Förderverein als Arbeitgeber

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:
Bautzen (SN). Der Förderverein Sorbisches Museum Bautzen wirkt erstmals als Arbeitgeber. Darüber informierte dessen Vorsitzende Dr. Annett Brězan auf der Hauptversammlung des Verein am 22. Februar in Bautzen. Ein Sonderprogramm des Bundes bildet die Grundlage dafür, die Bautzenerin Irene Kasper im Museum zum 1. März für drei Jahre anzustellen. Sie wird sich um das Archiv und das Magazin kümmern. Schon längere Zeit bemühe sich das Museum um eine Hilfe. Es ist deshalb wichtig, dass der Verein das Museum dabei unterstützt Projekte wie auch den Ankauf von Objekten zu finanzieren, so Brězan.

Hilfe nötig

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Cottbus (HA/SN). Kinder aus Raddusch sollen demnächst in Missen zur Schule gehen. Das möchte die Stadt Vetschau erreichen. Darüber informierte eine Vertreterin der Vetschauer Schulkonferenz den Domowina-Regionalverband Niederlausitz auf seiner Beratung am 10. Febrauar im Cottbuser Wendischen Haus.

Die Schule in Missen bietet jedoch keinen Sorbischunterricht an. Somit können die Kinder, die im Kindergarten bereits Niedersorbisch lernen, in der Grundschule die Sprache nicht weiter lernen. Hier will und muss der Dachverband der Sorben helfen und sich der Sache annehmen, so Regionalverbandsvorsitzender Harald Konzack. Deswegen hält er es für gut, dass die Domowina in Brandenburg ihr Recht an Schulkonferenzen beteiligt zu sein nicht nur hat, sondern auch rege nutzt. Auf dem Niedersorbischen Gymnasium sowie an sechs Grundschulen, an denen Sorbisch mit Hilfe des Projektes WITAJ vermittelt wird, sitzen seit dem vergangenen Jahr Vertreter der Domowina in den Schulkonferenzen mit am Tisch.

Klares Nein zur Erweiterung

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Mit dem geplanten Umbau und der Erweiterung der Schweinemastanlage in Ralbitz befasste sich am 11. Februar eine Einwohnerversammlung.

Ralbitz (aha/SN). Den Bewohnern die Hintergründe, den Planungsstand und vor allem die Möglichkeiten des Widerspruchs zum geplanten Um- und Ausbau der Ralbitzer Schweinemastanlage aufzuzeigen, war Absicht des Ortschaftsrates. Dessen Vorsitzende ­Anna Schneider (CDU) begründete den Termin damit, dass schon wenige Tage nach der Einwohnerversammlung die Frist zum Einreichen von Widersprüchen abläuft.

Projekttage mit Grundschülern

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Crostwitz (KJu/SN). Der Domowina-Regionalverband Kamenz hat sich für dieses Jahr eine Vielzahl von Projekten vorgenommen. Auf ihrer ersten Beratung des Jahres 2016 am 28. Januar in Crostwitz einigten sich die Vorstandsmitglieder auf konkrete Vorhaben. Bereits an diesem Sonntag, dem 28. Februar, findet der erste Höhepunkt des Jahres statt. Gemeinsam mit dem Sprachzentrum WITAJ­ lädt der Regionalverband alle Kinder, Eltern und Großeltern zum bereits 6. Familientreffen nach Crostwitz in die Mehrzweckhalle Jednota ein. Neben dem Nachmittag mit einem sorbischen Zauberer werden auch Bastel- und Sportbeschäftigungen, ein Vorlesezelt, Klettern und Tanzen, Tipps zur gesunde Ernährung sowie Beschäftigungen mit sorbischen Computerspielen und Lernprogrammen angeboten. Eltern können bei Kaffee und Kuchen plaudern, die Ernährungsberaterin Raphaela Lehmann widmet sich dem Thema „Gesundes Frühstück“.

Bereits zum zweiten Mal stellte sich der sorbische Laienchor Lipa aus Panschwitz-Kuckau von einer ganz neuen Seite vor. Unter dem Motto „“ (Lipa und Freunde) interpretierten die Sängerinnen und Sänger am 6. Februar im vollbesetzten Saal des Gasthofes Dreikretscham bekanntes sorbisches Liedgut auf moderne, auch rockige Weise und ernteten viel Beifall und Anerkennung. Fast die Hälfte der Sängerschaft trat auch solistisch auf, was sehr gut ankam. Foto: SN/Matthias Bulang

Mit einem guten Blickfür´s Besondere

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Im Bautzener Domowina-Verlag erscheint in diesen Tagen ein Buch zum Werk des bekannten Lausitzer Fotografen Gerald Große. Im Dissener Heimatmuseum steht dieses jetzt schon im Zentrum des Interesses. Hier können sich Besucher seine Fotografien noch bis zum 10. April im Großformat anschauen. Die Lausitzer Premiere des Bildbandes, das auch auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wird, findet ebenfalls im Heimatmuseum Dissen statt, und zwar am 3. April.

Dissen (HA/SN/CoR). „Heimspiele – domagraśa“ lautet der Titel der neuen Dissener Sonderausstellung, mit 30 Schwarz-weiß-Fotografien eine Hommage an die Lausitz und Halle-Neustadt. Als Heimspiel ließe sich auch die Eröffnungsveranstaltung am 7. Februar trefflich umschreiben. Babett Zenker, Leiterin des Museums, das im letzten Jahr 10 000 Besucher zählte, konnte an diesem Sonntagnachmittag 50 Gäste begrüßen, unter ihnen viele bekannte Lausitzer Kolegen-Fotografen. Bei Kaffe und Kuchen kam man miteinander ins Gespräch, die Fotografien lieferten Stoff genug.

Briefmarke zum 25. Jubiläum

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

1900 Besucher erlebten beliebten Ostereiermarkt in Bautzen

32 Volkskünstler zeigten am Wochenende im Haus der Sorben in Bautzen ihre Kunstfertigkeit beim Verzieren der sorbischen Ostereier. Rund 1 900 Besucher sahen ihnen dabei zu und stellten ihnen viele Fragen. Da es der 25. Ostereiermarkt war, seit vielen Jahren schon ausgerichtet vom Förderkreis für sorbische Volkskultur, gab es als Überraschung eine Sonderbriefmarke des Postdienstes Post modern. Diese hatte die Bautzenerin Helena Pallmann gestaltet. Das heißt, es sind ihre Ostereier, die darauf zu sehen sind, und sie selbst hat das Foto geschossen. Natürlich zeigte Helena Pallmann auch vor Ort, wie sie die Eier gestaltet.

Saison sorbisch eröffnet

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:
Mit der Sonderausstellung „Serbske nałožki – serbske jutrowne jejka/Sorbisches Brauchtum –- Sorbische Ostereier“ wurde am 5. Februar im Haus der Tausend Teiche des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Wartha gleichzeitig die Saison feierlich eröffnet. Neben der Dauerausstellung sind in diesem Jahr im Haus Zzwei weitere Schauen geplant. Foto: SN/Matthias Bulang

Telegramm (24.02.16)

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Flyer präsentiert

Bautzen. Der Rat für sorbische Angelegenheiten Sachsen stellte seinen überarbeiteten Flyer am 12. Februar in Bautzen vor. Darin erfährt der interessierte Leser über die Mitglieder des Gremiums, das den Sächsischen Landtag und die Staatsregierung berät, ebenso wie über die Kontaktmöglichkeiten.

Wandergesellen in Miltitz

Miltitz/Nebelschütz. Auf Einladung des Kunst & Kulturverein Steinleicht e.V. werden im Juni mehrere Wandergesellen am Miltitzer Steinbruch arbeiten. Die Aktion findet im Rahmen des diesjährigen KunstBUS am 18. und 19. Juni statt. Zugleich sind Bildhauer aus der Region eingeladen, sich an beiden Tagen vor der romantischen Kulisse des Steinbruchs künstlerisch mit Arbeiten in Stein sowie Holz einzubringen.

Hochzeitsmesse gut besucht

Argumente überzeugen nicht immer

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Die Bemühungen, das sorbische Siedlungsgebiet in der Niederlausitz zu erweitern, beschäftigen der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden beim Landtag Brandenburg sehr. Ein weiterer Schritt wurde nun abgeschlossen.

Potsdam (SN/at). Das Zwischenergebnis rund ein Vierteljahr vor Antragsschluss am 31. Mai 2016 ist nicht das, welches sich die Autoren des seit 2014 geltenden neuen Sorben/Wenden-Gesetzes im Land Brandenburg erhofft haben. Dennoch sind die Bürgermeister der Städte Calau und Lübben, Werner Suchner und Lars Kolan, am 16. Februar den bereits erwarteten Schritt gegangen. Die Anträge zur Aufnahme ihrer Kommunen in das angestammte Siedlungsgebiet unterschrieben sie gemeinsam mit dem Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden auf dessen Sitzung im Landtag in Potsdam. Darüber informierte Torsten Mack, Vorsitzender des Rates auf Anfrage der Serbske Nowiny. „Wir haben die Anträge dem Referatsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Clemens Neumann, der den Staatssekretär Martin Gorholt (SPD) vertrat, zur Prüfung übergeben“, sagte Mack.

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