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„Das ist sorbisches Siedlungsgebiet“

srjeda, 29. junija 2016 spisane wot:

Im brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sind bis Ende Mai insgesamt 37 Anträge­ auf Zugehörigkeit zum sorbischen Siedlungsgebiet eingegangen. Darüber informierte der Beauftragte der Landesregierung, Staatssekretär Martin Gorholt.

Potsdam (SN/MkWj). Die Anträge auf Zugehörigkeit zum sorbischen Siedlungsgebiet stammen von den Kommunen und vom Rat für sorbische Angelegenheit des Landes, so der Minister.

Wertschätzung für inhaltliche Arbeit

srjeda, 29. junija 2016 spisane wot:

Lohsa (AK/SN). Die ständige Ausstellung zur Lohsaer Heimatgeschichte ist sorg-fältig überarbeitet und neu gestaltet. Davon überzeugte sich Dr. Eva-Maria Stange (SPD), Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Ende Mai im Zejler-Smoler-Haus. „Danke für Ihre inhaltliche Arbeit. Ich habe hohen Respekt davor“, meinte sie beim Rundgang mit Mitgliedern des Fördervereins Begegnungsstätte Zejler-Smoler-Haus Lohsa. „Grundförderung erhalten wir durch die Domowina mit sieben Euro pro Mitglied und Jahr. Die oberen Räume für die Ausstellungen dürfen wir dank der Ge­meinde kostenlos nutzen“, schilderte Vor­sitzender Reinhardt Schneider. Seit zwei Jahren gibt es im Haus keine stän­dige Bürokraft mehr. Das Förderprogramm „Bürgerarbeit“ der Arbeitsagentur – vom Verein dankbar mit in Anspruch genommen – lief aus. „Es gibt jedoch neue Programme. An drei sind wir als Landkreis erfolgreich beteiligt“, sagte Landrat Michael Harig (CDU). Zusammen mit Kultursekretär Joachim Mühle (Kreis Görlitz) begleitete er die Ministerin. Michael Harig bot Unterstützung durch das Job-Center an.

Bautzen (bn/SN). Das vom Sorbischen Künstlerbund veranstaltete 38. Internationale Fest der sorbischen Poesie fand vom 20. bis zum 27. Juni statt. Traditioneller Höhepunkt des Festes, dieses Jahr dem bedeutenden sorbischen Schriftsteller und Verleger Johann Ernst Schmaler (1816–1884) gewidmet, war die Bautzener Poesienacht, die im Garten der Wasserkunst unter dem Motto „Weltoffen und fremdenfreundlich“ mehr als 50 Gäste anzog. Nach Begrüßung durch Organisator Benedikt Dyrlich und den Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens (parteilos) wurden mehrere Künstler von Tatjana und Sergej Dziuba im Namen des Nationalen Schriftstellerverbandes der Ukraine sowie des Ukrainischen Künstlerbundes ausgezeichnet. Benno Budar wurde die Nikolaj W. Gogol-Medaille für seine herausragende Leistung auf dem Gebiet der Verbreitung der sorbischen und ukrainischen Literatur verliehen, weitere Preisträger waren Dorothea Scholze, Benedikt Dyrlich und Mićo Cvijetić.

Eine Feier ohne Klagen

srjeda, 29. junija 2016 spisane wot:

Ein anerkanntes und erfolgreiches Landwirtschaftsunternehmen des Bautzener Landkreises ist die Gödaer Agrofarm mit Sitz in Salzenforst.

Cunewalde (JK/SN). Zur Festveranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages des Unternehmens hatte der Vorstand am 10. Juni in das Hotel „Blaue Kugel“ nach Cunewalde eingeladen. Gekommen waren auch zahlreiche Gratulanten aus der kommunalen Politik und Wirtschaft sowie viele Partner, ohne die die Agrofarm nicht das wäre, was sie nun ist: ein tragender Teil der regionalen Wirtschaft und ein verlässlicher Partner für den Landkreis und die benachbarten Gemeinden.

„Heimat ist ein Ort im Herzen“

srjeda, 29. junija 2016 spisane wot:

Der neunte Sorbische Heimattag fand an historischer Stelle in Hoyerswerda statt. Die Gläubigen versammelten sich erst in der Johanniskirche, anschließend im neuen Bürgerzentrum.

Hoyerswerda (AK/SN). Heimat braucht feste und tiefe Wurzeln. Der christliche Glaube kann sie immer wieder erneuern. „Heimat ist Einladung zum Glauben, zur Liebe und zur Hoffnung“, predigte Superintendent Jan Malink am 12. Juni in der Johanniskirche zur Eröffnung des neunten Sorbischen evangelischen Heimattages. Musikalisch begleitete der Chor Seidewinkel unter Leitung von Kerstin Lieder den Gottesdienst. Bewegend sang er „Dona nobis pacem“, „Běži woda, běži“, „Knjezowy jandźel“ und weitere Lieder.

Annemarie-Polka und Kreistanz

srjeda, 29. junija 2016 spisane wot:
Gemeinsames Tanzen hebt die Stimmung. Das war ein Markenzeichen des 9. Wendischen Festes im Rahmen des 25. Cottbuser Stadtfestes am 18. Juni im Puschkinpark. Unter fachkundiger Leitung von Georgij Marinov tanzten Akteure und Besucher nicht nur die in der Niederlausitz traditionelle Annemarie-Polka (unser Foto), sondern auch den unter den Sorben/Wenden beliebten Kreistanz. Foto: Horst Adam

Musikalisches Epos der Sorben auf CD

srjeda, 29. junija 2016 spisane wot:

Um es gleich vorweg zu sagen: Die Aufführung am 11. Juni in Crostwitz von „Windmühlen und Zeiten“ war grandios. Trotz Fußballzeit waren ganz viele Zuhörer gekommen, um dabei zu sein, wenn das Erscheinen der CD des Oratoriums von Wetzlich/Nasticzky/Rogacki gefeiert werden sollte. Einigen Konzertbesuchern war es noch in Erinnerung, was vor Jahren in Schmochtitz aufgeführt worden war, damals mit der dritten Komponente, dem Tanz. Ein bisschen Wehmut klang da mit: Schon so lange her! Damit das Werk nicht wieder im Notenschrank verschwindet bis zur nächsten Gelegenheit, gibt es jetzt die CD dazu.

Bitte nicht übertreiben

srjeda, 29. junija 2016 spisane wot:
Janek Schäfer

Die Fußballmeisterschaft der nationalen Minderheiten von Europa, die Europeada 2016, ist Geschichte. Was bleibt, sind Erinnerungen. Was waren das für tolle Tage, vor allem für die sorbischen Fans, die nach Südtirol mitgereist waren. Die Stimmung war einfach genial! Auch wenn beide­ sorbische Auswahlen – die Wu­brankas – nicht in die Finalrunden gekommen waren, standen die Gemeinsamkeit und der Spaß im Mittelpunkt. Es war einfach schön zu sehen, wie die Sorbinnen nach der Niederlage gegen die Südtirolerinnen mit ihnen und allen sorbischen Schlachtenbummlern gemeinsam auf dem Platz feierten und tanzten. So funktioniert der europäische Gedanke.

FUEN mit neuem Präsidenten

srjeda, 25. meje 2016 spisane wot:

61. Kongress der Organisation nationaler Minderheiten in Wrocław

Der neue FUEN-

Präsident Loránt Vincze

Wrocław (SN/MkWj). Loránt Vincze ist der neue Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen FUEN. Die Teilnehmer des 61. Kongresses der FUEN wählten ihn am 21. Mai in Wrocław in dieses Amt. Der 38-jährige, Kandidat der ungarischen Minderheit in Rumänien, setzte sich bei der Wahl mit knapper Mehrheit gegen den Kandidaten der dänischen­ Minderheit in Deutschland, Dieter­ Paul Küssner (74), durch. Hans Heinrich Hansen, der die FUEN neun Jahre­ lang geleitet und 22 Jahre im Präsidium mitgearbeitet hatte, war nicht mehr zur Wahl angetreten. Ihm wurde der Titel des Ehrenpräsidenten verliehen. Die FUEN vertritt 91 Mitgliedsorganisationen in 32 europäischen Ländern. Die Sorben sind im sechsköpfigen Präsidium der FUEN durch Bernhard Ziesch, Geschäftsführer der Domowina, vertreten. Das neue Präsidium der FUEN will während der Europeada im Juni in Südtirol erstmals tagen.

Telegramm (25.05.16)

srjeda, 25. meje 2016 spisane wot:

Preis für Gabriela Maria Schmeide

Berlin. Die aus Bautzen stammende sorbische Schauspielerin Gabriela Maria Schmeide wurde am 20. Mai in Berlin mit dem Deutschen Schauspielerpreis 2016 in der Kategorie „Beste Nebenrolle“ ausgezeichnet. In dem Tatort „Die Wiederkehr“ 2015 spielt sie eine Mutter, die jahrelang ihre Tochter vermisste. Mit über zehn Millionen Zuschauern war er der erfolgreichste Radio-Bremen-Tatort aller Zeiten. Gabriela Maria Schmeide spielt am Thalia Theater Hamburg.

Intensiver zusammenarbeiten

Königswartha. Der Verein zur Entwicklung der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V. und die Touristische Gebietsgemeinschaft Heide und Teiche im Bautzener Land e.V. haben eine intensivere Zusammenarbeit beschlossen. Dazu wurde Claudia Maria Steglich als neue Tourismus-Mitarbeiterin für die OHTL-Region eingestellt. Sie wohnt in Bautzen und stammt aus Radibor, wo sie Vorsitzende der Inselteichgemeinschaft ist.

Besuch in Lohsa

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