Sorbisch-deutscher Geschichte gemeinsam gedenken

srjeda, 26. awgusta 2020
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Das erneuerte Denkmal für die sowjetischen und polnischen Befreier in Königswartha  Foto: Bärbel Felber Das erneuerte Denkmal für die sowjetischen und polnischen Befreier in Königswartha Foto: Bärbel Felber

Königswartha/Bautzen (SN). Das Denkmal in Königswartha für die sowjetischen und polnischen Soldaten wurde so erneuert, dass die ursprüngliche Inschrift wieder zu sehen ist: „1946 von sorbischen Studenten errichtet, 1980 erneuert­.“ Darüber informierte die Domowina, der Bund Lausitzer Sorben.

„Wir haben auf Initiative des sorbischen Schriftstellers Christian Schneider, des Regionalvorstandes und der Domowina-Ortsgruppe Commerau-Truppen-Königswartha am 8. Mai anlässlich des 75. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges am Denkmal der Befreier gedacht. Ohne sie wäre das sorbische Volk untergegangen, dem die herrschenden Faschisten Sprache, Kultur und Organisation verboten hatten. Deshalb hatte die sorbische studierende Jugend den sowjetischen und polnischen Soldaten dieses Denkmal in dem Wissen aufgestellt, dass viele junge Männer aus Polen und der Sowjetunion ihr Leben auch für das sorbische Volk geopfert haben“, erklärt Katja Ließner, Domowina-Regionalsprecherin für das Gebiet des Regionalverbandes „Jan Arnošt Smoler“ Bautzen.

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