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Neue Kraft und neuer Mut

srjeda, 28. oktobera 2015 spisane wot:
Janek Schäfer

Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung für das sorbische Volk die höchste Ehrung des sorbischen Volkes, den Ćišinski-Preis. Ausgezeichnet werden damit Persönlichkeiten für ihre herausragenden Verdienste um die sorbische Kultur, Kunst und Wissenschaft. Nichts ungewöhnliches, dass Engagierte geehrt werden, möchte man meinen. Dennoch war die Preisverleihung in diesem Jahr für mich persönlich etwas ganz Besonderes. Zum ersten Mal wurde mit diesem großen Preis ein sorbischer Journalist geehrt. Stolz macht mich zudem, dass der Geehrte, Manfred Ladusch, ein Mitarbeiter des Domowina-Verlages und der Serbske Nowiny war und ist.

Verwurzelt und anerkannt

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:

Die Domowina-Ortsgruppe Trebendorf ist tief mit der Heimat verbunden

Angelika Balzke leitet die Domowina-Ortsgruppe Trebendorf seit 2008.

Wenn eine Domowina-Ortsgruppe im Herbst dieses Jahres ihr 70. Gründungsjubiläum begeht, dann schauen die heutigen Mitglieder auf ein damals nicht absehbares Engagement der daran Beteiligten für ihre Heimat, die sorbische Sprache und Kultur zurück. Es war der erste Nachkriegsherbst, als Matthäus Paulo in Trebendorf Gleichgesinnte um sich versammelte und die Ortsgruppe der Domowina gründete. Ein genaues Datum ist leider nicht bekannt. So entschloss sich der Vorstand, dieses Jubiläum Ende August im dortigen Haus der Vereine würdig zu begehen. Für ihre Heimat setzen sich die Trebendorfer Domowina-Mitglieder noch immer sehr ein. Das ist 2015 wesentlich schwieriger als 1945. Damals galt es mit den Folgen des 2. Weltkrieges zurechtzukommen. Heute sind es die Folgen des sich Meter um Meter nähernden Tagebaus Nochten. Der Ortsteil Hinterberg wurde bereits ins Dorf umgesiedelt.

Burgnächte gut gelungen

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:

Geschäftsführerin des SNE setzt weiter auf Kontinuität

Die neue Geschäftsführerin des SNE Diana ­Wagner

Das Spektakel unter freiem Himmel „Herrengeschäfte – Wagengefechte – 3. Burgnacht Mortka“ bei Lohsa ist den Veranstaltern gut gelungen. Das zeigte allein schon die Publikumsresonanz: Mehr als 1 200 Interessenten kamen am ersten Septemberwochenende, Freitag, Sonnabend und Sonntag. Sie bedankten sich mit großem Applaus am Ende der Vorstellung für die Darbietungen. Am Samstag spielten, sangen und tanzten die Mitglieder des Sorbischen National-Ensembles (SNE) und ihre Gäste, obwohl es vor der Kulisse der nach mittelalterlichem Vorbild erbauten Burg ordentlich regnete. Das Publikum lobte diesen Einsatz besonders. Am Sonntag allerdings mussten sie die Vorstellung absagen. Dafür zeigten die Künstler Ausschnitte der Inszenierung im Saal der Jakubzburg. Unter dem schlechten Wetter hatte auch der Fami­lien-Nachmittag zu leiden. Ungeachtet dessen nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich den ungewöhnlichen Burg-Bau anzuschauen.

Beeindruckendes Passionspiel

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:

3 000 Zuschauer sahen das Leiden und die Auferstehung Christi

Crostwitz (aha/SN). Der Cyrill-Metho­dius-Verein hat nach 1995 und 2005 das Passionsspiel als Open-Air-Schauspiel erneut auf der Pfarrwiese in Crostwitz aufgeführt. Etwa 240 Darsteller, Musiker und Sänger haben in insgesamt vier Abend- und einer Nachmittagsvorstellung rund 3 000 Zuschauern in beeindruckender Weise den Leidensweg Christi und die Frohe Botschaft der Auferstehung verkündet.

Telegramm (30.09.15)

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:

Zehn Jahre Minderheitenrat

Berlin. Sein zehnjähriges Bestehen feierte am 24. September der Minderheitenrat der autochthonen nationalen Minderheiten Deutschlands in Berlin. Im Mittelpunkt der Gespräche der Vertreter von Friesen, Dänen, Sinti und Roma sowie der Sorben mit Politikern sowie dem Minderheitenbeauftragten der Bundesregierung Hartmut Koschyk (CSU) stand die politische Teilhabe der Minderheiten auf Bundesebene.

Viktor Zakar berufen

Bautzen. Dr. Viktor Zakar wird neuer Leiter der Cottbuser Zweigstelle und stellvertretender Leiter des Sorbischen Sprachzentrums WITAJ. Der Bundesvorstand der Domowina hat den gebürtigen Mazedonier am 19. September in Bautzen ins Amt berufen. Der derzeitige Chefredakteur der sorbischen Kulturzeitschrift Rozhlad setzte sich gegen drei weitere Bewerber durch. Zakar tritt sein neues Amt zum Jahresbeginn 2016 an.

Ehrung für Johannes Hansky

Insbesondere an die Jugend wendet sich das neue großformatige Plakat „Sorbische Geschichte in 160 Bildern“, und deshalb sorgte das Orchester des Sorbischen Gymnasiums Bautzen bei der öffentlichen Präsentation am 24. September im Bautzener Sorbischen Museum auch für die musikalische Umrahmung. Drei Jahre haben Ralf Reimann und Dr. Hans Mirtschin (von rechts) an dem Poster gearbeitet, das in deutscher und in obersorbischer Sprache vorliegt. Foto: SN/Matthias Bulang

Lausitzer Wind in Texas

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:

DSVTh begeistert auf dem Wendish Fest in Serbin

Texas (SN/bl). Als erste sorbische Insti­tution begab sich eine elfköpfige Delegation des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters (DSVTh) Bautzen am 21. September zu den Texaner Sorben. Jedes Jahr wird in Serbin das Wendish Fest gefeiert, mit dem an die slawischen Wurzeln der Siedlung erinnert wird. Im Gepäck hatte die bunte Truppe das Puppenspiel „Cowboy Tom oder das Abenteuer aus der Hosentasche“, die Band „Floppy Dolls“, die niedersorbische Festtagstracht und allerlei Gastgeschenke aus der Heimat.

2016 wird in der Lausitz Smoler-Jahr

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:

Der Geburtstag des sorbischen Patrioten, Wissenschaftlers, Verlegers und Publizisten Jan Arnošt Smoler (Johannes Ernst Schmaler) jährt sich am 3. März 2016 zum 200. Mal. Ihm zu Ehren hat die Domowina das Jahr 2016 zum Smoler-Jahr deklariert.

Bautzen (SN/at). Die Domowina-Hauptversammlung im März dieses Jahres hatte die Tätigkeit des Dachverbandes sorbischer Regionalverbände und Vereine im Jahr 2016 bereits auf dieses Jubiläum fokussiert. Mit seinem Beschluss über das Smoler-Jahr definierte der Bundesvorstand der Domowina auf seiner Beratung am 19. September in Bautzen die zentralen Schwerpunkte der Smoler-Ehrungen am 3. und 5. März 2016.

Wehle in Bild, Ton und Text

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:
„Heinrich Theodor Wehle im Kaukasus“ heißt die aktuelle Kabinettausstellung des Museums Bautzen. Zur Eröffnung am 26. September gab es eine kleine musikalische Uraufführung: Lieder über den sorbischen Landschaftsmaler aus der Feder des ehemaligen Bautzener Bürgermeisters Christian Schramm, vertont von Jan Cyž (links). Rechts im Bild: Museumdirektor Dr. Jürgen Vollbrecht. Foto: SN/M. Bulang

Wiesengrund stellt Antrag

srjeda, 30. septembera 2015 spisane wot:

Potsdam (SN/at). Die Gemeinde Wiesengrund (Łukojce) hat auf der Beratung des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Landtag Brandenburg am 29. September 2015 in Potsdam gemeinsam mit dem Gremium als erste den Antrag auf Aufnahme ins sorbische Siedlungsgebiet offiziell eingereicht. Bürgermeister Egbert S. Piosik und Ratsvorsitzender Torsten Mack übergaben die Unterlagen an Staatssekretär Martin Gorholt (SPD), Beauftragter der Regierung Brandenburgs für Angelegenheiten der Sorben/Wenden.

Wiesengrund, gelegen im Spree-Neiße-Kreis zwischen Cottbus und Forst, ist die erste Komune, die die Regelung zur Erweiterung des anerkannten sorbischen Siedlungsraumes im 2014 novellierten Sorben/Wenden-Gesetz anwendet. Damit wird der Wille der Einwohnerschaft dokumentiert, die Rechte der sorbisch/wendischen Bevölkerung zu schützen und deren reiche Traditionen vor Ort noch erlebbarer zu machen.

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