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Sprachkenntnisse online prüfen

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:
Sorbischlernende haben ab sofort die Möglichkeit ihre Sprachkenntnisse online zu überprüfen. Das Witaj-Sprachzentrum hat die Internetseite www.sprachzertifikat-sorbisch.de freigegeben. Jadwiga Herrmann, Manuela Schmole und Dr. Madlena Norberg (von rechts) vom Witaj-Zentrum Bautzen und Cottbus stellten das Zertifikat für Obersorbisch und Niedersorbisch A1 und A2 vor. Foto: Milenka Retschke

Neuer Beirat

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Görlitz/Schleife (SN/at). Der neue Beirat für sorbische Angelegenheiten des Landkreises Görlitz hat sich am 10. Februar in Schleife konstituiert. Ihm gehören drei Kreisräte sowie Wolfgang Kotissek aus Halbendorf als sachkundiger Bürger an. Einstimmig wurde Franziska Schubert (Bündnis 90/Die Grünen) zur Vorsitzenden gewählt. „Sie ist als Abgeordnete des Sächsischen Landtages auch Sprecherin ihrer Fraktion für Angelegenheiten unseres Volkes. Deshalb ist es gut, dass sie den Beirat leitet“, meint der sorbische Kreisrat Martin Noack (CDU) aus Löbau, dem die Funktion des Stellvertreters anvertraut wurde. Dritter Kreisrat im Gremium ist Helmut Krautz (SPD), Bürgermeister von Groß-Düben.

Manfred Hermasch, Beauftragter des Landkreises Görlitz für sorbische Angelegenheiten, erläuterte dem Beirat die Arbeitsschwerpunkte für das laufende Jahr. Neben dem Bau des Deutsch-sorbischen Schulzentrums in Schleife verweist er dabei auf besonders auf zweisprachige Bildungsangebote in Kindertagesstätten und den Bedarf an sorbischen Lehrern.

Domowina lehnt grobe Gewalt ab

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Bautzen (SN/at). Der Brandanschlag auf das zukünftige Bautzener Flüchtlingsheim Husarenhof am 21. Februar und der Fakt, dass Anwohner und pöbelnde Schaulustige Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten beeinträchtig haben, erfahren auch unter sorbischen Politikern eine breite Ablehnung.

„Das, was sich am Wochenende an der geplanten Flüchtlingsunterkunft zugetragen hat, verurteile ich. Unsere Stadt darf nicht der Spielplatz von Brandstiftern und Zuschauern sein, die selbst die Arbeit der Feuerwehr behindert haben. Die Domowina lehnt grobe Gewalt ab“, sind die Worte von David Statnik, Vorsitzender des sorbischen Dachverbandes Domowina, „wir setzen uns für eine offene Gesellschaft und Toleranz gegenüber anderen ein, wie auf unserer Hauptversammlung beschlossen.“

3. Teil

 Im Spätherbst 1635 beschließt der Rat „den König und Kaiser, die Stadt, da sie abgebrannt, und von ehemals 1 500 Häusern nur noch 500 vorhanden wären, neu zu taxieren und zu bitten, damit sie mit Kriegscontributionen, die über ihr tatsächliches Vermögen gehen, nicht mehr belegt würde“. Zwei Wochen später bekommt der Stadtsyndikus den Auftrag, eine Schrift an die kaiserlichen Kommissare zu verfassen, in der wegen der Vernichtung der Stadt um den Erlass aller Steuern auf einige Jahre, und eine Beihilfe für den Wiederaufbau der Kirche, des Rathauses und anderer öffentlicher Gebäude gebeten wird. Dekan Gregor Kattmann von Maurugk schrieb dem Rat, dass er sich, auf Befehl des Kaisers, mit dem Rat über den Wiederaufbau der Kirche einigen solle. Der Kaiser hätte auch einige „Güter in Schlesien hierzu verordnet“ – was wohl bedeutet, dass er die Erträge dieser zum Wiederaufbau bestimmt hat. Der Rat beschloß daraufhin, dass der Giebel besichtigt, und sechzig Stämme Holz im Taucherwalde geschlagen und zugerichtet werden sollen.

Am Anfang war nicht das Ei

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:

Die Frage, was zuerst war, Huhn oder Ei ist schwerlich zu lösen. Dass das Ei aber vielleicht nicht am Anfang aller Verzierung stand, die heute so typisch für sorbische Ostereier mit ihren Dreieck- und Strahlen-Mustern scheint, das zeigt die neue Sonderausstellung des Sorbischen Museums in Bautzen. Museumsmitarbeiterin Andrea Paulick hat sich auf die Spuren der Muster begeben und stellt das, was sie gefunden hat, uns nun unter dem Titel „Sonnenrad und Wolfszähne. Verzierte Ostereier aus der Lausitz“ vor.

Vorerst alles gesichert

srjeda, 24. februara 2016 spisane wot:
Janek Schäfer

Die Finanzierug der Stiftung für das sorbische Volk ist gesichert. Das ist die positive Nachricht der vergangenen Tage. Vor allem unser Volk freut sich, und die sorbischen Instuitutionen können endlich wieder arbeiten, wie sie es sich vorgenommen haben. Und die Chancen, von der Stiftung Projektförderungen zu bekommen, haben zugenommen.

Bautzen (SN/JaW). Die beiden sorbischen Nationalmannschaften sind auf die 3. Fußballeuropameisterschaften der nationalen Minderheiten „Europeada“ im Juni in Südtirol vorbereitet. Das bestätigten die Trainer Frank Rietschel und Peter Böhmak auf einer Pressekonferenz am 3. Febrauar in Bautzen.

Neben den beiden durchgeführten Trainingslagern sind weitere Übungseinheiten sowie Test- und Freundschaftsspiele vorgesehen. Bis zu 22 Fußballer darf die Männerauswahl mitnehmen. „Bis zum 31. Mai müssen Spieler und Spielerinnen für das Turnier gemeldet sein“, sagte der Vorsitzende des Vorbereitungsausschusses Marko Kowar. Bisher ist für beide Mannschaften noch nicht endgültig klar, wer mit nach Südtirol fahren wird. Nur eine Position der Männermannschaft ist sicher und gesetzt: „Der Kapitän wird Peter Domaschke sein“, teilte Frank Rietschel mit. Der gesamte Kader wird am 25. Mai vorgestellt.

Eine mutige Vorstellung

srjeda, 27. januara 2016 spisane wot:

Sorbische Uraufführung von „Crux oder Der Heiland unterm Bett“

Bautzen (SN/CoR). Eine Dreiviertelstunde wirbeln Anna-Maria Hadank, Katka Pöpel, Nadja Brězan und Katka Krüger auf der Bühne, sie tanzen, spielen, beten, bitten, drohen und ringen miteinander darum, ein Vergehen der Silvesternacht wieder in Ordnung zu bringen: das Andachtskreuz am dörflichen Straßenrand hat Schaden genommen.

Schulverein wurde gefeiert

srjeda, 27. januara 2016 spisane wot:

Klare Zahlen in der Broschüre „Zum sorbisch-deutschen Spracherwerb“

Bautzen (SN/MiR). Seit 25 Jahren setzt sich der Sorbische Schulverein e.V. für die Belange sorbischer Bildungsfragen ein. Er vertritt als Fachverein die Interessen der Sorben in Sachsen und Brandenburg. Das wurde am 5. Januar deutlich. Zum Jubiläum im Haus der Sorben in Bautzen gratulierten Vertreter der Landes- und Kommunalpolitik beider Bundesländer sowie aus Vereinen und Verbänden der Regionen. Großes Augenmerk lenkte die Vorsitzende des Vereins Ludmila Budar, die ihn seit Gründung lenkt, auf die hohe Verantwortung für die Entwicklung der sorbischen Sprache über alle Generationen hinweg. Kultureller Höhepunkt war der Auftritt der Kinder aus den Kindertagesstätten, die in Trägerschaft des SSV sind. Sie bewiesen, wie gut sie dort Sorbisch lernen. Der sächsische Landtagsabgeordnete Marko Schiemann (CDU) ist bis heute dem Verein als sein Gründungsmitglied treu: „Der SSV ist ein wichtiger Impulsgeber und ich weiß, dass Sachsen immer fair mit dessen Arbeit umgegangen ist.“

Nichtfusion war großer Fehler

srjeda, 27. januara 2016 spisane wot:

Stiftungsdirektor Marko Suchy in den Ruhestand verabschiedet

Bautzen (SN/JaW). „Die Stiftung für das sorbische Volk ist als Gesamtheit aus Verwaltung, Stiftungsrat und parlamentarischem Beirat in der Ober- und Niederlausitz eine anerkannte Institution.“ Das sagte der bisherige Direktor der Stiftung für das sorbische Volk Marko Suchy im Interview mit Serbske Nowiny. Er ist ebenfalls überzeugt, dass die Stiftung die ihr gestellten Aufgaben nach ihren Möglichkeiten gut erfüllt hat. Suchy hat sich nach 23 Jahren aus der verantwortungsvollen Führungsposition als Direktor in den Ruhestand verabschiedet.

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