Hinterm Spreewald geht’s weiter

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

Verbraucher wollen mehr regionale Produkte

Berlin (SN/MiR). Einige Neuigkeiten gibt es von der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin zu berichten. So wurde dort die neue Halle Nr. 27 eröffnet. Unter dem Motto „Lust aufs Land – Gemeinsam für die ländlichen Räume“ werden darin bioökonomische Produkte sowie die Entwicklung der ländlichen Räume präsentiert. Besonders Informationen zum Thema Holz stachen ins Auge. Ebenso überzeugte die gute digitale Ausstattung. Ganz zentral und gut sichtbar positioniert war der Stand des Bundesmi­nisteriums für Ernährung und Landwirtschaft „Unser Dorf hat Zukunft“. Dissen, Gewinner des 26. Umlaufs im vergangenen Jahr, stellte sich dort mit einem kurzen Video vor, worin auch die niedersorbische/wendische Sprache zu hören war.

Film ab für die sorbische Sprache

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

Das Projekt „Spurensuche“, das von der sächsischen Jugendstiftung initiiert wird, ermöglicht jungen Teilnehmern, sich intensiv mit frei gewählten, gesellschaftlichen Themen näher zu beschäftigen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kulturfabrik beteiligte sich in diesem Schuljahr bereits zum dritten Mal daran.

Hoyerswerda (SiR/SN). Nachdem in der Vergangenheit die DDR-Geschichte und die Entwicklung von Schulen in Hoyerswerda im Mittelpunkt standen, wählte die Projektgruppe dieses Mal das Motto „Sprachlos – Sorben im Nationalsozialismus“.

Ein „wirklich tolles Haus“

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

Staatssekretär Tobias Dünow zum Antrittsbesuch bei den Niedersorben

„Ich denke, dass Fragen der Sprachrevitalisierung und der Strukturentwicklung in der Lausitz in nächster Zeit die großen Herausforderungen sein werden. Das betrifft dann auch Themen wie Bildung und Digitalisierung“, beschreibt Staatssekretär Tobias Dünow im Gespräch mit den Serbske Nowiny Bereiche, in denen das Land Brandenburg mit gefordert ist.

Als neuer Beauftragter der Landesregierung in Potsdam für die Angelegenheiten der Sorben/Wenden besuchte Tobias Dünow am 9. Januar erstmals das Wendische Haus in Cottbus.

Jubiläum des ältesten Chores

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

Zwei Konzerte zum 125. Geburtstag des Radiborer Gesangvereins Meja

Der älteste noch bestehende und seit seiner Gründung ununterbrochen wirkende sorbische Gesangverein, der Chor Meja­ zu Radibor, feierte am 18. Januar seinen 125. Geburtstag. Zu diesem Anlass hatten sich die Mitglieder dazu entschlossen, das Jubiläum mit dem traditionellen Weihnachtskonzert zu verknüpfen und bei einem repräsentativen Programm zu feiern.

Im jeweils voll besetzten Saal des Radiborer Gasthauses „Meja“ kamen die Gäste am 4. Januar somit im Rahmen zweier Konzerte – eines am Nachmittag, eines am Abend – in den Genuss eines abwechslungsreichen, alle zeitlichen Abschnitte sowie künstlerischen Facetten des Chores umfassenden Querschnitts von Repertoirestücken, Überraschungen und Ausschnitten der sorbischen musikalischen Hochkultur. Zahlreiche ehemalige Mitglieder unterstützten die gegenwärtige, etwa 30 Personen umfassende Besetzung, sodass mitunter mehr als 50 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne agierten.

Und noch ein Wagnis

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

„Chtož se zwažyjo, tomu se raźijo! – Štóž so zwaži, tomu so radźi – Wer wagt, gewinnt!“ heißt das aktuelle Programm des SNE zur Vogelhochzeit. Die drei niedersorbischen Vorstellungen zogen insgesamt etwa 300 Gäste an, die ersten zwei obersorbischen Aufführungen besuchten zirka 400 Zuchauer.

Radibor (SN/bn). Das Sorbische National-Ensemble hat sich mit seinem diesjährigen Abendprogramm zur Vogelhochzeit erneut an ein Experiment gewagt und damit wiederholt für konträre Publikumsreaktionen gesorgt. Während viele Besucher der obersorbischen Premiere in der Radiborer Mehrzweckhalle „Slavia“ den modernen Anstrich sowie den Einbezug aktueller Ereignisse und Themen, wie etwa den Klimawandel, die Genderdebatte und die Gleichberechtigung der Geschlechter, begrüßten, störte zugleich nicht wenige Gäste der ihres Erachtens zu geringe traditionelle Anteil.

Der Verein Kólesko (Spinnrad) setzt sich weiter für die Bewahrung und Pflege des Schleifer Sorbisch ein. Dafür steht das jetzt von ihm herausgegebene Evangelische Gesangbuch „Něnter comy Boga chwalić“ (Jetzt wollen wir Gott loben). „Es ist ein Beitrag zur Stärkung der Wurzeln und der sorbischen Identität. Zugleich kann mit dem Gesangbuch die Tradition des Ostersingens weitergeführt werden“, unterstrich Pfarrerin Jadwiga Mahling am Sonnabend zur Buchvorstellung in der Schleifer Kirche.

Telegramm (29.01.20)

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

Antwort steht noch aus

Bautzen/Dresden. Den Gödaer Pfarrer Christoph Rummel hat der Sorbische Kirchgemeindeverband als Nachfolger Jan Mahlings für das Amt des Sorbischen Superintendenten vorgeschlagen. Ein entsprechendes Schreiben wurde dem Landeskirchenamt in Dresden zugeleitet. Die Antwort steht noch aus, war auf der Hauptversammlung des Kirchgemeindeverbands am 25. Januar zu erfahren.

Projekt nun in Kärnten

Klagenfurt. Das Drei-Länder-Kunstprojekt „Bilder einer Landschaft – Übergang“ wurde in Anwesenheit des Kärntener Landeshauptmanns Dr. Peter Kaiser am 22. Januar im Museum der modernen Kunst Kärnten (MMKK) in Klagenfurt eröffnet. Die Exposition, die 2019 im Sorbischen Museum Bautzen zu sehen war, ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung für das sorbische Volk mit Partnern aus der Lausitz, Kärnten und Slowenien.

Werke von Kowal kaum bekannt

Gemeinsam an einem Stand

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:
Die Besucher der 30. Handwerker-Messe am 25. und 26. Januar in Cottbus erlebten erneut einen Gemeinschaftsstand des Bundes sorbischer Handwerker und Unternehmer. Obwohl Roland Papprot mit seinem Fachbetrieb für Bodenbeläge in Skadow, Delia Münch von der sorbischen/wendischen Trachtenschneiderei Heinze in Sielow und Jürgen Hanschke (von links) vom gleichnamigen landwirtschaftlichen Sachverständigenbüro in Briesen in diesem Jahr nur drei Firmen präsentierten, ist der sorbische/wendische Anteil auf der Messe ein wichtiger. Foto: Michael Helbig

Einflussnahme unzureichend

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

Bautzen (SN). Mit einem eigenständigen Sorbischen Ausschuss des Kreistages bzw. einem neuen Beirat sollen sorbische Interessen wirksamer im Landratsamt Bautzen vertreten werden. Diesen Anspruch formulierte der neue Arbeitskreis für sorbische Angelegenheiten des Landkreises Bautzen auf der konstituierenden Sitzung am 16. Januar. Wie die Beauftragte des Landkreises für sorbische Angelegenheiten Regina Schneider mitteilt, stimmen die Mitglieder darin überein, dass der gegenwärtige Stand nicht ausreicht, um sorbische Interessen unmittelbar im Landratsamt durchzusetzen.

Die Kreisräte Dawid Statnik, Vinzenz Baberschke, Swen Nowotny, Dr. Robert Böhmer (CDU), Heiko Kosel (Die Linke), Jan Budar und Veit Großmann (Freie Wähler) gehören den Gremium an, eben­so Sonja Rehor, Dr. Susanne Hose, Sebastian Handrick und Seraphina Paschke als sachkundige Bürger. Den Cyrill-Metho­dius-Verein vertritt Hana Budar, Mato Krüger den Sorbischen evangelischen Verein, der Nebelschützer Bürgermeister Thomas Zschornak (CDU) den Sächsischen Städte- und Gemeindebund.

Sprecherin ist Dr. Annalena Schmidt

srjeda, 29. januara 2020 spisane wot:

In neuer Besetzung konstituierte sich der Arbeitskreis für sorbische Angelegenheiten der Stadt Bautzen für die Wahlperiode 2019–2024 des Stadtrates. Neben den fünf Stadträten/Stadträtinnen muss sich aber auch ein sachkundiger sorbischer Bürger zunächst in die Materie einarbeiten.

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