20 Jahre Schulstreik in Crostwitz

srjeda, 25. awgusta 2021
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Pfarrer Clemens Rehor (r.) machte sich vor 20 Jahren stark für die Crostwitzer Schule.  Foto: Archiv SN/Matthias Bulang Pfarrer Clemens Rehor (r.) machte sich vor 20 Jahren stark für die Crostwitzer Schule. Foto: Archiv SN/Matthias Bulang

Crostwitz/Bautzen (SN/JaW). Am 9. August vor genau 20 Jahren begann in Crost­­witz eine Protestaktion, die als „Crost­witzer Schulstreik“ in die Geschichte eingegangen ist. Die Meinungen darüber, ob der Streik erfolgreich war oder nicht, sind heute wie damals geteilt.

Der damalige Domowina-Vorsitzende Jan Nuck ist heute noch unzufrieden mit dem Ausgang des Streiks. Auch die ehemalige Vorsitzende des Sorbischen Schul­vereins Ludmila Budar sowie der jetzige Domowina-Vorsitzende Dawid Statnik werten den Streik als „große Niederlage“. „Wir konnten weder die Crostwitzer noch die sorbische Mittelschule in Pansch­witz-Kuckau retten“, teilte Statnik in Erinnerung an den Schulstreik von 2001 mit und meint, dass sich die bittere Niederlage bis heute schädlich auf die sorbische Sprachsubstanz auswirke. Die Domowina will am 6. September an der ehemaligen Crostwitzer Mittelschule mit einer Veranstaltung an den Streik erinnern.

wozjewjene w: SN Deutsch
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