Telegramm (26.07.17)

srjeda, 26. julija 2017 spisane wot:

Brandenburgischer Kunstpreis

Neuhardenberg. Die sorbische Künstlerin Sophie Natuschke wurde mit dem Brandenburgischen Kunstpreis 2017 geehrt. Auf Schloss Neuhardenberg nahm sie die Auszeichnung am 16. Juli aus den Händen von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) entgegen. Die im Oderbruch lebende Künstlerin erhielt den mit 4 000 Euro dotierten Preis für ihre Grafikserie „no go area“, Kaltnadelradierungen über die Natur in Brandenburg.

Gemeinden noch ohne Haushalt

Dresden/Bautzen. Dreizehn Gemeinden im Landkreis Bautzen hatten zum 30. Juni noch keinen beschlossenen Haushalt. Das geht aus der Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine Parlamentarische Anfrage des Abgeordneten André Schollbach (Die Linke) hervor. Demgegenüber nennt das Landratsamt Bautzen nur elf Kommunen, unter ihnen auch sorbische und zweisprachige. Ursache ist die oft noch nicht vorliegende Eröffnungsbilanz zur Umstellung auf das Buchungssystem Doppik.

Lusici stellt in Raddusch aus

Das Niedersorbische Gymnasium Cottbus besteht in diesem Jahr 65 Jahre. Das wird am 9. September ordentlich gefeiert. Kurz vor Beginn der Sommerferien in Brandenburg trafen sich die Schülerinnen und Schüler zum sportlich-fröhlichen Sommerfest. Den Auftakt bildete eine Fotoaktion, bei der ein Flashmob die sorbische Fahne darstellte. Alle Klassen präsentierten sich dann in den T-Shirts der sorbisch/wendischen Farben Blau, Rot und Weiß zu einem Gruppenfoto. Foto: Michael Helbig

Kein „Aus“ für Bautzen

srjeda, 26. julija 2017 spisane wot:

Ministerium für Kultus entgegnet vielfachen Bedenken

Bautzen/Dresden (SN/MiR). Die Regionalstelle Bautzen der Sächsischen Bildungsagentur wird nicht geschlossen. Dies bestätigt auf Anfrage der SN der Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus Dirk Reelfs. „Auch mit dem neuen Landesamt für Schule und Bildung wird es einen Standort in Bautzen geben. Der Standort wird nicht geschlossen“, macht Dirk Reelfs klar. Damit sollen nun alle Zweifel beseitigt sein.

Es ist eine feste Instanz im Sommer: das Internationale Fest der sorbischen Poesie. Auf eine 38-jährige Tradition kann das Festival inzwischen zurückblicken – in diesem Jahr fällt es aus. Der Grund: Zwistigkeiten im Sorbischen Künstlerbund.

Bautzen (SN/CoR). „Niemals zuvor habe ich solch eine Krise im Sorbischen Künstlerbund erlebt wie jetzt. Mir tut das Herz weh, wenn ich darüber nachdenke, dass das Fest der sorbischen Poesie ausfällt und die internationale Anerkennung und all das, was wir uns an Niveau in gemeinsamer Arbeit mit den Schriftstellern aus dem Ausland aufgebaut haben, bedroht ist.“ Deutlich drückte Benno Budar auf dem Treffen des Arbeitskreises sorbischer Schriftsteller (KSS) im Sorbischen Künstlerbund (ZSW) am 20. Juli in Bautzen seine Enttäuschung aus.

Dissen (BjD/SN/JaW). Mit einem torlosen 0:0 ging das erste Freundschaftsspiel der ober- und niedersorbischen Auswahl im Männerfußball am 9. Juli in Dissen zu Ende. Fast 250 Zuschauer erlebten die Premiere der unlängst gegründeten niedersorbischen Mannschaft Serbske balokoparje (Wendische Fußballer) gegen die Wubranka/obersorbische Auswahl.

Die Partie war sehr ausgeglichen. Beide Verteidigungen standen sicher. Die Stürmer hatten wenig Möglichkeiten, Tore zu erzielen. Die beiden Keeper Matej Ziesch (SG Crostwitz) und Martin Weise (SG Sielow) zeigten eine hervorragende Leistung. Weise musste wiederholt seine Klasse gegen die starken Freistöße von Felix Rehor (Königswarthaer SV) beweisen. Ziesch wehrte in der zweiten Halbzeit eine hundertprozentige Chance von Christian Suckert (Grün-Weiß Dissen) ab.

Die Wintergerste ist vom Halm. So wie die Ackerbau GbR „Am Schwarzwasser“ Dreikretscham bei Prautitz die erste Getreidekultur des Jahres erntete, nutzten die Landwirte in der Lausitz die Gunst des Wetters zum Mähdrusch. Wie die Serbske Nowiny erfuhren, erreichten die meisten Betriebe durchschnittliches Ergebnis. Foto: Felix Haase

LEAG: Energie nicht nur aus Kohle

srjeda, 26. julija 2017 spisane wot:

Potsdam (SN/MkWj). Zwei Schwerpunkte hatte der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden auf seiner Sitzung Anfang des Monats im Brandenburger Landtag in Potsdam auf der Tagesordnung. Wie der Ratsvorsitzende Torsten Mack auf Anfrage von SN mitteilte, sprachen die Mitglieder anfangs über Probleme im Zusammenhang mit der Braunkohle. Als Gast war der Vorstandsvorsitzende des Energieunternehmens LEAG, Dr. Helmar Rendez, eingeladen. Er hob die große Bedeutung der Energiewirtschaft für die Lausitz hervor, insbesondere im Hinblick auf die Arbeitsplätze. Zugleich verwies er darauf, dass das Unternehmen gegenüber den Sorben „Verantwortung“ habe, ohne dies zu konkretisieren. Am interessantesten aber war nach den Worten von Torsten Mack die Aussage von Dr. Rendez, dass die LEAG auch in Zukunft Elektroenergie produzieren will, „wenn auch nicht in jedem Fall aus Kohle“.

25 Jahre im Dienst der Bildung

srjeda, 26. julija 2017 spisane wot:

Ein Vierteljahrhundert ist die Arbeitsstelle für sorbische-wendische Bildungsentwicklung Cottbus (ABC) fest verankert im Bildungssystem des landes Brandenburg.

Unterschriftenaktion kommt gut voran

srjeda, 26. julija 2017 spisane wot:

Die Unterschriftenaktion zur Bürgerinitiative der Föderalistischen Union europäischer Nationalitäten (FUEN) Minority SafePack kommt gut voran. Auch sorbische Vereine und Einzelpersonen sammeln fleißig.

Bildungskonferenz geplant

srjeda, 26. julija 2017 spisane wot:

Cottbus (HA/SN/JaW). Die gemeinsame Arbeit der Domowina-Leitung mit dem Domowina-Regionalverband Niederlausitz war Hauptthema der vergangenen Beratung des Präsidiums des sorbischen Dachverbandes am 29. Juni in Cottbus.

In der Diskussion, an der auch Mitglieder des Domowina-Bundesvorstandes, des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden Brandenburgs und des Sprachzentrums WITAJ teilnahmen, wurden vorrangig Schwerpunkte der Kooperation erörtert. So soll im Frühjahr 2018 eine sorbische Bildungskonferenz für die Niederlausitz veranstaltet werden.

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