Mit neuem Auto Wünsche erfüllt

srjeda, 22. februara 2017 spisane wot:

Mit lautem Tatütata fuhren am 2. Feb­ruar Feuerwehrautos durch Panschwitz-Kuckau. Es war aber kein Alarm. Die Kameraden machten so auf ihr neues Fahrzeug aufmerksam. Tags darauf wurde es gesegnet.

Panschwitz-Kuckau (SN/MWj). Es war schon ein besonderer Augenblick, als sich die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Panschwitz-Kuckau am 3. Februar zu ihrer Jahreshauptversammlung im Gerätehaus trafen. Dort stand nämlich mit einer grünen Girlande umgeben ihr neues Löschfahrzeug vom Typ TLF 3000, welches Pfarrer Daniel Dzikiewicz segnete. „Es ist das erste neue Löschfahrzeug der Panschwitzer Wehr nach der Wende, welches der Gemeinde gehört“, erläuterte Gemeindewehrleiter Markus Richter. Ihr bisheriges Auto vom Typ Iveco bekamen die Kameraden Anfang der 1990er Jahre vom Katastrophenschutz. Auch heute noch gehört es dem Bund. Der W 50 wurde etwa zur gleichen Zeit gebraucht aus Hoyerswerda übernommen. Für den neuen MAN hat die Gemeinde etwa 250 000 Euro ausgegeben, 117 000 Euro davon waren Fördermittel.

Mit der Maćica-Akademie am 9. Februar in der Bautzener Gaststätte „Wjelbik“ wurde auch das sorbische Jahr des 500. Reformationsjubiläums eingeleitet. Der Titel des Vortrags vom sorbischen Superintendenten Jan Mahling lautete „Luther und die Sorben – Legenden und Fakten“.

Bautzen (SN/CoR). Unter den fast 50 Zuhörern begrüßte der Vorsitzende der Maćica Serbska Jurij Wuschansky, der für die erkrankte Dr. Annett Brězan die Moderation übernommen hatte, zunächst Prof. Dr. Charles Wukasch aus Texas sowie die Vorsitzenden des Sorbischen Evangelischen Vereins Mato Krüger und des Cyrill-und-Methodius-Vereins Georg Spittank, bevor er das Wort dem „bedeutendsten Kenner der evangelisch-sorbischen Geschichte“ Jan Mahling übergab.

Zum achten Mal gemeinsam

srjeda, 22. februara 2017 spisane wot:

Cottbus (dku/SN). Der Bund sorbischer Handwerker und Unternehmer (ZSRP) präsentierte sich auf der Cottbuser Handwerksmesse am letzten Januar-Wochenende zum achten Mal mit einem Gemeinschaftsstand.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung ehrte die brandenburgische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Dr. Martina Münch (SPD) Firmen, die sich schon viele Jahre an der Leistungsschau beteiligen. Zu diesen gehörte die Trachtenschneiderei Heinze aus Sielow. Delia Münch und ihre Mutter Doris Heinze erhielten den Silbernen Specht für ihre zehnte Teilnahme.

Neben der Trachtenschneiderei waren am Stand weitere bekannte niedersorbische Firmen vertreten: das Briesener Landwirtschafts-Sachverständigenbüro Heinz-Jürgen Hanschke, Fußbodenfachhändler Ro­land Papprot aus Cottbus-Skadow und die Werbener Landtechnik- & Handelsgesellschaft. Ihre Mitglieder besuchte auch die Vorsitzende des ZSPR Monika Ziesch. Sie würdigte dieses Engagement in der Niederlausitz sehr.

Kindermusikfestival großer Erfolg

srjeda, 22. februara 2017 spisane wot:

Zum ersten Mal fand vom 2. bis zum 4. Februar das Oberlausitzer Kindermusikfestival statt. Auf 30 Veranstaltungen begeisterten 27 Künstler aus ganz Deutschland drei Tage lang bei Mitmachaktionen für Kindertagesstätten und Grundschulen, Workshops für Pädago­gen sowie Familienkonzerten rund 3 000 kleine und große Zuhörer. Sorbisches durfte natürlich nicht fehlen.

Sonderpreise vergeben

srjeda, 22. februara 2017 spisane wot:
Hoyerswerda (MFü/SN). Nachwuchsmusiker der Landkreise Bautzen und Görlitz stellten sich Ende Januar in Hoy­erswerda den Juroren des 26. Regionalwettbewerbes „Jugend musiziert Sachsen/Lausitz“ vor. Musiziert wurde in den Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Streicherensemble, Holzbläser-Ensemble, Blechbläser-Ensemble und Akkordeon-Kammermusik. 85 Solisten und Ensemblemusiker erreichten mindestens 21 von 25 möglichen Punkten. Die Besten präsentierten sich am 4. Februar in der Aula des Lessing-Gymnasiums in Hoyerswerda beim Preisträgerkonzert. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die acht Sonderpreise vergeben. Den Ehrenpreis der Stadt Hoyerswerda erhielt in der Solowertung Gesang Sarah Claudia Müller aus Bernsdorf, den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters Stefan Skora in der Solowertung Klavier Johannes Krahl aus Göda, des Sächsischen Blasmusikverbandes das Blechbläser-Ensemble Markus Krancher, Samuel Wilk aus Bautzen und David Schäfer aus Radibor. Unter den Besten waren auch Gustav Noack aus Lohsa und Rebecca Scholze aus Wittichenau (Fagott-Duo).

Rote Karte für Minister Baaske

srjeda, 22. februara 2017 spisane wot:
Janek Schäfer

Was hat Brandenburg nicht alles getan und Kraft und Geld investiert, um das Sorbische zu stärken. 2014 erst wurde das neue Sorben/Wendengesetz beschlossen. Damit ist das Land zum Vorreiter geworden. Auch die Prüfung der Zugehörigkeit zum sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet sucht seinesgleichen. Im Oktober 2016 wurde in Cottbus das 25-jährige Bestehen der Stiftung für das sorbische Volk gefeiert, an deren Entstehung und Finanzierung Brandenburg maßgeblich beteiligt ist. Auch Vertreter des Landes pflichteten damals wie heute dem bei, dass die Stiftung ein Erfolgsmodell sei und dass in Sachsen und in Brandenburg vieles für das Sorbische getan wurde und getan wird. Auch, dass das Sorbische eine Bereicherung sei und gefördert werden müsse. Das Wichtigste sei die Sprache, wurde betont.

Bildungsgipfel mit Visionen

srjeda, 25. januara 2017 spisane wot:

Die Initiative für ein sorbisches Parlament hat viel vor

Im Bereich der sorbischen Bildung sind schon in naher Zukunft einige wichtige Aufgaben zu bewältigen. Dies zeigte der erste sorbische Bildungsgipfel der Initiative Serbski Sejm am 14. Januar im Bautzener Steinhaus. Die Anwesenden einigten sich auf fünf wesentliche Vorhaben. Das sind der Schülertransport, der Aufbau einer obersorbischen Bildungsstätte für Sprache und Kultur, eine Hochschule in Bautzen, Professuren für Sorabistik in Leipzig, Dresden und Potsdam sowie die Vergabe von Stipendien für Studienaufenthalte im slawischen Ausland. Dabei wurden die Verhältnisse in Sachsen und Brandenburg gleichermaßen beachtet. Die angesprochene Bildungsautonomie soll die staatliche Trägerschaft für Schulen mit sorbischsprachigem Angebot nicht ändern. Jedoch sollen die Sorben mehr Freiheiten erhalten, um über den Einsatz finanzieller Mittel für diese Schulen mitzuentscheiden.

Diesjähriges Jolka-Fest war wieder mehr als nur heiße Luft

Das typische sorbische Fest, das die Zeit zwischen Weihnachten und der Vogelhochzeit auf recht unterhaltsame Weise verkürzt, ist traditionsgemäß das Jolka-Fest in Nucknitz.

Zum 19. Mal lud der Nucknitzer Dorfklub mit Cheforganisator Michael Bresan am 21. Januar in „Bresan Seppls Scheune“ ein. Wieder sind viele gekommen, großteils Stammgäste, die sich auch auf das gastronomische Angebot, Frisches aus der Hausschlachtung, freuten. Aber auch neugierige Neulinge, die das über viele Jahre sehr gelungene und abwechslungsreiche Programm angelockt hatte.

Verliebt wie am ersten Tag

srjeda, 25. januara 2017 spisane wot:

Sorbisches National-Ensemble präsentiert Programm zum 60. Jubiläum

Anlässlich der beliebten Bräuche Vogelhochzeit (ptači kwas / ptaškowa swajźba) in der Oberlausitz und Zapust (Fastnacht) in der Niederlausitz präsentiert das Sorbische National-Ensemble (SNE) in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm zum 60-jährigen Jubiläum. Nach der Premiere am Freitag, dem 20. Januar 2017, im Niedersorbischen Gymnasium in Cottbus machte das SNE auch Halt in Drachhausen und Neu Zauche. Demnächst wird das Programm „Diamantene Vogelhochzeit“ auch in der Oberlausitz zu sehen sein.

Jurij Schiemann, Schauspieler am Deutsch-Sorbischen Volkstheater, führte als Hochzeitsbitter in charmanter Art durch das 23 Nummern bietende Programm. Er schlüpfte für Sketche auch in andere Rollen. Witzige Einfälle hier und da bei den Tanzeinlagen, satirische Szenen sowie flotte Sprüche des Hochzeitsbitters sorgten für humorvolle Unterhaltung. Das Publikum in Drachhausen brachte seine Freude durch verhaltenes Schmunzeln, breites Grinsen oder herzhaftes Lachen zum Ausdruck.

Petrikirche und Stadtbrand 1634

srjeda, 25. januara 2017 spisane wot:

8. Folge und Schluss

Der Dachstuhl wurde im Einvernehmen zwischen Domstift und Stadtrat errichtet. Zu diesem Zeitpunkt stand jedoch die Lausitz rechtlich noch unter der Herrschaft des katholischen Königs von Böhmen. Auch die Eindeckung des Daches erfolgte wohl im gegenseitigen Einvernehmen und in einem Zuge. Bei der endgültigen Innenrenovierung im Jahre 1640 aber kam es zu ernsten Auseinandersetzungen. Reparaturen, Putz- und Malerarbeiten im Chor der Petrikirche hatte der Schirgiswalder Maurermeister Hans Reum im Auftrage des Dekans schon im Jahre 1637 durchgeführt. Glaubt man den Chroniken, kam der Rat nun der Aufforderung des Dekans, auch den katholischen Teil mitzuverputzen, nicht nach, womit der Streit eskalierte. Darüber ist jedoch im Ratsprotokoll nichts zu erfahren.

nawěšk

SERBSKE NOWINY podpěruja:

Novi Sad – kulturna stolica Europy

nowostki LND