„Sława“ den Gymnasiasten

srjeda, 27. apryla 2016 spisane wot:

Ein sehr eindrucksvolles und von annähernd einhundert Zuhörern begeistert aufgenommenes Frühlingskonzert gestaltete das Jugendensemble des Sorbischen Gymnasiums Bautzen unter der Gesamtleitung von Friedemann Böhme am 10. April im Gasthof „Grüner Kranz“ Hoyerswerda-Zeißig. Tags zuvor schon stellten die jungen Sänger das Programm in Bautzen vor.

Exkursion in die Kulturhauptstadt

srjeda, 27. apryla 2016 spisane wot:

Bautzen (ML/SN). Die 24 Mitglieder der Sektion Literatur und Kunst der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft „Maćica Serbska“ wollen künftig vor allem den Domowina-Verlag bei der Popularisierung sorbischer Literatur unterstützen. So werden sie am 24. Mai die Buchvorstellung „Jurij Brězan. Leben und Werk“ in der Stadtbibliothek Bautzen besuchen. Auf ihrer ersten diesjährigen Tagung wählten sie den ehemaligen Direktor des Sorbischen Instituts Prof. Dr. Dietrich Scholze-Šołta zum neuen Vorsitzenden. Der Schriftsteller Křesćan Krawc-Schneider verwies auf die große Bedeutung der Herausgabe sorbischer Literatur auch in deutscher Sprache, wofür sich die Sektion einsetzen sollte.

Verantwortung

srjeda, 27. apryla 2016 spisane wot:

Pécs (jwo/SN). Auf der Hauptversammlung der Jugend europäischer Volksgruppen (JEV) Ende März im südungarischen Pécs wurde Michael Krahl aus Rosenthal zum Schatzmeister dieses Dachverbandes gewählt. Jungen Sorben übertrugen die Teilnehmer auch Verantwortung in den Arbeitsgruppen. So werden die Mitglieder des sorbischen Jugendvereins Pawk e. V. Theresa Lippitsch und Jakob Schäfer die Jugendorganisation für ein Jahr im Bereich Kommunikation unterstützen.

Die Hauptversammlung war Teil des traditionellen Osterseminars der JEV. Aus der Oberlausitz beteiligten sich daran weiterhin die stellvertretende Vereinsvorsitzende von Pawk Ludmila Kowar und Jakob Schäfer. Die Gruppe Zapalaki aus der Niederlausitz war durch Silva Oehlert erstmals vertreten. 80 Jugendliche aus 20 europäischen Minderheiten kamen zum Seminar nach Pécs. Unter dem Titel „Open Society“ lernten sie die deutsche Minderheit in Ungarn kennen. Dabei besuchten sie eine deutsche Schule und eine Universität, wo sie interaktive Unterrichtsstunden durchführten.

Derzeit wird vielerorts des sorbischen Schriftstellers Jurij Brězan gedacht. Der Verein Krabatmühle Schwarzkollm widmet sich dem Autor anlässlich seines­ diesjährigen 100. Geburtstags.

Manege frei

srjeda, 27. apryla 2016 spisane wot:
Radibor (SN/BŠe). Ein wirkliches Abenteuer erleben zurzeit die Kinder der Radiborer Grundschule „Dr. Maria Grollmuß“. Im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts haben sie dort den Varieté-Zirkus Rolandos zu Gast. Aufgeteilt in unterschiedliche Gruppen von Akrobaten bis zu den Zauberern, erstellen die Schüler unter Anleitung von Zirkuspädagogen eine eigene Vorstellung. Im Mittelpunkt steht dabei, dass jeder ein Teil eines großen Ganzen ist. Sich aufeinander verlassen können, sich gegenseitig helfen und Verantwortung für andere übernehmen, sind wesentliche Dinge in der Zirkuspädagogik. Lange haben die Schulleiterin Brigitte Grundmann sowie die Lehrer überlegt, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Die aufwendigen Vor­bereitungen sowie die finanziellen Vorraussetzungen sind doch immens und wie sich jetzt zeigt, durchaus lösbar. Drum heißt es am kommenden Freitag und Samstag am Radiborer Sportplatz: Manege frei. Etwa 1 000 Besucher werden dann erleben, was Kinder in nur fünf Tagen­ auf die Beine stellen können.

„Makojčka (Schlafmohn)“ – eine Premiere, wie man sie sich wünscht, bescherten die zwei Eleven des sorbischen Schauspiel­studios am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Juliana Gruhn und Richard Nowak am 6. April im Burgtheater den Zuschauern – und diese einen vollen Saal, langen Applaus und fliegende Blumen den beiden Nachwuchstalenten. Foto: SN/Matthias Bulang

Im Bautzener Domowina-Verlag erschien rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse in deutscher und sorbischer Sprache ein Bildband der Reihe sorbische Fotografen mit dem Titel „Gerald Große – Lausitzer Fotografien – Wobrazy z Łužicy“. Diesmal steht im Mittelpunkt das Schaffen des Diplom-Fotografikers Gerald Große, der heute in Wien lebt. Dabei konzentriert sich Herausgeber Jürgen Matschie auf Schwarz-Weiß-Fotos, die sein Berufskollege in der Zeit von 1957 bis 1990 in der Lausitz schuf.

„Sagenhaftes“ überzeugt erneut

srjeda, 27. apryla 2016 spisane wot:

Dass im vergangenen Jahr zu den Hoy­erswerdaer Musikfesttagen der sorbische Abend „Sagenhaftes aus der Lausitz“ begeistert aufgenommen wurde, beflügelte Carmen Hoffmann als Programmgestalterin zu einer Fortsetzung dieser Veranstaltung. Und der große Erfolg auch in diesem Jahr gab ihr recht.

Vorwiegend sorbische und tschechische Musik, gepaart mit Lausitzer Sagen, wurden in gut abgestimmter Folge miteinander verknüpft, so dass jeweils eine ganz eigene Beziehung herzustellen dem Hörer ermöglicht wurde. Die Violinistin Annette Thiem und die Pianistin Christine Hesse konzertierten mit großer innerer Leidenschaft, perfekt aufeinander eingehend und auf hohem künstlerischen Niveau und ließen so das jeweils Besondere der einzelnen Komponisten erlebbar werden. Davon zeugte bereits der Einstieg mit dem exzellent inter­pretierten „Slawischen Tanz“ Nr. 6 von Antonín Dvořák. Ein Feuerwerk an Temperament.

„Frühlingsbilder“ im Burgtheater

srjeda, 27. apryla 2016 spisane wot:

Bautzen (bn/SN). Etwa 40 Zuschauer erlebten am 10. April im Bautzener Burgtheater einen interessanten musikalisch-literarischen Abend. Das Programm „Frühlingsbilder“ hatte die Komponistin und Pianistin Liana Bertók mit Unterstützung der Stiftung für das sorbische Volk organisiert. Außer der Bautzenerin waren der renommierte Cellist Christoph Uscher aus Radebeul, der aus Bautzen stammende und derzeit an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ studierende Bariton Johannes Hochrein sowie der Schauspieler Mirko Brankatschk vom Deutsch-Sorbischen Volkstheater als Sprecher zu hören. Sabine Jordan aus Dresden komplettierte das Programm mit Ausdruckstanz.

Gutes Gelingen, Herr Direktor!

srjeda, 27. apryla 2016 spisane wot:
Janek Schäfer

Lange hat es gedauert, nun ist sie da, die befreiende Nachricht: Die Stiftung für das sorbische Volk hat einen neuen Direktor. Mit der Berufung im Frühjahr dieses Jahres hatte so mancher nicht mehr gerechnet. Besonders nicht, da bereits zwei Versuche gescheitert waren, einen Nachfolger für Marko Suchy zu finden, der Ende 2015 in den Ruhestand gegangen war. Es überraschte zugleich, dass sich der bisherige Vorsitzende des Rates der Stiftung für das sorbische Volk Jan Budar nun selbst um diese Funktion beworben und der Stiftungsrat sich für ihn entschieden hat.

Es steht außer Frage, eine Entscheidung musste her. Jeder weitere Versuch, einen neuen Stiftungsdirektor zu finden, hätte einen peinlichen Beigeschmack gehabt. Die Berufung Jan Budars auf diese verantwortungsvolle Stelle begrüße ich. Die Mitglieder des Stiftungsrates haben es sich mit dieser Personalie sicherlich nicht leicht gemacht, ebenso wenig wie der Bewerber selbst. Nicht jeder ist für diesen Stuhl geeignet, der sich auch schnell als Schleudersitz erweisen kann.

nawěšk

  • Sernjany su swoju róčnicu prěnjeho naspomnjenja wsy před 600 lětami z wosebitym wjesnym swjedźenjom wuspěšnje woswjećili. Tule nańdźeće někotre fotowe impresije wo tym:
Zerna feierte unlängst die Ersterwähnung des Ortes vor 600 Jahren mit einem beson

nowostki LND