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Institutstag ein voller Erfolg

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Sorbische Wissenschaftler haben Bilanz gezogen

Bautzen (SN/JaW). Die Mitarbeiter des Sorbischen Institutes haben am 4. Dezember im Bautzener Haus der Sorben ihre Arbeit der vergangenen beiden Jahre bilanziert. Dabei stellten sie nicht nur ihre Projekte vor, sondern fanden auch kritische Worte zur allgemeinen Situa­tion in der sorbischen Institution.

Telegramm (30.12.15)

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Neue Schüler in Baruth

Baruth. An der Grundschule in Baruth werden ab Januar kommenden Jahres 23 Kinder aus Familien lernen, die Asyl in Deutschland beantragt haben. Die Familien wohnen derzeit in einem ehemaligen Hotel in Niedergurig. Unterrichten wird sie eine Lehrerin polnischer Herkunft mit der Qualifizierung Deutsch als Fremdsprache. Bisher war sie an der Bautzener Curie-Schule tätig.

Stimmrecht Stiftung angezweifelt

Görlitz. Nachdem der Kulturkonvent Oberlausitz-Niederschlesien auf seiner Sitzung vom 25. November den Antrag der Stadt Görlitz auf Stimmrecht abgelehnt hatte, kündigte der Konventsvorsitzende und Görlitzer Landrat Bernd Lange (CDU) eine Überprüfung durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst an. Bautzen hatte den Antrag abgelehnt, Görlitz dafür gestimmt. Die Stiftung für das sorbische Volk als dritter Stimmberechtigter nahm nicht an der Sitzung teil. Lange will insbesondere die Stimmberechtigung der Stiftung juristisch klären lassen.

Vier neue Ausschüsse

Mit 16 Waggons, gezogen von zwei Lokomotiven und einer Ladung von 1 000 Tonnen Rohbraunkohle, hat am 23. Dezember der letzte Kohlezug den Tagebau Cottbus-Nord verlassen. Für diese Grube wurden seit 1978 die sorbischen Dörfer Dissenchen, Groß-Lieskow, Klein-Lieskow, Lakoma, Merzdorf, Schlichow und Tranitz abgebaggert, 906 Einwohner umgesiedelt. Aus dem Tagebau am Stadtrand von Cottbus soll der größte Bergbaufolge-See Deutschlands entstehen. Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Stiftung ist arbeitsfähig

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Michaela Moosche übernimmt übergangsweise Leitung

Bautzen (SN/JaW). Michaela Moosche übernimmt am 1. Januar 2016 als Stellvertreterin des Direktors der Stiftung für das sorbische Volk übergangsweise die Leitung der sorbischen Institution. Darauf einigten sich die Mitglieder des Rates der Stiftung für das sorbische Volk auf ihrer Sondersitzung am 17. Dezember in Bautzen, teilte dessen Vorsitzender Jan Budar auf Anfrage mit.

„Solide Grundlage“ weiterer Arbeit

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Die Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk bis zum Ende des Jahres 2020 ist gesichert. Alle Beteiligten, der Bund, der Freistaat Sachsen und das Land Brandenburg, haben dem Finanzierungsabkommen zugestimmt.

Dresden (SN/MkWj). Die Sächsische Staatsregierung hat Anfang Dezember als erste dem Abkommen zwischen den drei Beteiligten zur Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk zugestimmt und darüber informiert. So stehen der Stiftung ab 2016 jährlich 18,6 Millionen Euro zur Verfügung, wie die sächsische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange (SPD) nach einer Kabinettssitzung in der Dresdner Staatskanzlei informierte. Die Hälfte des Betrages übernimmt der Bund, Sachsen trägt ein Drittel und Brandenburg 3,1 Millionen Euro. Der Vertrag gilt bis Ende des Jahres 2020 und verlängert sich automatisch, sofern ihn niemand kündigt. Die brandenburgische Landesregierung in Potsdam hat dem Vertrag Mitte des Monats zugestimmt.

Größere Präsenz der sorbischen Sprache

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Auf der Sitzung des Cottbuser Stadtparlaments am 25. November im neuen Stadthaus informierte die Sorben/Wenden-Beauftragte Anna Kossatz-Kosel über ihre Tätigkeit im Jahr 2015 und zeichnete damit ein Gesamtbild über die aktuelle Situation des sorbischen Lebens in der Niederlausitzer Metropole.

Cottbus. Anna Kossatz-Kosel verwies zunächst darauf, dass sich die Stadt erfolgreich bemüht, die Regelungen des 2014 novellierten Sorben/Wenden-Gesetzes im Land Brandenburg schrittweise umzusetzen. Dazu gehörte die erstmals per Briefwahl ermittelte Zusammensetzung des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden beim Landtag. 23 Prozent aller beteiligten Wählerinnen und Wähler waren Einwohner der Stadt Cottbus.

Die Zeit wird langsam knapp

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Potsdam/Cottbus (SN/at). Am 31. Mai 2016 endet für Gemeinden in der Niederlausitz die Antragsfrist, um in das angestammte sorbische Siedlungsgebiet aufgenommen zu werden. So sieht es das im Januar 2014 novellierte Sorben/Wenden-Gesetz in Brandenburg vor.

Trotz intensiver Gespräche der Mitglieder des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, der Beauftragten für sorbische Angelegenheiten in den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald mit Vertretern der Gemeinden, die aus sorbischer/wendischer Sicht potentielle Kandidaten für einen Beitritt wären, bleibt die bisherige Zahl drei antragstellender Kommunen – Wiesengrund, Lübben und Calau – hinter den Erwartungen zurück. Nun wird die Zeit langsam knapp.

Erfreulich ist die Nachricht, dass der Hauptausschuss des Landtags Brandenburg am 9. Dezember dem ersten Antrag zugestimmt hat. Die Gemeinde Wiesengrund im Kreis Spree-Neiße gehört somit zum angestammten sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet.

Der Chor des Sorbischen Gymnasiums Bautzen begeisterte am 12. Dezember bei seinem traditionellen Adventskonzert in der Bautzener Michaeliskirche. Unter der Leitung von Friedemann Böhme sangen die Schüler sorbische und polnische Adventslieder, sowie Werke von Felix Bräuer, Sergej Rachmaninow und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Foto: SN/Matthias Bulang

Sorbischunterricht gefährdet

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Der Sorbischunterricht an der Grundund Oberschule in Burg im Spreewald ist derzeit nicht gesichert. Mit diesem Thema befasste sich der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden Brandenburgs im Dezember.

Handwerker mit Blick fürs Ganze

srjeda, 30. decembera 2015 spisane wot:

Bautzen (SN/JK). Der Bund sorbischer Handwerker und Unternehmer blickt auf eine erfolgreiche Arbeit im Jahr 2015 zurück. Wie die Vorsitzende des Vereins Monika Ziesch mitteilte, blicken die Mitglieder auf ein abwechslungsreiches Vereinsjahr zurück. Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit war eine viertägige Exkursion nach Polen. In der Nähe von Krakau besuchten die sorbischen Handwerker und Unternehmer einen Metallbaubetrieb und machten sich mit den Besonderheiten des polnischen Handwerks vertraut.

Um auf dem aktuellen Stand der Geschehnisse zu bleiben, haben sich die sorbischen Handwerker Fachleute der Handwerkskammer zu Vorträgen über aktuelle Probleme eingeladen. Zu diesen Veranstaltungen konnten auch die niedersorbischen Mitglieder begrüßt werden.

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