelligentes Strom-Speichersystem.

Schwarze Pumpe (SN/at). Sowohl die Energiewende wie auch der Strukturwandel in Vorbereitung auf das für 2038 avisierte Ende der Braunkohlenutzung in Deutschland stellen den wohl größten Arbeitgeber in der Lausitz, die Lausitz Energie Bergbau AG und die Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG), hinsichtlich seiner eigenen Zukunft vor neue Her­ausforderungen. Es gilt neue Geschäftsfelder zu erschließen, um Arbeitsplätze zu erhalten. Dem entspricht das Projekt „BigBattery Lausitz“ am Standort Schwarze Pumpe. Auf dem Areal des Kraftwerks baut die LEAG nach eigenen Angaben einen der größten Batterie­speicher Europas. Dessen Leistung von 50 Megawatt entsprechen rund drei Prozent der installierten Kraftwerksleistung, wie LEAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Helmar Rendez bei der Grundsteinlegung erklärte. Die LEAG investiert 25 Millionen Euro, davon sind vier Millionen Fördermittel vom Land Brandenburg.

Die notwendigen Lithium-Ionen-Groß-Batterien aus Südkorea sollen im Herbst in dreizehn Überseecontainern auf dem Gelände aufgestellt werden. Mitte 2020 ist der Start des Speicher­systems geplant, vom Leitstand des benachbarten Kraftwerks aus gesteuert. Für Helmar Rendez bedeutet dieser „kleine Schritt für die Energiewende einen großen Sprung für die LEAG“. Nach den Worten von Bundesministerin Svenja Schulze ist „am Standort Schwarze Pumpe nun zu begreifen, was Strukturwandel bedeutet“. Das Projekt „BigBattery Lausitz“ sei Ausdruck „für die Energiewende, für unser künftiges Energiesystem, das im Wesentlichen auf Sonne und Windstrom basiert“, so die Ministerin.

Großspeicher dieser Art sind nicht an Kraft­werksstandorte gebunden. Sie können Netzbetreibern bei der Stabilisierung der Netzfrequenz helfen oder in Industriegebieten zum Einsatz kommen.

wozjewjene w: SN Deutsch
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