„Eine mächtige Idee“

srjeda, 27. meje 2020
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Für den Vorsitzenden der Domowina Dawid Statnik war die erste öffentliche Zusammenkunft nach der Lockerung der krisenbedingten Beschränkungen ein symbolisches Zeichen dafür, die Arbeit im Sinne jener, die den Verband unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa neu gegründet hatten, wieder aufzunehmen.  Foto: Felix Haase Für den Vorsitzenden der Domowina Dawid Statnik war die erste öffentliche Zusammenkunft nach der Lockerung der krisenbedingten Beschränkungen ein symbolisches Zeichen dafür, die Arbeit im Sinne jener, die den Verband unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa neu gegründet hatten, wieder aufzunehmen. Foto: Felix Haase

Gedenken anlässlich des 75. Jahrestages der Neugründung der Domowina

Crostwitz (SN). Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa sowie die derzeitige Corona-Krise prägten das Jubiläum des vor 75 Jahren erneut gegründeten Dachverbandes der Lausitzer Sorben Domowina am 10. Mai in Crostwitz. „Es mag ein besonderes Zeichen oder aber auch nur ein Zufall sein, dass unsere heutige Zusammenkunft zugleich die erste öffentliche Veranstaltung unseres Verbandes seit Inkrafttreten der gegenwärtigen Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten der Krise ist“, begrüßte der Vorsitzende der Domowina Dawid Statnik die etwa 50 anwesenden Gäste auf dem Vorplatz des Gutes Wessela, ehedem benannt nach seinem damaligen Besitzer Michał Čunka, wo die Neugründung im Mai 1945 stattgefunden hatte. „Unser Volk ist überaus vielfältig, kulturell hoch begabt, gesellschaftlich einerseits einmalig bunt, andererseits auf gegenseitige Hilfe und Gemeinschaft ausgerichtet. Damals hieß es, es habe keine zwei Meinungen gegeben, dass die Domowina ihre Arbeit wieder aufnehmen sollte.

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